Vatz ist ein kleines, weißes, katzenähnliches Wesen und das offizielle Maskottchen, das Haruka Hanabishi und andere Mädchen in der Serie „Gushing over Magical Girls“ zu magischen Mädchen anwirbt und sie anschließend als Managerin betreut.
Sie ist weiblich, handelt durchweg gutmütig und ist neben ihrer Arbeit für das Team Tres Magia auch für weitere magische Mädchen verantwortlich.
Vatz unterstützt die magischen Mädchen, einschließlich der Gruppe Tres Magia, als eine Art Managerin und Begleiterin.
Sie besitzt ein weißes, katzenähnliches Äußeres mit herzförmigen Verzierungen und ist diejenige, die Haruka Hanabishi und ihre Freundinnen überhaupt erst für den Job als magische Mädchen gewonnen hat.
Neben Tres Magia betreut sie auch andere magische Mädchen, was sie zeitlich stark auslastet.
Ihre Sprecherin in der Anime-Adaption ist Kana Asumi.
Vatz ist die Figur, die aktiv nach geeigneten Kandidatinnen für magische Mädchen sucht und sie anspricht.
So hat sie etwa Sayo Minakami angeworben, weil diese selbst dann noch versucht hat, ein Kind zu beschützen, als sie von einem Monster angegriffen wurde – ein Mut, der Vatz sehr beeindruckte.
Als Sayo später in einen schlechten körperlichen und mentalen Zustand geriet und sich masochistische Tendenzen entwickelten, riet Vatz ihr, sich eine Auszeit zu nehmen.
Damit zeigt sie sich als ungewöhnlich rücksichtsvoller und „gewissenhafter“ Maskottchen-Charakter, der sich tatsächlich um das Wohlergehen der Mädchen sorgt.
Bei Medienauftritten von Tres Magia sorgt Vatz im Hintergrund für Sicherheit.
Sie errichtet Schutzbarrieren, um die Umgebung zu isolieren und die Aktivitäten der magischen Mädchen vor der Öffentlichkeit zu verbergen.
Auffällig ist, dass Vatz im Gegensatz zu vielen anderen Maskottchen-Figuren kein zynischer oder undurchsichtiger Charakter ist.
Sie wirkt offen, ehrlich und gutmütig, was möglicherweise auch erklärt, warum sie selten im Mittelpunkt der Handlung steht und bei Treffen von Tres Magia nicht immer anwesend ist.
Zu Tres Magia
Vatz pflegt eine höfliche, respektvolle Art und spricht fast alle Personen mit höflicher Sprache an.
Innerhalb von Tres Magia verwendet sie im transformierten Zustand die magischen Namen (zum Beispiel „Magia …“) und im Alltag den Vornamen plus höfliches „-san“ – sinngemäß also eine respektvolle Anrede mit Vornamen.
Eine Besonderheit im Originalmanga ist eine Szene in Episode 8, in der sie Magia Sulfur ausnahmsweise nur „Sulfur“ nennt und sie damit quasi ohne Höflichkeitsform anspricht.
Diese Ausnahme unterstreicht, dass ihre sonst sehr konsistente Höflichkeitsform für die Figurenbeziehungen durchaus Bedeutung hat.
Obwohl Vatz Tres Magia sehr schätzt und in ihnen äußerst fähige magische Mädchen sieht, verlässt sie sich im Alltag oft stark auf sie.
Gerade in der Anime-Fassung wird gezeigt, dass Vatz aufgrund ihrer vielen Aufgaben abwesend ist und darauf vertraut, dass Tres Magia vieles selbstständig regeln kann.
Zu Venalita und Enolmeeta
Vatz ähnelt Venalita äußerlich deutlich: Beide haben eine sehr ähnliche, maskottchenhafte Erscheinung.
Zwischen ihnen besteht offensichtlich eine Vorgeschichte, und Vatz versucht, Venalita „aufzuwecken“ beziehungsweise zur Vernunft zu bringen.
Im Originalmanga ist ihr direktes Gespräch mit Venalita erstmals in Episode 36 zu sehen.
Im Anime wird dies erweitert: In Folge 4 (entspricht inhaltlich etwa Episode 8 des Mangas) gibt es eine neu hinzugefügte Szene, in der Vatz Venalita bittet, sich von der Organisation Enolmeeta zu lösen.
Wie Vatz mit den übrigen Mitgliedern von Enolmeeta spricht, ist bislang unklar.
Im Manga gab es bisher keine Szene, in der sie mit anderen Enolmeeta-Mitgliedern außer Venalita direkt interagiert, weshalb ihre genaue Sprechweise ihnen gegenüber offen bleibt.
Zu anderen magischen Mädchen
Die Anime-Adaption macht explizit, was im Manga nur angedeutet war: Vatz ist nicht nur für Tres Magia zuständig, sondern auch Managerin für weitere magische Mädchen.
Ein Beispiel ist Randa Tada, die Vatz ebenfalls persönlich angeworben hat.
Dadurch wird deutlich, dass sie ein breites Netzwerk von magischen Mädchen betreut, deren Rekrutierung und Unterstützung offenbar fast vollständig auf ihr allein lastet.
Im Manga lässt sich aus der Erwähnung von Randa Tadas Rekrutierung schließen, dass sie auch für die „organisatorischen“ Aspekte anderer magischer Mädchen zuständig ist.
