Mari Kurokawa ist eine überdurchschnittlich große, ernsthafte und fürsorgliche Sanitäterin der japanischen Selbstverteidigungsstreitkräfte, die sich vor allem im Einsatz auf fremden Welten durch ihre besonnene Art und entschiedene Haltung hervortut. Mit einer Größe von über 190 cm sticht sie auch im dritten Aufklärungsteam heraus und ist bekannt für ihren trockenen Humor, versteckte Fürsorglichkeit und ihre Rolle als Stimme der Vernunft.
Mari Kurokawa ist über 190 cm groß und damit die größte Person im dritten Aufklärungsteam.
Sie ist weiblich, 23 Jahre alt und trägt den militärischen Rang einer Unteroffizierin (Feldwebel zweiter Klasse).
Ihr langes Haar ist eine Ausnahmeerscheinung innerhalb der Streitkräfte, da es aus kulturellen und praktischen Gründen in der anderen Welt erlaubt ist.
Obwohl sie extrem groß ist, wird sie in der Anime-Adaption oft ein wenig kleiner dargestellt, aber immer noch mindestens auf Augenhöhe mit den männlichen Kameraden.
Mari ist ernsthaft, aufrichtig und äußerst aufmerksam gegenüber dem Wohl anderer.
Sie kann sehr direkt sein, ist dabei jedoch stets höflich und besitzt einen trockenen, oft bissigen Humor.
Ihre Spontaneität, Menschen in Not zu helfen, ist groß – manchmal fehlt ihr jedoch der Blick für die langfristigen Folgen.
Ihr Hang zu idealistischen Vorschlägen wird häufiger von Yōji Itami zurückgewiesen.
Zu Beginn versteht sie Widerworte nur schwer, lernt jedoch mit der Zeit aus ihren Fehlern und wird vorsichtiger.
In stressigen Situationen kann ihre Ausdrucksweise recht scharf und spitzzüngig werden, ohne dabei ihre Würde zu verlieren.
Mari Kurokawa wurde ursprünglich aus dem Zentralen Krankenhaus der Selbstverteidigungsstreitkräfte rekrutiert.
Sie hat eine offizielle Qualifikation als Krankenschwester.
Im Rahmen des Webroman ist sie der Selbstverteidigungsarmee beigetreten, um einem aufdringlichen Assistenzarzt zu entkommen, nachdem sie zuvor in einem gewöhnlichen Krankenhaus gearbeitet hatte.
In der Romanfassung bleibt ihr Beitrittsgrund unspezifisch, aber die Vermutung des Stalkings bleibt bestehen.
Vier Jahre nach dem „Schließen des Tores“ steigt sie zur Oberschwester des Armeekrankenhauses auf.
Mari ist eine hochqualifizierte Krankenschwester.
Ihre Hauptfähigkeit liegt in der medizinischen Versorgung, der Organisation von Rettungsaktionen und ambulanter Betreuung.
Sie fungiert häufig als Ansprechpartnerin für verwundete Soldaten und Zivilisten.
In Kampfsituationen bleibt sie zumeist im Hintergrund und unterstützt ihr Team bei medizinischen Notfällen.
Ihr Hobby ist das Verabreichen von Injektionen – ein Running Gag, den sie stets mit einem zwinkernden Auge pflegt.
Mari Kurokawa wird von Yōji Itami und Shino Kuribayashi manchmal als „Kuro“ oder „Kuro-chan“ bezeichnet.
Zu Kuribayashi steht sie in einem komplementären Verhältnis, ihr drohender Humor steht im Kontrast zu Kuribayashis Tatendrang.
Tuka Luna Marceau empfindet eine besondere Sympathie für Mari, insbesondere aufgrund ihrer Körpergröße und fürsorglichen Art.
Mit dem Rest des Teams pflegt sie professionelle, aber freundliche Beziehungen.
Im Verlauf der Handlung erhält sie eine spezielle Rolle als Aufpasserin für Yōji Itami, als dieser zwangsweise im Krankenhaus verbleiben muss.
Mari liebt Injektionen – aus diesem Hobby macht sie keinen Hehl, was ihr manchmal einen leicht bedrohlichen Ruf beschert.
Während des Vorfalls in Ginza war sie maßgeblich an der Behandlung einer großen Zahl von Verletzten beteiligt.
Sie besitzt die Fähigkeit, durch ihren Witz die Stimmung in schwierigen Situationen zu lockern, gibt sich aber selten einer Gefühlsduselei hin.
Nach der Rückkehr aus der fremden Welt bleibt sie dem Militärkrankenhaus als Pflegekraft erhalten.
Im Webroman arbeitet sie nach dem Torereignis als Nachtschicht-Krankenschwester und versucht sich als Schauspielerin.
„Manchmal reicht es nicht, nur helfen zu wollen – man muss auch wissen, was danach kommt.“
„Sollen wir gleich die Spritze holen?“
„Dein Idealismus, Itami... Das rettet dich vor der Realität auch nicht.“
„Ich bin nicht nur groß, sondern auch schnell – vor allem, wenn es um die medizinische Versorgung geht.“
Rolle bei den Streitkräften
Mari gehört zum dritten Aufklärungsteam der Selbstverteidigungsstreitkräfte auf der anderen Seite des Tores.
Dort wird sie wiederholt als Hauptkraft bei Rettungsmissionen eingesetzt und übernimmt die Versorgung Verletzter – sowohl Soldaten als auch Zivilisten.
Deren Sicherheit steht für sie stets an erster Stelle, weshalb sie oft vorprescht und unter Zeitdruck entscheidet.
Entwicklungen & Wendepunkte
Schon zu Beginn nach dem Eintritt in die andere Welt gerät sie wegen ihrer idealistischen und spontanen Vorschläge mit Yōji Itami aneinander.
Nachdem einer ihrer eigenen Ratschläge zur psychischen Krise von Tuka Luna Marceau führt, wird sie bedächtiger und lernt, auch Konsequenzen mit einzubeziehen.
Ein späterer, erheiternder Zwischenfall führt dazu, dass Mari zur Aufsichtsperson für Yōji Itami im Armeekrankenhaus ernannt wird, als dieser zur „Genesung“ dort verbleiben muss.
Dadurch ist sie als erste der Gruppe wieder zurück in Japan.
Sie wächst mit ihren Aufgaben, entwickelt einen noch bissigeren Humor und bleibt dabei stets eine verlässliche Bezugsperson für beide Welten.
Die Entscheidung, Mari ihr langes Haar zu erlauben, ist ein Ausdruck von Rücksichtnahme auf die andere Welt und macht sie sofort als Frau erkenntlich.
Ihr ursprünglich zurückhaltender, fast schon vornehmer Tonfall verwandelt sich im Laufe der Handlung in eine Mischung aus klarem Kommandoton und ironischer Gelassenheit.
In der Adaption durch Webromane und Manga treten leichte Unterschiede in ihrer Hintergrundgeschichte auf, wobei immer die Flucht vor einem Stalker ein zentrales Motiv bleibt.
Mari Kurokawa bleibt auch nach den Ereignissen eng mit der medizinischen Versorgung der Streitkräfte verbunden.
💬 Community-Diskussion
Sprich über diesen Anime mit Menschen, denen er wirklich am Herzen liegt.