Iskahn ist ein männlicher Mensch des Dunkelterritoriums, einer der Zehn Fürsten und der zehnte Champion der Faustkämpfer-Gilde in der Welt von Sword Art Online: Alicization – War of Underworld.
Er ist ein kampflustiger Faustkämpfer mit rauem, aber ehrlichem Wesen, der später zum Oberbefehlshaber des Heeres des Dunkelterritoriums und Repräsentant der Fünf-Stämme-Konferenz wird.
Iskahn stammt aus dem Dunkelterritorium und gehört dort der Faustkämpfer-Gilde an.
Er ist berühmt für seine enorme körperliche Stärke und seine ungewöhnliche Fähigkeit, nur von Faustschlägen verletzt werden zu können.
Er tritt zunächst im Krieg gegen die Menschenwelt an, weil er starke Gegner sucht und sich nach ehrlichen Kämpfen sehnt.
Auf dem Schlachtfeld trifft er auf die Integritätsritterin Sheyta Synthesis Twelve, die seine Faust mit ihrem Schwert blockiert und damit sofort seine Aufmerksamkeit gewinnt.
Iskahn entwickelt sich von einem reinen Kampfnarren zu einer verantwortungsvollen Führungspersönlichkeit, die das Leben seiner Untergebenen ernst nimmt.
Nach dem Krieg wird er zu einem wichtigen Friedensstifter zwischen Dunkelterritorium und Menschenwelt und gründet eine Familie mit Sheyta.
Iskahn ist offen, direkt und impulsiv, mit einer lauten, jovialen Ausstrahlung.
Er denkt anfangs wenig über Politik oder Moral nach und betrachtet den Krieg gegen die Menschenwelt vor allem als Gelegenheit, starke Gegner zu finden.
Er besitzt eine einzigartige Kraft, die auf seiner Willenskraft beruht: Durch seine Entschlossenheit wird sein Körper so verändert, dass nur noch Faustangriffe ihm Schaden zufügen können.
Dadurch wird er auf dem Schlachtfeld zu einem nahezu unaufhaltsamen Nahkämpfer, der sich selbst gefährlichsten Gegnern direkt stellt.
Trotz seiner rauen Art ist er zutiefst loyal gegenüber seinen Kameraden und zeigt eine starke Abneigung gegen sinnlose Opfer.
Seine Entwicklung beginnt, als er die Grausamkeit der Befehle von Gabriel Miller (als Kaiser Vecta) gegenüber den Soldaten des Dunkelterritoriums erkennt.
Zu Beginn des Krieges kämpft Iskahn auf Seiten des Dunkelterritoriums und führt eine Einheit von Faustkämpfern an.
Er sieht die Menschenwelt zunächst nur als Arena für großartige Kämpfe und ist begeistert, als er Sheyta gegenübersteht, die seine Schläge mit ihrem Schwert pariert.
Im Verlauf der Schlacht erkennt er jedoch, dass Kaiser Vecta die Leben seiner eigenen Truppen rücksichtslos opfert, nur um die „Priesterin des Lichts“ Alice Zuberg in seine Gewalt zu bringen.
Als plötzlich unbekannte rote Soldaten – amerikanische VR-Spieler, die getäuscht wurden – beginnen, wahllos die Kämpfer des Dunkelterritoriums niederzumetzeln, verspürt Iskahn zum ersten Mal den starken Wunsch, den Feldzug zu stoppen.
Er versucht, die Befehle des Kaisers in Frage zu stellen, doch die in seinem rechten Auge verankerte göttliche Zwangsregel (das „Siegel des rechten Auges“) hindert ihn daran.
In einem brutalen Akt der Selbstbestimmung reißt er sich daraufhin sein rechtes Auge aus, um dieses Siegel zumindest unvollständig zu brechen.
Durch diesen Akt erschafft er sich eine Grauzone gegenüber den Befehlen von Kaiser Vecta.
Er erkennt, dass der Kampf gegen die roten Spieler nicht direkt den kaiserlichen Anordnungen widerspricht, und nutzt dieses Schlupfloch, um eigenständig zu handeln.
Sheyta Synthesis Twelve ist für Iskahn zunächst „der perfekte Gegner“, da sie seine Faustschläge nicht nur überlebt, sondern ihnen mit atemberaubender Präzision begegnet.
Zwischen den beiden entsteht auf dem Schlachtfeld eine wortkarge, aber intensive Form von gegenseitigem Respekt.
