Teru Minamoto ist ein Schüler im zweiten Jahr der Oberstufe und der derzeitige Schülerpräsident an der Kamome Akademie. Als ältester Sohn der Familie Minamoto und älterer Bruder von Kou Minamoto ist er ein äußerst talentierter Exorzist. Mit seiner charmanten und ansprechenden Erscheinung erfreut er sich großer Beliebtheit bei seinen Mitschülern, unabhängig vom Geschlecht. Sein Wesen ist im Allgemeinen ruhig und gerecht, doch sobald es um Übernatürliches, insbesondere die Sieben Mysterien, geht, zeigt er eine tiefe Abneigung und handelt kompromisslos. Teru setzt als Waffe ein "Geisterschwert" ein, das die eigene spirituelle Energie als Blitz entlädt. Trotz seiner perfekten Fassade mangelt es ihm an Lebenskompetenz im Alltag, was zu humorvollen Situationen im Familienleben führt.
Teru besitzt blonde Haare und auffällig sanfte, etwas nach unten gehende Augen.
Er wirkt stets gepflegt und hübsch, was ihm den Ruf eines Schönlings einbringt.
An seinem linken Arm trägt er das Abzeichen des Schülerpräsidenten.
Um sein rechtes Handgelenk trägt er oft eine Gebetskette zur Bindung von übernatürlichen Wesen.
Grundsätzlich ist Teru äußerst freundlich, ruhig und fair.
Er strahlt eine natürliche Autorität und Sympathie aus, die sowohl Jungen als auch Mädchen anzieht.
Doch sobald es um Übernatürliches oder die sogenannten Sieben Mysterien geht, wechselt sein Ausdruck schlagartig ins Strenge.
Er verachtet Übernatürliches zutiefst und begegnet ihnen meist harsch, mit abfälligen oder sogar aggressiven Bemerkungen.
Trotz seiner augenscheinlichen Perfektion ist er im Haushalt kaum zu gebrauchen, worüber seine Familie oft schmunzeln muss.
Teru Minamoto ist als ältester Sohn der Minamoto-Familie aufgewachsen.
Er übernimmt die Rolle eines exzellenten Exorzisten und leitet die Aktivitäten zur Vertreibung übernatürlicher Wesen an der Akademie.
Seine hervorragenden akademischen Leistungen sind bekannt: Er ist der unumstrittene Jahrgangsbeste.
Er hat keine Schwächen in den Schulfächern und sein Spezialgebiet ist Englisch.
Sein Lieblingssnack sind Süßkartoffeln.
Eine aktuelle Sorge von ihm (Stand Band 4) ist, dass sein Bruder Kou Minamoto sich immer mehr von ihm abnabelt und er darüber traurig ist.
Exorzismus und Geistige Waffen
Teru nutzt als Hauptwaffe das „Geisterschwert“ – eine spezielle Klinge, die die spirituelle Energie des Trägers in mächtige Blitze umwandelt.
Dieses Schwert speichert er normalerweise in einer Hülle, ähnlich einer Tasche für Bambusschwerter.
Im Kampf verlässt er sich zuerst auf Nahkampftechniken, um seinen Gegner aus dem Gleichgewicht zu bringen.
Anschließend verursacht er mit dem Geisterschwert Verletzungen und setzt Energie frei, um die Seele des Gegners direkt zu zerstören.
Das Geisterschwert funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip wie der Stab seines Bruders Kou und ist besonders effektiv gegen übernatürliche Gegner.
Teru besitzt zudem eine Gebetskette, die zur Bindung von Übernatürlichen ebenfalls verwendet wird.
Teru hat ein enges Verhältnis zu seinem jüngeren Bruder Kou Minamoto, den er sehr beschützt und liebt.
Allerdings kommt es zwischen den Brüdern zu Konflikten wegen ihrer unterschiedlichen Ansichten zu Übernatürlichem.
Insbesondere in Band 2 geraten sie aneinander, als Kou beginnt, sein eigenes Urteil zu fällen und damit Distanz zu Teru schafft.
Dies führt bei Teru zu Gefühlen von Einsamkeit.
Seine Beliebtheit in der Schülerschaft bleibt davon jedoch unberührt.
Im Familienleben übernimmt Teru aufgrund seiner fehlenden Alltagskompetenz weder das Kochen noch die Hausarbeit – diese Aufgaben liegen bei Kou.
Schülerpräsident und Exorzist
Teru steht im Zentrum des Lebens an der Kamome Akademie als ihr Schülerpräsident.
Er nimmt die Verantwortung zum Schutz der Schule sehr ernst und duldet keine übernatürlichen Störungen.
Sobald er eines der Sieben Mysterien oder andere Geisterwesen entdeckt, geht er kompromisslos gegen sie vor.
Diese Konsequenz hat ihm sowohl Respekt als auch Angst unter Übernatürlichen eingebracht.
Konflikt mit Kou Minamoto
Der intensive Hass, den Teru gegen Geister und die Sieben Mysterien hegt, wird besonders deutlich im Umgang mit seinem Bruder.
Zunächst blicken beide zu Teru auf, doch als Kou Minamoto beginnt, sich eigene Meinungen zu bilden und für das Übernatürliche Empathie aufbringt, kommt es zu einem heftigen Streit.
Teru empfindet diesen Übergang als „Entfremdung“ und leidet insgeheim darunter, dass sein Bruder beginnt, sich ihm gegenüber abzugrenzen.
Ungeklärte Abneigung gegenüber Übernatürlichem
Obwohl Teru als Exorzist sehr effektiv ist, bleibt der Grund für seine tiefe Abscheu gegen alles Übernatürliche weiterhin unbekannt.
Er vergleicht sie sogar mit Kakerlaken und empfindet die Präsenz von Geistern an der Schule als enormen Stress, der seiner Meinung nach nur durch Eliminierung verringert werden kann.
Alltag und Schwächen
Obwohl Teru von außen perfekt erscheint, offenbart seine Unfähigkeit im Haushalt eine amüsante Schwäche.
Seine Versuche zu kochen enden häufig in Chaos, weshalb Kou die Alltagsaufgaben übernommen hat.
Teru wird von seinen Mitschülerinnen und Mitschülern gleichermaßen als "Herzensbrecher" und Vorbild verehrt.
Der direkte Umgangston und sein Charme sorgen oft für Schwärmereien, jedoch bemerkt er das selbst kaum.
In stressigen Situationen nutzt er die Jagd nach Übernatürlichen zum Frustabbau – manchmal auch auf etwas ungerechte Weise.
„Gute übernatürliche Wesen gibt es nicht.“
„Egal wie sehr du dich bemühst, deine wahre Natur ist und bleibt die eines problematischen Totengeistes.
Schon der kleinste Anlass macht dich gefährlich und du bist rücksichtslos und aggressiv – hast selbst Leben genommen und kannst deinen eigenen Tod nicht akzeptieren, weshalb du dich verzweifelt an die Welt der Lebenden klammerst. Das ist... einfach erbärmlich.“
„Übernatürliche Wesen, die zur Welt der Toten gehören, haben einfach keinen Platz in der Welt der Lebenden. Warum verstehst du das nicht?“
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