Kenji Miyazawa ist ein 14-jähriger Junge aus einem abgelegenen Dorf ohne Elektrizität und Telefon. In der Detektivagentur arbeitet er als jüngster Ermittler und beeindruckt durch seine enorme Kraft und sein sonniges Gemüt. Trotz seiner naiven Herangehensweise bei Befragungen erzielt er herausragende Ermittlungserfolge. Kenji besitzt die mächtige Fähigkeit „Ame ni mo Makezu“, die ihm außergewöhnliche Stärke und Unverwundbarkeit verleiht. Sein Ursprung sowie seine gutherzige und natürliche Persönlichkeit machen ihn bei Kollegen wie Dorfbewohnern beliebt. Gefährlich wird er erst, wenn Freunde in Gefahr sind – dann entfesselt er die wahre Gewalt seiner Fähigkeit.
Kenji Miyazawa hat eine jugendhafte Erscheinung und trägt stets einen Strohhut sowie ländliche Arbeitskleidung, die zu seinem Bauernhintergrund passt.
Er ist 158 cm groß, wiegt 53 kg und hat Blutgruppe O.
Kenji ist ein aufrichtiger und natürlicher Junge, der keinerlei Hintergedanken hegt.
Durch seine positive, offene Art gewinnt er leicht die Zuneigung seiner Umgebung.
Er glaubt fest daran, dass ehrliche Gespräche Menschen – und Tiere – miteinander verbinden.
Dank seiner optimistischen Einstellung bleibt er selbst in kritischen Situationen fröhlich und ist immer darauf bedacht, anderen zu helfen, besonders seinen Kollegen.
Kenji stammt aus dem Dorf Ihatovo im Osten Japans, einer Gemeinschaft ohne moderne Technologie.
Er wuchs in einer Umgebung auf, in der alle einander kannten und ein Tauschhandels-System herrschte, wodurch Kenji das Konzept von Geld bislang kaum verstanden hat.
Seine Erfahrungen im Dorf – etwa wenn sich auch widerspenstige Kühe nur mit Schlägen zur Vernunft bringen ließen – haben ihn geprägt.
Als er seine übernatürlichen Kräfte benutzte, um das Dorf vor einem Erdrutsch zu retten, wurde Yukichi Fukuzawa auf ihn aufmerksam und warb ihn für die Detektivagentur an.
„Ame ni mo Makezu“
Kenjis Fähigkeit gewährt ihm gewaltige Körperkraft und extreme Widerstandsfähigkeit.
Er kann mit Leichtigkeit Autos mit einer Hand werfen, Straßenschilder herausreißen und sogar Berge mit bloßen Händen modellieren.
Schläge mit Eisenrohren oder selbst dutzende Kugeln machen ihm nichts aus.
Das eigentliche Geheimnis ist, dass die ungeheure Gewalt der Natur von Kenjis sanftem Wesen gedämpft wird.
In gefährlichen Momenten, wenn seine Freunde bedroht sind, verliert er diese Selbstkontrolle und entfesselt zerstörerische Kraft.
Seine Fähigkeit funktioniert nur, solange er hungrig ist – isst er sich satt, schläft er ein.
Der Name der Fähigkeit bezieht sich auf das berühmte Gedicht „Ame ni mo Makezu“ von Kenji Miyazawa.
Kenji ist sowohl in der Detektivagentur als auch in der Stadt sehr beliebt.
Sein freundlicher Umgang reicht von älteren Damen auf dem Markt bis zu zwielichtigen Gestalten, die ihm dennoch Respekt zollen.
Mit Akiko Yosano kann er sogar im Angesicht schmerzvoller Heilung durch ihre Fähigkeit noch schmunzeln.
Er ist bekannt dafür, Kollegen aufzumuntern und zu unterstützen, besonders während schwerer Zeiten.
Das Dorf und die Katastrophe
Aufgewachsen in Ihatovo, erlebte Kenji eine massive Überschwemmung. Während andere Dörfer zerstört wurden, blieb seines unversehrt, da Kenji in einem Wutanfall einen Berg mit bloßen Händen versetzte und so die Flut umleitete. Diese Kraft manifestierte sich, als ein Kind aus dem Dorf verschüttet wurde und Kenjis Entschluss, zu helfen, sich in übermenschlicher Stärke entlud.
Eintritt in die Detektivagentur
Yukichi Fukuzawa sucht Kenji auf, nachdem dieser das Dorf mit seinem Wunder gerettet hatte, und überzeugt ihn zwei Monate später zum Beitritt in die Detektivagentur. Dort übernimmt Kenji Ermittlungen – seine eigenwillige Methode ist, den Verdächtigen einfach direkt zu befragen, ihre Lügen zu glauben, wieder zu verschwinden, woraufhin die meist misstrauischen Verbrecher glauben, enttarnt worden zu sein und direkt zur Tat schreiten – nur um dann von Kenji überwältigt zu werden.
Der große Konflikt
Während die Detektivagentur durch eine Intrige als kriminelle Organisation verfolgt wird, bleibt Kenji eine Stütze für die Gruppe – sei es, indem er Onigiri verteilt oder die Moral hebt. Im Kampf gegen die Mafia rettet Kenji mit seiner Kraft Freunde und nimmt an diversen Gefechten teil, etwa gegen Tetchō Suehiro. Wenn seine Freunde – wie Atsushi Nakajima – bedroht werden, verliert Kenji jegliche Selbstkontrolle, erzielt aber Siege mit beispielloser Gewalt.
Die wahre Macht von „Ame ni mo Makezu“
Es ist ein ungeschriebenes Gesetz in Yokohama, Kenji niemals wütend zu machen. Denn im Zorn geht seine Fähigkeit buchstäblich in eine eruptive Naturkatastrophe über. So konnte Kenji im Kindesalter einen ganzen Berg versetzen und hält selbst Angriffe von durch Kyousaku Yumeno verstärkten Menschen mühelos aus.
Kenjis Ermittlungen sind so einzigartig, dass Doppo Kunikida sie für absolut unbrauchbar hält – die Erfolgsquote straft diesen Eindruck jedoch Lügen.
Er glaubt felsenfest, dass alle Täter bei seinen Fällen freiwillig gestehen, nicht ahnend, dass es die Angst vor seiner Kraft ist, die sie dazu bringt.
Kenji bringt zudem unbekümmert allerhand schräge Sprüche, zum Beispiel über sonderbare Alltagswunder der Großstadt.
„Auch wenn ich kopfüber stehe, fällt mein Hut nicht herunter... Die Stadt ist wirklich erstaunlich!“
„Ob etwas richtig oder falsch ist, kann ich nicht beurteilen. Aber wenn ihr alle in Gefahr geht, gehe ich auch – um euch zu helfen.“
Alter: 14 Jahre
Geburtstag: 27. August
Größe: 158 cm
Gewicht: 53 kg
Blutgruppe: O
Lieblingsessen: Musik, Tempura-Soba, Mitsuya Cider
Abneigung: Armut
Fähigkeit: „Ame ni mo Makezu“ (Unbeugsam im Regen)
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