Als er erkennt, dass Kaiser Vecta bereit ist, alles zu opfern, um Alice Zuberg in seine Gewalt zu bringen, und dass dies letztlich den Untergang aller Welten bedeuten könnte, beginnt Iskahn umzudenken.
Er sieht in Sheyta nicht mehr nur eine Gegnerin, sondern eine Vertraute, die ähnliche Stärke und Entschlossenheit verkörpert.
Schließlich kämpfen Iskahn und Sheyta Seite an Seite, um die rote Spielermasse aufzuhalten.
Inmitten der aussichtslosen Schlacht gestehen sie sich ihre Gefühle, und Iskahn ist bereit, gemeinsam mit ihr zu sterben, nur um den Rückzug der Verbündeten zu sichern.
Nachdem Iskahn das Siegel seines rechten Auges auf eigene Weise gebrochen hat, sucht er nach einer Möglichkeit, gegen Kaiser Vecta vorzugehen, ohne dessen Befehle direkt zu missachten.
Er kommt zu dem Schluss, dass der Kampf gegen die amerikanischen Spielerformationen nicht ausdrücklich verboten ist.
Auf dieser Grundlage nimmt er Kontakt zu Asuna Yuuki auf und bietet ihr eine temporäre Allianz an.
Er schlägt vor, dass ihre Truppen Vecta verfolgen und die Priesterin des Lichts Alice Zuberg retten, während er mit den Faustkämpfern und Sheyta die roten Spieler aufhält.
So entsteht eine ungewöhnliche Kampfgemeinschaft zwischen Teilen des Dunkelterritoriums und der Menschenwelt.
Iskahn überlässt die Verfolgung des Kaisers der Menschenarmee und konzentriert sich darauf, als Nachhut die überwältigende Masse der amerikanischen Spieler aufzuhalten.
Er kämpft bis zur völligen Erschöpfung und gerät an den Rand des Todes.
Gerettet wird er schließlich durch das Eintreffen von Leafa, die Reste des Orkstammes unter ihrem Anführer sowie einige Dunkelritter und Kämpfer der Menschenwelt mit sich führt.
Als er sieht, wie Sheyta die Orks als „Menschen“ behandelt und ihnen Respekt entgegenbringt, beginnt Iskahn darüber nachzudenken, was wahre Stärke bedeutet.
Nicht nur rohe Macht, sondern auch die Fähigkeit, andere anzuerkennen und zu schützen, wird für ihn zu einem neuen Ideal.
Nach dem Ende des Krieges gegen die Menschenwelt wird im Dunkelterritorium eine Fünf-Stämme-Konferenz ins Leben gerufen.
Vertreten sind Menschen des Dunkelterritoriums, Goblins, Orks, Oger und Riesen.
Iskahn wird zum Vertreter dieser neuen Ordnung und zum Oberbefehlshaber der Streitkräfte des Dunkelterritoriums ernannt.
Er spielt eine Schlüsselrolle bei den Friedensverhandlungen mit der Menschenwelt und trägt dazu bei, eine offizielle Friedensvereinbarung zu schließen.
Im Rahmen dieser neuen Ära des Friedens wird Sheyta als Gesandte der Menschenwelt in die Hauptstadt Obsidia des Dunkelterritoriums entsandt.
Dort heiratet sie Iskahn, und beide beginnen ein gemeinsames Leben in einer deutlich ruhigeren, friedlicheren Umgebung als auf dem Schlachtfeld.
Iskahn und Sheyta bekommen eine Tochter namens Liezetta.
Iskahn ist ein ausgesprochener „Übervater“ und zeigt eine geradezu peinliche Hingabe für seine Tochter.
Sein Verhalten im Umgang mit Liezetta wirkt für Außenstehende oft überraschend weich und übertrieben fürsorglich.
Kazuto Kirigaya bemerkt scherzhaft, dass Iskahns Art zu reden und sich zu verhalten ihn stark an Klein erinnert.
Abseits seiner Rolle als Krieger und Oberbefehlshaber zeigt Iskahn so eine menschliche, beinahe liebevoll-chaotische Seite.
Seine Familie wird zum Zentrum seines neuen Lebens im Frieden zwischen Menschenwelt und Dunkelterritorium.
Im Anime wird Iskahn im Original von Taku Yashiro gesprochen.
Seine Stimme unterstreicht die Mischung aus Wildheit, Humor und Emotionalität, die diesen Charakter so einprägsam macht.
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