Sara Himeji ist eine zentrale Figur, die erstmals im zehnten Band erscheint und im zwölften Band zur Hauptfigur wird. Sie ist Schülerin des ersten Jahrgangs an der Minegahara-Oberschule und fällt durch ihre freundliche, aber auch schelmische Art auf. Durch ihre Beteiligung an einem besonderen Phänomen, das als Pubertäts-Syndrom bekannt ist, erfährt sie eine tiefgründige Entwicklung – sowohl im Umgang mit anderen als auch in Bezug auf ihre eigenen Gefühle, insbesondere gegenüber Sakuta Azusagawa. Sie arbeitet ab Band 13 gemeinsam mit anderen Hauptfiguren in einem Familienrestaurant. Sara zeigt eine spannende Mischung aus Ernsthaftigkeit und der Neigung, Mitmenschen spielerisch zu necken, wodurch sie für zahlreiche Momente zwischen Spannung und Humor sorgt.
- Geburtstag: 6. Juni
- Größe: 154 cm
Sara ist ausgesprochen kontaktfreudig und scheint auf den ersten Blick ein sehr offener Mensch zu sein. Hinter dieser Fassade steckt jedoch eine ernsthafte Seite, sodass sie im Grunde eine gewissenhafte Persönlichkeit besitzt. Gleichzeitig kann sie es nicht lassen, andere zu sticheln oder auf verspielte Weise zu ärgern. Besonders gegenüber Sakuta Azusagawa zeigt sie ihre verspielte und neugierige Art, indem sie ihn „Sakuta-sensei” nennt.
Sara ist im ersten Jahr an der Minegahara-Oberschule. Sie war Teil des Schul-Sportfests-Organisationskomitees und entwickelte dadurch eine enge Beziehung zu Tomoe Koga, auch wenn Tomoe sie etwas anstrengend findet. Zusätzlich besucht sie einen Nachhilfekurs, den Sakuta Azusagawa leitet, und wurde durch Kens Anspielungen auf diesen aufmerksam.
Aufgrund eines Liebeskummers und des Gefühls von sozialer Ablehnung entwickelte Sara das sogenannte Pubertäts-Syndrom. Dadurch erhält sie die Fähigkeit, die Gedanken von Menschen zu lesen, mit denen sie körperlich zusammenstößt. Diese Fähigkeit nutzt sie zum einen, um Aufmerksamkeit des anderen Geschlechts zu gewinnen, zum anderen aber auch, um ihre Umgebung zu kontrollieren und sich vor weiteren emotionalen Verletzungen zu schützen.
Sara ist mit Tomoe Koga befreundet, auch wenn deren Gefühle zwiespältig sind. Besonders eng war sie einst mit Toranosuke Kasai, einem beliebten Mitschüler aus Kindertagen, bis dessen Interesse für Rio Futaba Saras bisherige Überzeugung über deren Beziehung erschütterte. Nach ihrer Erfahrung mit Pubertäts-Syndrom entwickelt sie wahre Gefühle für Sakuta Azusagawa und kündigt offen an, ihm eines Tages erneut einen Antrag machen zu wollen.
Die Begegnung und Saras Entwicklung
Sara wird auf Sakuta Azusagawa durch Kens indirekte Hinweise aufmerksam und nimmt neugierig an dessen Nachhilfestunden teil. Ihr Spitzname für ihn wird bald „Sakuta-sensei”.
Liebeskummer, Pubertäts-Syndrom und die Fähigkeit, Gedanken zu lesen
Ihre Freundschaft zu Toranosuke Kasai endete abrupt, als dieser sich in Rio Futaba verliebte. Aus Angst, nach der Trennung zum Ziel von Spott zu werden, verliert Sara das Vertrauen zu ihren Mitmenschen. Das löst das Pubertäts-Syndrom aus, bei dem sie durch Berührung die Gedanken anderer erfassen kann. Dieser Umstand verleitet sie dazu, ihre Mitmenschen absichtlich zu provozieren oder deren Gefühle zu manipulieren.
Wendepunkt durch Gespräche mit Sakuta und Mai
Durch Begegnungen mit Sakuta und Gespräche mit Mai Sakurajima erkennt Sara, dass sie Sakuta nicht von Mai trennen kann und dass Mai nicht aus Eifersucht, sondern aus Liebe zu Sakuta eine Beziehung mit ihm führt. Diese Einsichten lassen Sara an ihren eigenen Motiven zweifeln und führen letztendlich zur Überwindung ihres Syndroms.
Aufrichtige Gefühle und neuer Lebensabschnitt
Nach dieser Erfahrung gesteht Sara sich ein, dass ihre Gefühle für Sakuta echt sind, und kündigt entschlossen an, es in Zukunft erneut bei ihm zu versuchen. Im dreizehnten Band fängt Sara an, gemeinsam mit Sakuta, Tomoe und Kaede Azusagawa in einem Familienrestaurant zu arbeiten.
- Sara wird von Mitschülerinnen und Mitschülern, insbesondere von Tomoe Koga, als lebhaft und manchmal anstrengend beschrieben.
- Ihre Fähigkeit, Gedanken zu lesen, ist eine der markantesten Ausprägungen des Pubertäts-Syndroms in der gesamten Romanreihe.
- Sie hat einen besonderen Spitznamen für Sakuta: „Sakuta-sensei”.
- „Irgendwann werde ich dich wirklich noch einmal fragen, Sakuta-sensei!”
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