Stanley Vonbraun ist der "Weiße Bischof" von Einberg und ein genialer, jedoch skrupelloser Wissenschaftler, der als technischer Experte für Noland von Lüneberg arbeitet. Seine einzige Leidenschaft gilt seinen eigenen Forschungen, für die er bereit ist, alles zu opfern – auch Verbündete. Er verhält sich kindlich-eigenbrötlerisch und ist äußerst gewieft, was ihn zu einem gefährlichen Manipulator macht. Im Laufe der Handlung entwickelt und optimiert er hochgefährliche Kriegsmaschinen, unterschätzt aber ständig okkulte Phänomene und wird letztlich ein Opfer seiner eigenen Ambitionen. Trotz seines tragischen Endes leistet er einen entscheidenden Beitrag zur Vereitelung von Nolands finsteren Plänen.
Stanley Vonbraun ist ein stämmiger Mann mit nur etwas blondem Haar auf dem oberen Teil seines Kopfes.
Er ist ein besessener Wissenschaftler, der kaum Interesse an anderen Menschen zeigt.
Stanley ist kindisch in seiner Fixierung auf seine Forschungen, aber auch verschlagen genug, eigene Verbündete zu verraten, wenn es seinem Ziel dient.
Empathie und Loyalität gegenüber seiner eigenen Organisation – selbst gegenüber anderen Einberg-Mitgliedern – sind ihm völlig fremd.
Seine Forschungen sind ihm alles; selbst bei der künstlichen Nachbildung von Geass interessiert ihn weniger das Ergebnis als der technische Prozess.
Stanley Vonbraun bekleidet die Position des "Weißen Bischofs" bei Einberg.
Er ist einer der wichtigsten Forscher und Techniker von Noland von Lüneberg.
Sein Einsatz und seine technischen Verdienste, insbesondere bei der Entwicklung neuer Waffen und Systeme, sichern ihm großes Ansehen bei Noland.
Gleichzeitig steht er im Konkurrenzverhältnis zum ähnlich veranlagten Christoph Scissorman.
Stanley steigt nie selbst in einen Knightmare Frame, sondern agiert komplett als Entwickler und Taktgeber hinter den Kulissen.
Er passt unter anderem Nolands persönliche Kampfmaschine so an, dass eine neuronale Steuerung möglich ist.
Zusätzlich entwickelt er die selbständig agierende Waffe "Loki" und demonstriert außergewöhnliche Fähigkeiten als Ingenieur.
Er kann komplexe Kontrollsysteme entwerfen und der gegnerischen Seite kritische Informationen zuspielen.
Selbst zu anderen Einberg-Mitgliedern, darunter Christoph Scissorman, hat Stanley keinerlei emotionale Bindung.
Wird er in seinen Forschungen gestört, geht er durch komplexe Intrigen sogar gegen vermeintliche Verbündete vor.
Sein Verhältnis zu Noland von Lüneberg ist rein zweckbezogen – Noland verlässt sich auf Stanleys wissenschaftliches Können, vertraut ihm aber persönlich nicht.
Mit der Existenz von Geass ist Stanley zwar vertraut, lehnt das Phänomen allerdings als "Okkultismus" ab.
Technischer Schlüssel für Nolands Ambitionen
Stanley trägt entscheidend zur Entwicklung und Optimierung von Nolands Kriegsmaschinen bei.
Er modifiziert unter anderem Nolands persönliche Maschine so, dass sie per neuronaler Verbindung gesteuert werden kann.
Sein größtes Projekt ist jedoch die Entwicklung von "Loki", einer autonomen strategischen Waffe.
Rivalität im wissenschaftlichen Umfeld
Sein Verhältnis zu Christoph Scissorman ist von gegenseitigem Misstrauen und Konkurrenz geprägt.
Als Christoph an künstlichen Reproduktionen von Geass experimentiert, diskreditiert Stanley dessen Forschung.
Er leitet Informationen über Christophs geheime Experimente an die Sieben-Sternen-Allianz weiter und trägt so indirekt zu dessen Tod bei.
Stanley beschränkt sich bewusst auf das technisch Machbare und ignoriert paranormale Einflüsse.
Entwicklung und Verrat von "Loki"
Stanley entscheidet sich dazu, "Loki" heimlich in Serie zu produzieren.
Alle Einheiten werden über Nolands persönliche Kampfmaschine zentral gesteuert.
Er will schließlich ein Identifikationssystem einbauen, das Freund und Feind unterscheidet, und damit "Loki" als autonome Verteidigungswaffe für Neo-Britannien vollenden.
Doch just in diesem Moment erkennt er, dass Noland die Kontrolle über "Loki" übernimmt und ihn selbst als entbehrlich betrachtet – Nolands Ziel ist längst nicht mehr bloßer Sieg, sondern die „Auslöschung der gesamten Menschheit“, einschließlich aller loyalen Untergebenen.
Stanleys letzter Widerstand und Tod
Stanley wird von der außer Kontrolle geratenen "Loki"-Maschine angegriffen und tödlich verwundet.
In einem letzten Akt des Trotzes gelingt es ihm jedoch, per Hacking für einen Moment "Loki" zu stoppen.
In dieser Zeit überträgt er seine Erkenntnisse über "Loki" und Nolands Maschine an die Schwarze Ritterorganisation.
Damit liefert er entscheidende Informationen, um Nolands Welteroberungsplan in letzter Minute zu verhindern.
"Die letzte Szene läuft gerade!"
Es gibt Parallelen zwischen Stanley Vonbraun und Lloyd Asplund, etwa in ihrer wissenschaftlichen Besessenheit.
Allerdings unterscheidet sich Stanley dadurch, dass ihn ausschließlich die eigene Forschung interessiert – okkulte Phänomene bleiben ihm stets suspekt.
Sein letztes Datenleck an die Gegner ist Ausdruck seines Stolzes als Erfinder und der ultimative Widerstand gegen Noland, der seine Schöpfung gestohlen hat.
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