Georgi Popovich ist ein fiktiver russischer Eiskunstläufer aus dem Franchise Yūri!!! On Ice, der als dramatischer und übermäßig emotionaler Künstler auf dem Eis dargestellt wird.
Name: Georgi Popovich
Alter: 25 Jahre
Körpergröße: 178 cm
Geburtsdatum: 26. Dezember
Blutgruppe: unbekannt
Nationalität: russisch
Sportart: Herren-Eiskunstlauf
Trainer: Yakov Feltsman
Stimmrolle (Originalsprache): Wataru Hatano
Georgi Popovich ist ein russischer Herren-Eiskunstläufer und einer der Schützlinge von Yakov Feltsman.
Er trainiert auf demselben Eis wie Victor Nikiforov, Yuuri Plisetsky und Mila Babicheva, stand aber lange im Schatten von Victor.
Durch Victors Wechsel in die Rolle des Trainers von Yuuri Katsuki rückt Georgi im aktuellen Wettkampfjahr stärker ins Rampenlicht.
In Russland galt er zuvor als eher übersehene Figur, obwohl er technisch und künstlerisch stark ist.
In der China-Trophy tritt er mit einem Programm zum Thema „Herzschmerz“ an und interpretiert die böse Fee Carabosse aus „Dornröschen“.
Seine Darstellung ist so intensiv, dass Yuuri Plisetsky seine „abnorme“ Art, in die Rolle einzutauchen, kommentiert und selbst Mila Babicheva sichtlich erschrocken reagiert.
Im Kurzprogramm dieses Wettkampfs erreicht Georgi Platz 2.
Nach der Kür landet er jedoch insgesamt auf Rang 4.
Bei der Frankreich-Trophy wird er Dritter.
Trotz dieser Platzierung verpasst er die Qualifikation für das Grand Prix Finale.
Nach der Grand-Prix-Serie ist zu sehen, wie Georgi beginnt, sich neuen Frauen zuzuwenden und offenbar einen Neuanfang in Liebesdingen sucht.
Georgi stammt aus einem guten Elternhaus und wird als ernsthaft, höflich und pflichtbewusst beschrieben.
Unter den Schülern von Yakov Feltsman ist er der einzige, der sich wirklich an die Vorgaben seines Trainers hält, während andere „Problemkinder“ gern eigenmächtig handeln.
Er besitzt ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein in Bezug auf seine künstlerische Begabung.
Beim Zuschauen von Läufen versucht er, die innere Gefühlswelt anderer Läufer zu lesen – vor allem, was Liebe und Beziehungen betrifft.
Seine Emotionen sind stark und häufig übersteigert.
Nach einer Trennung verwandelt er seine privaten Gefühle direkt in extreme Ausdruckskraft auf dem Eis, ohne dabei auf Zurückhaltung zu achten.
Gerade diese kompromisslose Offenheit macht ihn einzigartig: Georgi kann seine privaten Erfahrungen in Kunst verwandeln, aber er überschreitet dabei oft die Grenze vom Ergreifenden zum Unheimlichen.
Georgi trainiert zusammen mit Victor Nikiforov, Yuuri Plisetsky und Mila Babicheva.
Das enge Trainingsumfeld mit Stars wie Victor führte dazu, dass Georgi lange kaum Beachtung fand.
Er war mit einer Eistänzerin namens Anya liiert.
Diese trennt sich jedoch von ihm, was für Georgi einen tiefen emotionalen Einschnitt bedeutet.
Die Trennung von Anya wird zum Kernmotiv seines Wettkampfprogramms der Saison.
Sein „Herzschmerz“-Thema spiegelt sich in jeder Bewegung wider und macht seine Darbietungen extrem dramatisch und emotional aufgeladen.
Später wird angedeutet, dass Georgi beginnt, sich vorsichtig neuen romantischen Bekanntschaften zu öffnen.
Dies zeigt, dass er trotz seiner leidenschaftlichen und manchmal theatralischen Art bereit ist, weiterzumachen.
Kurzprogramm
Titel: „Carabosse“
Musik: aus „Dornröschen“
Im Kurzprogramm verkörpert Georgi die böse Fee Carabosse.
Hier zeigt er seine Neigung zu dramatischen Rollen, dunklen Emotionen und überzeichneter Gestik.
Kürprogramm
Titel: „A Tales of Sleeping Prince“
Die Kür setzt seine Dornröschen-Interpretation fort und verbindet Märchenmotive mit seinem persönlichen Liebeskummer.
Stilistisch kombiniert Georgi klassische Ballettanleihen mit expressiven, beinahe theatralischen Bewegungen.
Seine Programme sind stark erzählerisch aufgebaut.
Sie dienen ihm als Bühne, um seine zerbrochene Beziehung, Eifersucht, Wut und Trauer künstlerisch auszudrücken.
Georgi Popovich wird in der Originalfassung von Wataru Hatano gesprochen.
Hatano singt außerdem das Ending-Theme „You Only Live Once“ unter dem Projektnamen „Yūri!!! On Ice feat. w.hatano“.
Der Sprecher beschreibt Georgi als jemanden, der private Gefühle direkt in künstlerischen Ausdruck verwandeln kann.
Auf dem Eis könne Georgi seine Emotionen „explosionsartig“ freisetzen, sodass Hatano ihn ohne große Zurückhaltung spielen konnte.
Gleichzeitig merkt Hatano an, dass Georgis Kurzprogramm noch einigermaßen tragbar sei, die Kür jedoch „fast nur noch aus Unheimlichkeit“ bestehe.
Diese Ambivalenz macht Georgi zu einer Figur, die zwischen komischer Übertreibung und echter Tragik schwankt.
Der Vorname Georgi geht auf das altgriechische „Georgios“ zurück, was „Bauer“ oder „Landarbeiter“ bedeutet.
In den slawischen Sprachräumen ist Georgi ein verbreiteter männlicher Vorname.
Der Name ist außerdem mit St. Georg verbunden, dem heiligen Drachentöter aus der christlichen Tradition.
In diesem Sinne trägt der Name Assoziationen von Mut, Kampf und Bezwingung von Dämonen in sich – passend zu Georgis inneren „Drachen“ aus Liebeskummer und übersteigerten Emotionen.
Der Name Yuuri ist sprachgeschichtlich mit Georgi verwandt und leitet sich von derselben Wurzel ab.
Damit gibt es eine subtile Namensverbindung zwischen Georgi Popovich und Figuren wie Yuuri Katsuki und Yuuri Plisetsky innerhalb von Yūri!!! On Ice.
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