Schmitt ist ein ehemaliges Mitglied einer Spieler-Gilde in Sword Art Online, das nach der Auflösung der Gruppe verdächtigt wurde, eine Mitschuld am Tod von Griselda zu tragen.
Durch eine Inszenierung von Yolko und ihren Verbündeten erkennt er schließlich, dass er unwissentlich zum Werkzeug eines Mordplans geworden ist.
Schmitt war Teil derselben Gilde wie Griselda und beteiligte sich an den Diskussionen über den Verkauf eines wertvollen Rings.
Er gehörte zu denjenigen, die sich gegen den Verkauf dieses Rings aussprachen und war damit direkt in den Konflikt um den wertvollen Gegenstand verwickelt.
Nach der Auflösung der Gilde rüstete er seine Ausrüstung vollständig neu aus.
Anschließend schloss er sich der Organisation „Heilige Drachen-Union“ an, was bei ehemaligen Gefährten Misstrauen auslöste.
Yolko und andere frühere Gildenmitglieder begannen, Schmitt als möglichen Täter hinter dem Tod von Griselda zu verdächtigen.
Der zeitliche Zusammenhang zwischen ihrem Tod, dem plötzlichen Geldzufluss und seiner neuen Ausrüstung schien ihnen verdächtig.
Schmitt hatte das Geld für seine Ausrüstung aus dem Erlös des Rings erhalten, ohne die wahren Hintergründe zu kennen.
Für Yolko und die anderen sah es so aus, als hätte er bewusst vom Tod Griseldas profitiert und dafür vielleicht sogar den Mord in Auftrag gegeben.
Yolko und ihre Mitstreiter arrangierten eine Reihe inszenierter „Vorfälle innerhalb sicherer Zonen“, um Schmitt unter Druck zu setzen.
Diese täuschend echten Szenarien sollten ihm Angst machen und ihn dazu bringen, die Wahrheit zu gestehen oder zumindest seine Rolle offenzulegen.
Durch diese Inszenierungen wurde Schmitt mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert.
Er beginnt zu begreifen, dass der Verkauf des Rings und sein Verhalten nach der Gildenauflösung eine zentrale Rolle in der Tragödie um Griselda gespielt hatten.
Vor dem Grab von Griselda bricht Schmitt emotional zusammen und legt ein Geständnis ab.
Er erzählt Yolko und den anderen, dass er den Verkauf des Rings zwar abgelehnt hatte, aber trotzdem das durch den Vorfall erlangte Geld zum Kauf seiner neuen Ausrüstung nutzte.
Er erklärt, dass er nicht wusste, dass diese Ereignisse in direktem Zusammenhang mit Griseldas Tod standen.
In seiner Sicht war er einfach ein Nutznießer eines unguten, aber für ihn undurchsichtigen Geschäfts – nicht der Planer eines Mordes.
Kirito klärt Schmitt schließlich über die tatsächlichen Umstände von Griseldas Tod auf.
Schmitt erfährt, dass Grimlock der eigentliche Drahtzieher war und ihn nur als Werkzeug benutzt hatte.
Diese Erkenntnis erschüttert Schmitt zutiefst, da er erkennen muss, wie leichtfertig er sich manipulieren ließ.
Gleichzeitig empfindet er Schuld, weil seine Unwissenheit und sein Verhalten indirekt zur Tragödie beigetragen haben.
Nachdem Schmitt die Wahrheit erfahren hat, schwört er gegenüber Kirito und den anderen, dass Grimlock für seine Taten zur Rechenschaft gezogen wird.
Er zeigt damit, dass er seine Verantwortung nicht länger verdrängen will und aktiv daran mitarbeiten möchte, die Tat zu sühnen.
Seine Entwicklung vom Verdächtigen zum bereuenden Mitverantwortlichen macht Schmitt zu einer ambivalenten, aber menschlich nachvollziehbaren Figur.
Gerade diese Mischung aus Schuldgefühl, Naivität und neu gefundener Entschlossenheit hebt ihn aus der Masse der Nebenfiguren hervor.
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