Simon ist der Anführer der A-Rang-Gruppe „Thunderpike“ aus der Abenteurerstadt Finis und ehemaliger Kindheitsfreund des Protagonisten Yuke. Äußerlich ein gutaussehender Ritter, leidet sein Charakter an einer starken Überheblichkeit und Selbstgefälligkeit. Simon missachtet die Meinungen anderer, wertet seine Teammitglieder ab und behandelt besonders Yuke schlecht, obwohl dessen Beitrag eigentlich unverzichtbar ist. Nach Yukes Austritt verschlechterte sich die Situation von Thunderpike dramatisch. Simon versuchte mit diversen skrupellosen Methoden, Yuke zurückzugewinnen – letztlich führte sein Verhalten und ein folgenschwerer Vorfall zu seinem kompletten gesellschaftlichen Absturz und einem tragischen Ende im Labyrinth.
Simon ist ein junger Mann von 20 Jahren.
Er wird oft als gutaussehend im klassischen Sinn beschrieben.
Als Ritter trägt er hochwertige Rüstung und führt ein Einhandschwert.
Simon ist äußerst selbstzentriert und überzeugt, anderen überlegen zu sein.
Er hört nie auf Kritik und neigt dazu, alles zu seinen Gunsten zu interpretieren.
Menschenverachtendes Verhalten und das Herabwürdigen anderer bestimmen seinen Alltag.
Er ist unfähig, eigene Fehler zuzugeben, sogar wenn diese offensichtlich sind.
Gegenüber Kritik verteidigt er sich mit Arroganz und Opferrolle.
- Klasse: Ritter
- Ausrüstung: Hochwertige Rüstung, Einhandschwert
- Persönliche Stärke: Ohne Unterstützungszauber oder körperliche Verstärkung eher durchschnittlich
- Er kann vermutlich keine Magie anwenden
- Seine eigentlichen Erfolge im A-Rang beruhen zu größten Teilen auf der Unterstützung von Yuke
Simon war Kindheitsfreund von Yuke.
In der Gruppe behandelte er Yuke jedoch lediglich als nützlichen Handlanger, nicht als gleichwertiges Mitglied.
Zu anderen Gruppenmitgliedern verhielt er sich ähnlich abfällig und respektlos.
Nach Yukes Weggang suchte er neue „Assistenten“, verschliss sie aber ebenso durch mangelnde Wertschätzung.
Frühe Gruppenzeit und Umgang mit Yuke
Zu Beginn war das Verhältnis zwischen Simon und Yuke noch freundschaftlich.
Simon ignorierte jedoch alle Hinweise auf Yukes wichtige Arbeit, stufte sie als „nutzlos“ ab und reduzierte seinen Anteil an der Belohnung.
Als Yuke ausstieg, versuchte Simon ihn von oben herab zu halten und unterschätzte die Folgen.
Nach Yukes Austritt
Simon stellte andere Mitglieder als Ersatz an, doch niemand konnte Yukes Rolle erfüllen.
Fehlschläge häuften sich und die Moral in Thunderpike brach ein.
Versuche, Yuke zurückzugewinnen
Simon näherte sich Yuke erneut mit arroganten und durchsichtigen Versprechen.
Nach mehrmaliger Ablehnung von Yuke begann Simon, „Clover“ – Yukes neue Gruppe – feindselig zu beobachten.
Der große Skandal
Simon leitete eine Allianz vieler Gruppen für eine nationale Mission im gefährlichen „Farblosen Dunkel“.
Wiederum versuchte er Yuke manipulativ für Thunderpike zurückzugewinnen, wurde aber brüsk abgewiesen.
Im Frust bezeichnete er Silk während einer Live-Übertragung offen als „Barbar“ – ein verbotener rassistischer Ausdruck.
Dies löste einen internationalen Skandal aus, der zur Auslöschung seines Ansehens und seiner Abenteuererlaubnis zu führen drohte.
Endgültiger Absturz und Finale
Mit Hilfe von Besio Salas beschaffte sich Simon illegale magische Gegenstände und überfiel „Clover“ im Labyrinth.
Er zwang Rain einen Sklavenhalsband um und wollte Yuke zu einer skandalösen „Geständnis“-Unterschrift nötigen.
Doch durch einen Unfall stürzte er mitsamt anderen in eine gefährliche Zone.
Dort wurde Simons wahre Natur enthüllt: Er wollte alles und jeden opfern, um selbst zu entkommen, und wurde daraufhin von einem Monster schwer verletzt.
Um nicht zu sterben, machte er sich selbst zum Untoten und attackierte noch einmal voller Hass auf Yuke und seine Freunde.
Letztlich wurde er von Yukes endgültigem magischen Angriff besiegt und in seiner neuen Gestalt als Untoter von Schattenwesen angegriffen – zu einem schmerzvollen, endlosen Dasein im Labyrinth verbannt.
Reflexion und Nachwirkung
Yuke macht sich Vorwürfe, ob er nicht mehr für Simon hätte tun können.
Jamie versichert ihm, dass Simons Schicksal vor allem auf dessen eigenen Entscheidungen basiert.
Die Erinnerungen an Simons Niedergang verfolgen Yuke weiterhin als schmerzhafte Erfahrung.
In Rückblenden ist zu sehen, dass Simon und seine Begleiter als Anfänger noch sympathischer waren und trotz Streitigkeiten echten Teamgeist zeigten.
„Weil ich ein A-Rang-Abenteurer bin, bin ich besser als alle anderen – das ist klar!“
- Alter: 20 Jahre
- Gruppe: Thunderpike (Anführer)
- Beruf: Ritter
- Abenteurer-Rang: A
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