Lydia Ashenbert ist die Protagonistin von Hakushaku to Yousei, eine faszinierende Heldin mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Sie erkennt Feen und spricht mit ihnen – eine Gabe, die sie zur Außenseiterin in ihrer Heimat macht. Zwischen Mut und Empathie, mysteriöser Herkunft und einer bewegten Reise an der Seite von Edgar J. C. Ashenbert, reift Lydia zur geschätzten Beraterin und starken Partnerin heran. Über Schicksalsschläge, gefährliche Begegnungen und ihre eigene Familie hinweg geht sie unbeirrt ihren Weg – bis zur Gründung einer glücklichen Familie.
Lydia Ashenbert ist zwischen 17 und 19 Jahre alt.
Sie hat rotbraunes Haar, das an Rost erinnert – Edgar beschreibt es als Karamellfarbe – und besitzt geheimnisvoll schimmernde goldgrünfarbene Augen.
Diese ungewöhnliche Augenfarbe bekam sie, als sie als Säugling kurz in Kontakt mit der Feenwelt kam.
Lydia ist eine temperamentvolle und mutige junge Frau, die selten vor etwas zurückschreckt.
Ihr gutes Herz und ihre Hilfsbereitschaft machen sie beliebt, auch wenn sie oft als zu aufopferungsvoll wahrgenommen wird.
Sie bleibt sich selbst treu, auch wenn andere sie wegen ihrer Andersartigkeit ablehnen.
Lydia besitzt die seltene Fähigkeit, Feen zu sehen und mit ihnen zu sprechen.
Mit ihrem umfangreichen Wissen über die Feenwelt arbeitet sie als „Fairy Doctor“.
In Schottland wird ihre Gabe jedoch missverstanden, weshalb sie oft als Sonderling angesehen wird.
Ihre Familie steht in einer besonderen Beziehung zu den sogenannten Propheten – ein Auserwählter, der aus ihrer Familie stammen muss, sowie eine für ihn bestimmte Verlobte.
Ihre Mutter versuchte, diese Tradition zu beenden, wodurch Lydia die einzige wurde, die mit der Macht des Propheten in Kontakt gekommen ist
und keine anderen Kinder als solche mit prophetischen Kräften gebären kann.
Die magische Kraftquelle des Propheten, der Bloodstone, wurde ihr von ihrer Mutter übertragen und versehentlich von Lydia verschluckt.
Lydia kann Feen nicht nur sehen, sondern auch mit ihnen sprechen und interagieren.
Ihr tiefes Wissen über mythische Wesen macht sie einzigartig qualifiziert und verleiht ihr einen wichtigen Ruf als „Fairy Doctor“.
Lydia trifft Edgar J. C. Ashenbert auf ihrer Reise nach London, wo sie ursprünglich ihren Vater aufsuchen möchte.
Edgar wirbt intensiv um ihre Unterstützung und ihr Vertrauen, bittet sie schließlich sogar zweimal um ihre Hand,
was Lydia zunächst ablehnt. Erst bei seinem dritten Antrag akzeptiert sie und wird seine Frau sowie die exklusive Fairy Doctor des Hauses Ashenbert.
Die Beziehung zu Edgar entwickelt sich von anfänglichem Misstrauen zu einer tiefen Verbundenheit und Liebe.
Lydia bekommt schließlich mit ihm drei Kinder und wird Herzogin von Silvanford.
Die Begegnung mit Edgar
Während Lydia auf dem Weg nach London ist, um ihren Vater zu treffen, begegnet sie Edgar J. C. Ashenbert,
der vorgibt, der rechtmäßige Erbe eines Adelstitels zu sein.
Mit ihrer Hilfe gelingt es Edgar, seine Identität zu beweisen und zum offiziellen Familienoberhaupt zu werden.
Die Entwicklung zur Fairy Doctor des Hauses Ashenbert
Edgar bittet Lydia, seine exklusive Fairy Doctor zu werden.
Anfangs begegnet sie seinen Avancen und Charmeversuchen sehr skeptisch und weist seine ersten beiden Heiratsanträge zurück.
Im Laufe der gemeinsamen Abenteuer und Herausforderungen entsteht tiefes Vertrauen, bis Lydia dem dritten Antrag zustimmt.
Lydias Familiengeheimnis und die Macht des Bloodstone
In ihrer Familie gibt es die Tradition, dass ein Prophet und dessen Verlobte aus der Mutterlinie gewählt werden.
Ihre Mutter wollte dieses Ritual beenden, wodurch Lydia zur Einzigen wurde, die mit der prophetischen Macht in Berührung kam.
Sie nimmt den magischen Bloodstone ein, der die Quelle dieser Macht darstellt.
Die Suche nach dem Feenland (Iblazel) und weitere Konflikte
Nach der Heirat mit Edgar machen sich beide auf, das Feenland Iblazel zu finden, das zum Herrschaftsgebiet des Ashenbert-Titels gehört.
Sie müssen dabei den „Prinz des Unheils“ aufhalten und Hinweise sammeln.
Lydia und Edgar, zeitweise voneinander getrennt, kämpfen gegen viele Gefahren und erreichen schließlich das Feenland.
Mit Hilfe eines Drachen können sie den Prinzen des Unheils bannen, doch als Preis verliert Edgar die Erinnerung an alles,
was mit diesem Fluch zusammenhängt.
Da die Rückkehr von Edgars Erinnerungen auch den Bann aufheben würde, entscheidet Lydia, in seiner Nähe als Freundin zu bleiben.
Schwangerschaft, Gefahr und das Rätsel um den Bloodstone
Später vermutet Lydia, schwanger zu sein, und ist darüber sowohl unsicher als auch beunruhigt.
Diese Sorge wird zwar unbegründet, doch als bei einer späteren Schwangerschaft das Kind Magie nutzt, um sich zu schützen,
wird Lydia prophezeit, bei der Geburt sterben zu können.
Dennoch entscheidet sie sich mutig für das Kind.
Nach einem Anschlag von Alvin, bei dem Lydia vergiftet wird, glaubt sie an das Gute in ihm.
Sie kann schließlich zusammen mit Edgar das Rätsel um den Bloodstone lösen.
Glückliches Ende und Familienglück
Nach der Beendigung der Haupthandlung bringt Lydia Alvin gesund zur Welt und wird Herzogin von Silvanford.
Fünf Jahre später bekommt sie zudem noch Zwillingskinder – ein Mädchen und einen Jungen –
und führt mit Edgar und den Kindern ein glückliches Familienleben.
Lydia ist die einzige Heldin, die sowohl dem magischen Bloodstone widerstehen als auch dessen Geheimnis entschlüsseln konnte.
Sie wird zunächst unterschätzt, wächst jedoch zu einer respektierten Beraterin für Adlige und Feenwesen gleichermaßen.
Keine weiteren spezifischen Informationen.
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