Walter C. Dornez ist der langjährige Butler und ehemalige Kampfagent der Hellsing-Organisation, bekannt unter dem Beinamen „Der Todesengel“.
Im Alter von 69 Jahren dient er als engster Berater und Beschützer von Sir Integra Hellsing.
Bevor er zu einem gelassenen alten Diener heranreifte, besaß Walter in seiner Jugend einen äußerst ungehobelten und gewalttätigen Charakter.
Bereits in jungen Jahren kämpfte Walter vor 55 Jahren an der Seite von Alucard, um ein Nazi-Vampirforschungsinstitut zu zerstören.
Dabei traf er auf eine Einheit unter dem Kommando des Majors, die später den Kern der Organisation Millennium bildete.
Sein Markenzeichen ist der meisterhafte Umgang mit extrem feinen Stahldrähten.
Mit diesen kann er mühelos beliebige Gegenstände zerschneiden oder ein dichtes Netz weben, das selbst Gewehrfeuer abwehrt.
Walters Kontrolle über die Drähte erreicht ein übermenschliches Niveau, wie eine Landung ohne Fallschirm aus einem Flugzeug beweist, die er nur durch geschickte Manipulation der Stahldrähte unverletzt übersteht.
Selbst im hohen Alter bleibt seine Kampfkraft hoch genug, um gewöhnliche Vampire spielend zu töten.
Bedrohung durch die Valentine-Brüder
Während des Angriffs der Valentine-Brüder wird sein verborgenes Können und der Spitzname „Todesengel“ schließlich enthüllt.
Daraufhin löscht er gemeinsam mit Seras Victoria eine mit Sturmgewehren bewaffnete Ghul-Horde unter Jans Führung aus.
Verrat während des Millennium-Angriffs
Während Millenniums Invasion in London beschützt Walter Integra, bis er auf seinen alten Rivalen, den Hauptmann, trifft.
Er schickt Integra fort, um selbst zu bleiben, und verschwindet daraufhin spurlos.
Aus einem unbekannten Beweggrund, doch vor allem getrieben vom Wunsch, gegen Alucard zu kämpfen, wechselt er später die Seiten und schließt sich Millennium an.
Hierfür unterzieht er sich einem riskanten und unausgereiften Vampirisierungsprozess, der seinen Körper auf das physische Alter eines Mannes im besten Alter verjüngt und ihm trotz verbleibend kurzer Lebenserwartung immense Kraft verleiht.
Entscheidungskampf gegen Alucard
Unmittelbar nach Alexander Andersens Niederlage erscheint der verjüngte Walter vor Alucard, tötet Yumie augenblicklich und fordert ihn heraus.
Mit seiner wiedergewonnenen Jugend entfesselt er eine ungeheure Kampfkraft, die es ihm erlaubt, ganze Wolkenkratzer zu zerschneiden und Alucard an den Rand einer Niederlage zu drängen.
Doch sein Körper rebelliert durch eine Nebenwirkung der erzwungenen Behandlung und verjüngt sich unkontrolliert bis in ein kindliches Stadium zurück.
Zeitgleich beginnt Alucard, den Fluss der Seelen in sich aufzunehmen, wodurch Walter die Chance, ihn mit eigener Hand zu vernichten, für immer verliert und faktisch geschlagen ist.
Letzte Handlungen und Tod
Ziellos und apathisch zusammengebrochen, ist er anfangs bereit, Heinkels Rache widerstandslos hinzunehmen.
Dann entscheidet er sich um und ringt sie nieder, um als Verräter einen letzten Akt der Ordnung zu vollbringen.
Er enterte das Luftschiff *Deus Ex Machina*, tötet den flüchtenden Doktor und bedauert zutiefst, Alucard nicht besiegt zu haben.
Mit einem stillen Abschiedsgruß an Integra vergeht er schließlich mit dem brennenden Luftschiff.
Das genaue Datum seines Abfalls von Hellsing ist unbekannt, doch es bestehen starke Indizien für einen frühen Verrat.
Arthur Hellsings Bruder Richard äußerte den Verdacht, dass Walter in der Nacht, in der Integra von ihrem Onkel angegriffen wurde und den Pakt mit Alucard schloss, absichtlich nicht an ihrem gewohnten Schutzort war.
Zudem war die von Walter beschaffte Waffe „Jackal“ mit einem Sprengsatz präpariert, was auf eine jahrelang vorbereitete Intrige hindeutet.
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