Kogarashi ist ein männlicher Artefaktgeist (Tsukumogami), der trotz seines Geschlechts in einer weiblichen Sprechweise spricht und eine gefährliche Nähe zur Welt der Toten hat.
Kogarashi ist von Natur aus männlich, benutzt jedoch konsequent eine feminine, leicht schnippische Sprechweise.
Diese diskrepante Art zu reden macht ihn auffällig und verleiht ihm eine eigenwillige, androgyn wirkende Ausstrahlung.
Er gehört zu den Artefaktgeistern, die ihre Vorlieben ohne Umschweife ausleben.
Charakteristisch ist, dass er seine Lieblingsspeisen immer zuerst isst, weil er nichts aufschiebt, was ihm Freude bereitet.
Kogarashi ist ein Tsukumogami, also ein Artefaktgeist, der aus einem lange genutzten Gegenstand hervorgegangen ist.
Er steht stark auf der Seite der jenseitigen Welt und wird deshalb als „zur Ewigkeit neigender“ oder „der Welt der Toten nahestehender“ Artefaktgeist beschrieben.
Durch seine Verbindung zum Jenseits verfügt er über eine zähe Existenz und eine hohe Widerstandskraft gegen Verletzungen.
Diese Nähe zur anderen Welt macht ihn zugleich unheimlich und schwer endgültig zu vernichten.
Kogarashi besitzt die Fähigkeit, sich einen menschlichen Körper einzuverleiben und ihn als Hülle zu nutzen.
In diesem Fall nimmt er den Körper von Hayato Kunato in Besitz, um in die Welt der Lebenden vorzudringen.
Mit diesem übernommenen Körper gelingt es ihm, eine zuvor errichtete Barriere zu durchbrechen und daraus zu entkommen.
Seine Kräfte sind stark genug, um spirituelle Schutzmechanismen ernsthaft zu gefährden.
Besitznahme von Hayato Kunato
Kogarashi dringt in den Körper von Hayato Kunato ein und nutzt ihn als Gefäß, um seine eigenen Ziele durchzusetzen.
Durch diesen Besitz kann er sich aus einer abgeschirmten Situation befreien und in den freien Raum gelangen.
Die Barriere, die ihn eigentlich hätte festhalten sollen, wird auf diese Weise unterlaufen.
Damit setzt er eine Kette gefährlicher Ereignisse in Gang, die die beteiligten Wächter und Exorzisten in höchste Alarmbereitschaft versetzt.
Konfrontation mit Kai
Im Verlauf der Auseinandersetzungen wird Kogarashi von einem ernst gemeinten Angriff von Kai getroffen.
Dieser Angriff fügt ihm eine eigentlich tödliche Verletzung zu.
Aufgrund seiner Natur als stark jenseitsnaher Artefaktgeist stirbt Kogarashi jedoch nicht.
Stattdessen bleibt er trotz der schweren Verwundung handlungsfähig und sogar äußerst aggressiv.
Angriff auf die Wächter mit dem „Siegelauge“
Nach der Verletzung verfällt Kogarashi in einen destruktiven Rausch.
Er beschließt, alle in der Umgebung befindlichen Wächter mit „Siegelaugen“ – also Personen mit besonderen versiegelnden Kräften – zu töten.
Sein Ziel ist die vollständige Vernichtung dieser Wächter, die für ihn eine Bedrohung darstellen.
Damit zeigt sich seine kompromisslose Feindseligkeit gegenüber denjenigen, die Artefaktgeister kontrollieren oder bannen wollen.
Vernichtung durch Aogi
Aogi tritt ihm mit einem speziellen, rekonstruierten Ritual entgegen.
Er stellt einen zuvor zerstörten Vernichtungsaltar erneut her, der speziell dazu dient, gefährliche Geister und Artefaktwesen endgültig auszulöschen.
Durch diesen von Aogi rekonstruierten Vernichtungsaltar wird Kogarashi schließlich vernichtet.
Trotz seiner Nähe zur Welt der Toten findet seine Existenz als Artefaktgeist damit ein Ende.
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