Rosalie ist ein Geist, der im Alter von 15 Jahren verstarb und nun seit etwa 200 Jahren als erdgebundene Erscheinung existiert. Ursprünglich war sie die Tochter eines Kaufmanns in Nasukute, wurde jedoch von ihren finanziell verzweifelten Eltern hintergangen und zum Verkauf in ein Vergnügungsviertel bestimmt, was sie in tiefe Verzweiflung stürzte. Nach ihrem Suizid kehrte sie als Geist an den Ort ihres früheren Zuhauses zurück und schützte ihn eifersüchtig vor Eindringlingen. Dank Azusa Aizawas und Beelzebubs Hilfe wurde sie schließlich befreit und zog in das Hochlandhaus ein, wo sie Mitglied der Gemeinschaft wurde. Rosalie besitzt eine eigenwillige, etwas raue Art, zeigt aber viel Hingabe für ihre neue Familie und nutzt ihre geisterhaften Fähigkeiten im Alltag.
Rosalie erscheint als junges Mädchen mit kurzem Bob-Haarschnitt. Ihr Erscheinungsbild entspricht dem einer 15-Jährigen, dem Alter, in dem sie verstarb.
Sie gibt sich betont rau und nutzt eine direkte, burschikose Ausdrucksweise.
Nach eigenen Angaben war sie früher eine zurückhaltende und in der Stadt geschätzte Tochter, ist jedoch nach dem Verrat ihrer Eltern regelrecht „abgedriftet“.
Sie sitzt oft breitbeinig und spricht in einem Ton, der eher an einen Straßenjungen erinnert, als an das, was ihr Aussehen vermuten ließe.
Ihre Weltanschauung ist stark von ihrer langen Zeit als Geist geprägt, was ihr eine ganz eigene Sicht auf die Dinge verleiht.
Jugend und Familie
Rosalie war die Tochter eines Händlers aus Nasukute.
Ihre Eltern versprachen ihr eine glückliche Zukunft als Ehefrau eines Adligen.
Tatsächlich jedoch gerieten sie in finanzielle Not und planten, sie in ein Vergnügungsviertel zu verkaufen.
Als sie davon erfuhr, verfiel sie der Verzweiflung und nahm sich durch Erhängen das Leben.
Nach dem Tod
Seitdem wurde sie zu einer erdgebundenen Geistererscheinung.
Sie bewachte ihr ehemaliges Zuhause und verscheuchte Fremde, um den Ort zu schützen.
Rosalie besitzt alle üblichen Fähigkeiten eines Geistes.
Sie kann durch Wände gehen und sogar Poltergeist-Kräfte einsetzen, um Gegenstände zu bewegen.
Deshalb hilft sie im Haushalt mit, kann allerdings kein Essen probieren, da sie nichts essen kann.
Das Kochen übernimmt sie daher nur unterstützend.
Mit Hilfe von Azusa Aizawas Magie kann sie sich bei besonderen Gelegenheiten auch umziehen.
Zudem ist sie in der Lage, den Zustand von Seelen anderer Menschen zu sehen und kann andere Personen mit ihrem Geist übernehmen.
Ihre Besessenheit ist bei Personen mit schwachem Willen besonders stark; bei solchen wie Halkara ist zur Trennung manchmal ein Schock wie kaltes Wasser nötig.
Azusa Aizawa nennt sie „Große Schwester“ (姐さん).
Laika, Halkara und Flatorte bezeichnet sie als „Schwester“ oder „Boss“ („姉貴“ bzw. „姉御“).
Nach ihrem Wegzug aus Nasukute und dem Einzug ins Hochlandhaus wird sie die kleine Schwester der Familie.
Sie lebt sich gut in die Dorfgemeinschaft ein und erhält durch Azusas Unterstützung schnell Anschluss.
Das Schicksal eines Geistes
Nachdem in Nasukute Geistererscheinungen gemeldet werden, wenden sich die Bewohner an Azusa Aizawa.
Mit Unterstützung von Beelzebub gelingt es, Rosalie zu fassen.
Rosalie will jedoch nicht „erlöst“ werden und nimmt stattdessen nach Vorschlag von Azusa und eigenem Wunsch Besitz von Halkara, um das alte Grundstück zu verlassen und ins Hochlandhaus zu ziehen.
Neues Leben im Hochlandhaus
Dort angekommen, trennt sich Rosalie nach mehreren Versuchen von Halkaras Körper und bleibt dauerhaft als Geist bei Azusas Familie.
Durch den Wegzug ist sie nicht mehr an ihr altes Zuhause gebunden und kann sich nun frei bewegen.
Dank Azusa integriert sie sich erfolgreich ins Dorf und die Geisterproblem in Nasukute lösen sich auf.
Besondere Ereignisse
Mit ihren Poltergeist-Kräften unterstützt sie sowohl im Haushalt als auch bei Arbeiten in der Stadt.
Sie spielt eine entscheidende Rolle beim Freispruch Halkaras in einem Gerichtsprozess, indem sie ihre Fähigkeit zur Besessenheit nutzt.
Aufgrund ihrer Klassifikation als „böser Geist“ wäre sie beinahe mehrmals „erlöst“ worden.
Erinnerungen und Jubiläum
Später wird das genaue Todesjahr ermittelt, und in der Sarsa-Sarsa Monarchie findet zu Ehren ihres 200. Todestages eine große Gedenkfeier statt.
In den verschiedenen Medien gibt es Abweichungen ihrer Hintergrundgeschichte.
In der Webroman-Fassung war der Verkaufsort ein Bordell; im Buch wurde dies zu einem allgemeinen Vergnügungsviertel geändert.
Im Manga wird ihr Verkaufsziel als "Vergnügungsbezirk" bezeichnet und die Rolle ihrer Mutter bleibt unerwähnt.
In der Anime-Version werden Begriffe wie „Vergnügungsviertel“ oder „Erhängen“ gemieden, das Thema Suizid aber angedeutet.
„Früher war ich eine anständige Tochter, aber nach dem Verrat meiner Eltern bin ich so geworden.“
Rosalie ist seit 200 Jahren ein Geist und war nur 15 Jahre lang am Leben.
Die Identifikation ihres genauen Todesjahres führte zur Ausrichtung einer großen zweihundertjährigen Gedenkfeier.
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