Vatz’ wichtigste Funktionen sind Rekrutierung, Betreuung und Schutz der magischen Mädchen.
Sie spürt Kandidatinnen mit besonderem Mut oder Potenzial auf, erklärt ihnen den Weg zur Verwandlung und bietet ihnen im Idealfall Unterstützung an.
Im Einsatz erschafft sie Schutzbarrieren, die als Sicherheitsmaßnahme dienen und gleichzeitig die Aktivitäten der magischen Mädchen vor normalen Menschen verbergen.
Gerade bei öffentlichen Auftritten und Medienereignissen von Tres Magia ist diese Fähigkeit entscheidend, um Chaos und Entdeckung zu verhindern.
Theoretisch wäre bei der Vielzahl an aktiven magischen Mädchen zu erwarten, dass mehrere Maskottchen existieren.
In der Welt der Serie ist jedoch bislang nur Vatz zu sehen, während andere Maskottchenfiguren, falls es sie überhaupt gibt, nicht gezeigt oder erwähnt werden.
Daraus ergibt sich die Möglichkeit, dass Vatz die gesamte Rekrutierung und laufende Betreuung der magischen Mädchen im Alleingang erledigt.
Diese enorme Arbeitsbelastung erklärt, warum sie manches nicht schafft und gelegentlich Lücken in der Organisation entstehen.
So konnte sie etwa Randa Tada, die als eine der wenigen den „Magical-Girl-Jägern“ der Gruppe um Michiko Tanaka entkam, nicht ausreichend nachbetreuen.
Auch bei der Erklärung der magischen Barrieregeräte versäumte sie es, die relevanten Beteiligten rechtzeitig und vollständig zu informieren, was zu Missverständnissen und Problemen führt.
Vatz ist durch und durch gutmütig und wirkt ehrlich und ohne versteckte Hintergedanken.
Sie ist freundlich, höflich und bemüht, niemanden auszunutzen, was sie deutlich von typisch manipulativen Maskottchen anderer Magical-Girl-Geschichten unterscheidet.
Ihre freundliche Art kommt besonders in ihrem Umgang mit Sayo Minakami zum Ausdruck, der sie offen Ruhe und Erholung ans Herz legt, statt sie trotz Problemen weiter zu instrumentalisieren.
Gleichzeitig führt ihre milde und überarbeitete Natur dazu, dass sie manchmal etwas zerstreut wirkt und organisatorische Details übersieht.
Gegenüber Venalita zeigt sie eine Mischung aus Sorge und Entschlossenheit.
Sie möchte ihre „Gegenfigur“ oder frühere Verbündete nicht bekämpfen, sondern davon überzeugen, den destruktiven Weg mit Enolmeeta zu verlassen.
In sozialen Situationen ist Vatz meist höflich und formell, was ihre Rolle als Mittlerin und Koordinatorin unterstreicht.
Nur sehr wenigen Personen gegenüber weicht sie von dieser höflichen Distanz ab, was darauf hinweist, dass es für sie ein bewusst eingesetztes Mittel ist, Beziehungen klar zu strukturieren.
Im ursprünglichen Manga tritt Vatz eher zurückhaltend auf und hat vergleichsweise wenige „große“ Szenen.
Viele ihrer Aufgaben und ihr Arbeitspensum werden dort nur angedeutet, etwa durch ihre Rekrutierung von Randa Tada oder kurze Kommentare.
Die Anime-Adaption erweitert ihren Auftritt und macht ihren Alltag sichtbar.
Dort wird gezeigt, wie Vatz gleichzeitig mehrere magische Mädchen betreut, weshalb sie häufig nicht an der Seite von Tres Magia ist und diesen viel Verantwortung überlässt.
Besonders markant ist im Anime die bewusst eingefügte Szene, in der sie Venalita dazu überreden will, die Organisation Enolmeeta zu verlassen.
Damit erhält ihre Beziehung zu Venalita mehr Gewicht und emotionale Tiefe, als es der Manga in diesem frühen Stadium vermittelt.
Vatz hat ein weißes, katzenähnliches Design mit Herzsymbolen an Ohren, Bauch und Schwanz.
Ihre Augen und ihr Mund unterscheiden sich jedoch je nach Medium in der Farbgebung.
Im Manga sind Augen und Mund ab Episode 30 (Band 6) in derselben rosafarbenen Tönung gehalten wie die Herzmarkierungen an Ohren, Bauch und Schwanz.
Vor Episode 30 waren diese Bereiche im eigentlichen Comicpanels jedoch nicht koloriert, wodurch sie weiß wirkten.
Eine Ausnahme bilden frühe farbige Illustrationen wie das Poster zu Band 4, in denen Augen und Mund bereits rosa eingefärbt sind.
Daher liegt nahe, dass die weiße Darstellung im Manga eher eine Frage der zeichnerischen Umsetzung als ein bewusstes Designmerkmal war.
In Episode 34 des Mangas sind Vatz’ Augen im Panel klar wie Ohren, Bauch und Schwanz koloriert.
Ab Episode 35 sind dann auch der Mund und weitere Details konsequent in der gleichen Farbe gehalten.
In der Anime-Version hingegen werden Augen und Mund grundsätzlich weiß dargestellt.
Damit wirkt Vatz im Anime etwas schlichter und „neutraler“, während die Manga-Fassung sie mit den rosafarbenen Akzenten etwas verspielter und auffälliger erscheinen lässt.
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