Aoi Yukimura ist eine der Hauptfiguren aus "Yama no Susume" und eine ruhige, zurückhaltende Oberschülerin mit einer Vorliebe für Indoor-Aktivitäten. Nach einem Unfall in ihrer Kindheit entwickelte sie eine ausgeprägte Höhenangst und zog sich immer mehr zurück, entdeckte jedoch durch ihre Kindheitsfreundin Hinata Kuraue die Welt des Bergsteigens neu. Mit 15 Jahren, zierlicher Figur und großem handwerklichen Talent stellt sie sich ihren Ängsten, knüpft neue Freundschaften und wächst Stück für Stück über sich hinaus.
Aoi ist 15 Jahre alt und besucht die erste Klasse der Oberschule.
Geboren wurde sie am 19. Februar, was sie unter das Sternzeichen Wassermann stellt.
Sie ist 152 cm groß, wiegt 43 kg und trägt Körbchengröße A.
Ihr Haar ist fein, schwarz mit einem leichten Grauschimmer und im Nacken ordentlich frisiert.
Typisch für sie ist eine schwarze Haarspange an der linken Schläfe, die ihre zarte Erscheinung betont.
Aoi ist äußerst schüchtern und zieht es vor, Zeit allein drinnen zu verbringen.
Sie ist nicht gut im Umgang mit anderen Menschen und vermeidet nach Möglichkeit Klassentreffen oder Einladungen, meist mit einfallsreichen Ausreden.
Obwohl sie von Natur aus ruhig wirkt, kann sie ziemlich ehrgeizig und kämpferisch sein, besonders wenn Hinata Kuraue sie herausfordert.
Sie achtet auf ihre "weiblichen Fähigkeiten", ist aber tatsächlich schon sehr geschickt, insbesondere beim Kochen und Nähen.
Gelegentlich macht sie sich Gedanken über die "girl power" anderer Mädchen, unterschätzt dabei aber ihre eigenen Talente.
In der Grundschule brach sich Aoi beim Sturz vom Klettergerüst einen Knochen – seitdem leidet sie unter Höhenangst.
Dieses Erlebnis führte dazu, dass sie sich für möglichst ungefährliche Indoor-Hobbys wie Lesen, Kochen, Nähen und Stricken entschied.
Ihre Eltern heißen Makoto Yukimura und Megumi Yukimura.
In ihrer Kindheit verband sie eine tiefe Freundschaft zu Hinata Kuraue, mit der sie einmal zusammen einen Berg bestieg und den Sonnenaufgang betrachtete – ein Versprechen, das sie später wieder entdecken sollte.
Aoi hat keine Vorerfahrung im Bergsteigen, erwirbt aber durch Internetrecherche und durch die Unterstützung von Hinata die notwendigen Grundlagen.
Ihre handwerklichen Fertigkeiten im Nähen und Stricken verschaffen ihr praktische Vorteile, wenn es um Ausrüstung wie selbstgemachte Hüte oder Handschuhe geht.
Auch beim Kochen glänzt sie: Sie backt zum Beispiel für Kokona Aobas Geburtstag eine selbstgemachte Kastenform-Kuchen nach einem Rezept aus ihrem Nebenjob in einem Café.
Freundschaften
Mit Hinata verbindet sie eine lange, aber manchmal auch widersprüchliche Freundschaft – Aoi fühlt sich gelegentlich von Hinatas Temperament genervt, weiß aber ihre Fürsorge und soziale Kompetenz zu schätzen.
Als Nachbarinnen in Kindertagen waren beide sehr eng befreundet. Nach Hinatas Umzug zog Aoi sich zurück und wurde immer introvertierter.
Erst durch das Wiedersehen mit Hinata fasste sie neuen Mut, Kontakte zu knüpfen.
Durch das Bergsteigen freundet sich Aoi außerdem mit Kaede Saitō und Kokona Aoba an, später auch mit Honoka Kurosaki sowie ihren Klassenkameradinnen Mio, Yuri und Kasumi Takenaka.
In ihrem Nebenjob bei der Konditorei Susuki arbeitet sie eng mit ihrer Kollegin Hikari Onozuka zusammen, die sie sehr gerne mag.
Wenn sie Kaffee für "Bergkaffee-Stunden" zubereitet, wird sie manchmal in ihrer Vorstellung von Hinata geneckt, dass sie ohne Zucker nicht trinken könne – obwohl auch Hinata selbst Zucker und Milch bevorzugt.
Nach ihrer Barista-Erfahrung im Café Susuki backt Aoi zu Hause und überrascht Freunde mit ihren Backkünsten.
Kindheitserinnerungen und Höhenangst
Als Kind bestieg sie mit Hinata einen Berg, um den Sonnenaufgang zu sehen, und versprach, dieses Erlebnis eines Tages zu wiederholen.
Nach einem Sturz vom Klettergerüst in der Grundschule entwickelte sie eine tiefe Höhenangst, die sie von vielen Aktivitäten abhielt.
Wiederbegegnung und neue Herausforderungen
Im ersten Jahr der Oberschule trifft Aoi unerwartet auf ihre alte Freundin Hinata.
Durch Hinatas Energie und Begeisterung für das Bergsteigen wird Aoi zunächst widerwillig, aber dann immer neugieriger.
Sie beginnt, Grundlagen über das Bergsteigen online zu recherchieren und lässt sich schrittweise von Hinatas Enthusiasmus anstecken.
Entwicklung zur Bergsteigerin
Gemeinsam mit ihren Freundinnen entdeckt Aoi die Freude an Wanderungen und Bergtouren – anfangs noch vorsichtig, aber zunehmend mit Leidenschaft.
Ihr erstes großes Ziel, den Aufstieg auf den Mount Fuji, gelingt ihr zunächst nicht, weil sie an der Höhenkrankheit scheitert.
Doch sie gibt nicht auf und fasst den Entschluss, es erneut zu versuchen.
Neue Freunde und Selbstvertrauen
Durch die neuen Kontakte beim Bergsteigen und ihren Nebenjob reift Aoi zunehmend zu einer selbstbewussteren und aktiveren jungen Frau.
Sie lernt, dass Freundschaft und Teamarbeit auch Höhenangst besiegen können und dass es sich lohnt, Herausforderungen nicht zu scheuen.
Aoi verdiente durch ihren Aushilfsjob im Café Susuki Geld für ihre persönliche Bergsteigerausrüstung.
Das Café wurde ihr von ihrer Mutter Megumi Yukimura vermittelt, da die Chefin mit der Familie bekannt war.
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