Tsubaki Sawabe ist eine fiktive Figur aus dem Werk Your Lie in April, eine sportliche Mittelschülerin und Kindheitsfreundin von Kōsei Arima, die sich zwischen Freundschaft und aufkeimender Liebe zu ihm wiederfindet.
Name: Tsubaki Sawabe
Geschlecht: Weiblich
Schulstufe: 3. Klasse an der Städtischen Mittelschule Sumitani
Geburtstag: 19. Mai
Körpergröße: 155 cm
Verein: Softball-AG
Synchronsprecherin (Original): Ayane Sakura
Beziehung zu Kōsei Arima: Kindheitsfreundin und Nachbarin, Häuser liegen direkt nebeneinander
Tsubaki ist lebhaft, direkt und temperamentvoll.
Sie wirkt nach außen hin robust und sorglos, trägt innerlich aber viele feinfühlige Gedanken mit sich herum.
Sie besitzt hervorragende sportliche Fähigkeiten und ist in der Schule vor allem für ihre körperliche Stärke bekannt.
Viele Mitschüler sehen in ihr zunächst nur ein „Muskelpaket“, wodurch ihre sensiblere Seite oft übersehen wird.
Aus ihrer Sicht ist Kōsei zunächst wie ein kleiner, ständig betreuungsbedürftiger Bruder.
Sie kümmert sich um ihn, schimpft mit ihm, motiviert ihn – und bleibt trotzdem immer an seiner Seite.
Mit der Zeit beginnt sie jedoch zu merken, dass ihre Gefühle für Kōsei über reine Geschwisterlichkeit hinausgehen.
Dieses Eingeständnis fällt ihr schwer, weshalb sie häufig innerlich zerrissen wirkt.
An der Städtischen Mittelschule Sumitani gehört Tsubaki zur Softball-AG.
Durch ihre Kraft und ihr Talent übernimmt sie dort die Rolle der Hauptschlagfrau und ist offensiv eine der wichtigsten Spielerinnen.
Ihre starke physische Präsenz führt dazu, dass sie im Umfeld scherzhaft und etwas spöttisch als „gorillaartige“ Sportlerin bezeichnet wird.
Diese Art von neckischem Spott trägt sie nach außen gelassen, doch es verstärkt das Bild, dass andere sie nur als sportlich und grob wahrnehmen.
In Wirklichkeit lernt sie durchaus fleißig, was ihre Mitschüler überrascht, als ihre Leistungen besser sind, als man ihr zugetraut hätte.
Gerade diese Diskrepanz zwischen Image und Wirklichkeit macht einen Teil ihres Charmes aus.
Tsubaki und Kōsei Arima wohnen seit ihrer Kindheit Tür an Tür.
Sie ist es gewohnt, dass er immer in ihrer Nähe ist, was ihr lange gar nicht bewusst als etwas Besonderes auffällt.
Nachdem Kōsei sich vom Klavierspiel zurückgezogen hat und in einem unentschlossenen, stagnierenden Zustand verharrt, beginnt Tsubaki sich ernsthaft Sorgen zu machen.
Sie sieht, dass er sein Potenzial verleugnet, und spürt, dass er im Inneren feststeckt.
Sie glaubt fest daran, dass sich etwas Entscheidendes in seinem Leben verändern könnte, wenn er wieder Klavier spielt.
Daher wünscht sie sich aufrichtig, dass er zur Musik zurückfindet, auch wenn sie weiß, dass dies alte Wunden aufreißen könnte.
Als Kaori Miyazono Kōsei bittet, sie am Klavier zu begleiten, unterstützt Tsubaki Kaori voller Überzeugung.
Ihr Ziel ist, Kōsei wieder zum Musizieren zu bringen, und sie stellt ihre eigenen Zweifel dafür zurück.
Je intensiver sich die Beziehung zwischen Kōsei und Kaori über die Musik vertieft, desto stärker spürt Tsubaki jedoch ein Gefühl der Ausgeschlossenheit.
Sie beobachtet, wie die beiden sich annähern, und bemerkt, dass ihr „kleiner Bruder“ sich langsam von ihr entfernt.
Dieses Gefühl löst in ihr eine schmerzhafte Erkenntnis aus:
Für sie ist Kōsei nicht nur Familie – sie möchte als etwas Besonderes an seiner Seite wahrgenommen werden.
Als Kōsei schließlich ankündigt, auf eine Musikoberschule zu gehen und dafür das Elternhaus zu verlassen, bricht Tsubaki emotional zusammen.
Sie rennt weinend davon, weil ihr bewusst wird, dass die Selbstverständlichkeit seiner ständigen Nähe zu Ende gehen könnte.
Ihre Freundin Nao Kashiwagi spricht sie direkt auf diese Gefühle an und trifft damit sehr genau den Punkt.
Tsubaki wird durch diese Gespräche gezwungen, sich ihrer eigenen Liebe zu Kōsei zu stellen.
In der Vergangenheit schwärmte Tsubaki für ihren älteren Mitschüler Saitou.
Als dieser ihr seine Gefühle gesteht, spürt sie jedoch nicht mehr das frühere Herzklopfen und zögert mit ihrer Antwort.
Später beginnt sie schließlich doch mit Saitou auszugehen.
In den Gesprächen dreht sich jedoch auffällig viel um Kōsei, der unbewusst immer im Mittelpunkt ihrer Gedanken steht.
Saitou bemerkt, dass Tsubakis wahre Gefühle jemand anderem gehören.
Er erkennt ihre innere Zerrissenheit und trennt sich von ihr, weil er versteht, dass sie Kōsei liebt.
Diese Erfahrung zwingt Tsubaki einmal mehr zu der Einsicht, dass sie Kōsei nicht länger nur als kleinen Bruder sehen kann.
Ihr Wunsch, in seiner Nähe zu bleiben, erhält nun eine klare, romantische Färbung, die sie weder ignorieren noch verdrängen kann.
Tsubaki plant, an die Mädchenoberschule Okutsu zu wechseln, die sich in der Nähe der Okutsu-Musikhochschule befindet.
Damit bleibt sie räumlich in Kōseis Umfeld, der seinerseits eine musikbezogene Schullaufbahn anstrebt.
In Probeprüfungen erhält sie für diese Schule eine Bewertung der Stufe B, was einer guten, aber noch nicht sicheren Aussicht auf Aufnahme entspricht.
Viele ihrer Klassenkameraden sind überrascht von diesem Ergebnis, da sie Tsubaki nur als sportliche „Draufgängerin“ eingeschätzt hatten.
Ihr geheimer Ehrgeiz im schulischen Bereich zeigt, dass sie nicht nur körperlich, sondern auch geistig Einsatz zeigt, wenn es ihr wichtig ist.
Die Wahl der Schule verrät zudem, wie sehr sie ihre Zukunft mit Kōseis Weg verknüpft, selbst wenn sie das nicht offen ausspricht.
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