Luna ist eine junge wirkende, aber uralte Schwarzmagierin, die wegen ihrer giftigen Ausdünstungen und der Pilze, die aus ihren Spuren wachsen, als „Champignon no Majo“ bekannt ist und einsam in einem Schwarzen Wald lebt.
Name: Luna
Beiname: „Champignon no Majo“ (die Hexe der Champignons)
Geschlecht: weiblich
Art: Schwarzmagierin, ehemalige „verfluchte Brut“
Äußeres Alter: wirkt wie im späten Teenageralter
Tatsächliche Lebensspanne: lebt bereits um ein Vielfaches länger als ein gleichaltriger Mensch
Größe: etwa 160 cm
Haarfarbe: schwarz
Augenfarbe: violett
Wohnort: ein Schwarzer Wald in der Nähe einer Stadt
Hobby: Tränke und Arzneien herstellen, Bücher lesen, schöne Dinge zeichnerisch festhalten
Beruf / Lebensunterhalt: Braut und verkauft Medikamente und Tränke in der Stadt
Luna hat das jugendliche Erscheinungsbild einer etwa 16–18 Jahre alten jungen Frau, obwohl sie deutlich älter und erfahrener ist.
Ihr langes schwarzes Haar und die leuchtend violetten Augen verleihen ihr ein auffällig mystisches, fast unirdisches Aussehen.
Ihr Körperbau ist schlank und zierlich, passend zu ihrer Größe von ungefähr 160 cm.
Der Kontrast zwischen ihrem jungen, beinahe zerbrechlichen Äußeren und ihrer gefährlichen Aura aus Gift macht sie besonders eindrucksvoll.
Luna ist von Natur aus schüchtern und zurückhaltend.
Ihre Schüchternheit wurde durch die Ablehnung der Menschen aus ihrer Umgebung noch verstärkt.
Sie spricht sehr wenig, weil selbst ihr Atem Gift enthält und sie niemanden verletzen möchte.
Ihr Schweigen ist daher weniger Kälte als vielmehr ein Akt des Schutzes und der Rücksichtnahme.
Trotz aller Bitterkeit in ihrem Leben sehnt sich Luna nach einem einfachen, menschlichen Alltag.
Sie ist neugierig auf Menschen, auf ihr Lachen, ihr Zusammenleben und ihre kleinen Gewohnheiten, die für sie selbst unerreichbar wirken.
Luna besitzt eine außergewöhnliche magische und körperliche Konstitution.
Im Laufe ihres Lebens hat sie gelernt, vieles zu tun, was gewöhnliche Menschen niemals könnten.
Sie absorbiert die finsteren Gefühle und das „Böse“ aus ihrer Umgebung, reinigt es in sich – und wird dadurch selbst zum Gift.
Diese anhaltende Reinigung hat ihren Körper in eine Art wandelnde Giftquelle verwandelt.
Wo immer Luna geht, wachsen giftige Pilze an den Stellen, die sie berührt oder auf denen sie läuft.
Sogar ihre Atemluft und ihre Haut geben Gifte ab, die anderen Lebewesen schaden können.
Gleichzeitig verfügt sie über großes Wissen in der Trank- und Arzneikunde.
Sie stellt Heilmittel und magische Mixturen her, die sie in der Stadt verkauft, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
Luna wurde einst als „verfluchte Brut“ betrachtet und schon seit ihrer Kindheit von den Menschen verachtet.
Ihre unheimliche Wirkung auf die Umwelt und die Angst vor ihrem Gift machten sie zu einem Ziel für Ablehnung und Ausgrenzung.
Sie wuchs mit dem Bewusstsein auf, dass schon ihre bloße Nähe anderen schaden kann.
Dadurch lernte sie, Abstand zu halten, ihre Worte zu sparen und ihre Gefühle nach innen zu richten.
Im Schwarzen Wald fand sie einen Ort, an dem ihr Gift weniger auffällt und an dem sie in relativer Sicherheit leben kann.
Von dort aus besucht sie die nahegelegene Stadt, immer vorsichtig und zurückhaltend, um ihre Tränke zu verkaufen.
Luna liebt Menschen aus der Ferne, auch wenn viele sie fürchten oder verachten.
Sie beobachtet sie lieber, als sich unter sie zu mischen, um ihnen keinen Schaden zuzufügen.
In der Stadt kennt man sie eher als die geheimnisvolle Schwarzmagierin, die nützliche Arzneien bringt, als als normale Nachbarin.
Nähe im üblichen Sinn – Berührungen, Umarmungen, ein unbeschwertes Gespräch – bleibt ihr jedoch verwehrt.
Ihre Sehnsucht richtet sich auf ein alltägliches Leben, in dem sie jemandem ohne Angst die Hand reichen könnte.
Gerade weil sie so lange lebt und so vieles kann, schmerzt es sie, dass sie das Einfachste nicht darf: andere gefahrlos berühren.
Luna ist eine leidenschaftliche Leserin.
Bücher sind für sie ein sicherer Weg, Menschen und ihre Geschichten kennenzulernen, ohne jemanden zu gefährden.
In Büchern kann sie ihre eigene Stellung in der Welt vergessen und tief in fremde Welten eintauchen.
Sie liebt es, Figuren zu begleiten, die ein normales Leben führen dürfen, das ihr selbst verwehrt bleibt.
Außerdem hat sie ein Talent fürs Zeichnen.
Da sie Menschen und Dinge nicht gefahrlos berühren kann, hält sie die Schönheiten, die sie berühren, faszinieren oder trösten, mit Stift und Papier fest.
Das Zeichnen ist für sie eine stille Form der Zuneigung: Sie bewahrt, was sie liebt, in Bildern, anstatt es direkt in den Arm zu nehmen.
So füllt sie ihre Einsamkeit mit Geschichten, Farben und Linien, die nur ihr ganz allein gehören.
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