Philia Adenauer ist eine der beiden Protagonistinnen von „Kanpeki Sugite Kawai-ge ga Nai to Konyaku Haki Sareta Seijo wa Ringoku ni Urareru“ und die ältere Schwester von Mia Adenauer. Sie stammt aus einer angesehenen Heilerfamilie, in der über Generationen hinweg die „Heilige Jungfrau“ hervorgebracht wurde und gilt als das größte Genie der Geschichte. Ihre imposanten Fähigkeiten und ihr ernstes Wesen sorgen dafür, dass sie von vielen als „zu perfekt und daher wenig liebenswert“ empfunden und gemieden wird. Trotz ihres stoischen Auftretens ist Philia eine gutherzige und fürsorgliche Person, die vieles für das Wohl anderer tut – besonders für ihre Schwester Mia. Nachdem sie jedoch vom Prinzen Julius Ziltonia zurückgewiesen und in ein fremdes Königreich verkauft wird, beginnt für sie eine neue, erfüllende Etappe an der Seite von Oswald Parnacorta, wo sie wahres Glück und Liebe erfährt. Hinter ihrer Herkunft verbirgt sich jedoch ein großes Geheimnis.
Philia Adenauer tritt stets mit einer ruhigen und strikten Ausstrahlung auf, was sie für viele respektseinflößend erscheinen lässt. Ihre Mimik ist zumeist unbewegt, jedoch kann man gelegentlich Verwirrung oder Überraschung in ihrem Gesicht ablesen. Kinder erschrecken oft vor ihrer Ernsthaftigkeit, was ihr selbst unangenehm ist.
Philia ist äußerst fleißig, ernsthaft und aufopferungsvoll. Sie zeigt niemals Schwäche und hat sich im Laufe harter Übungen ein stoisches Verhalten antrainiert.
Obwohl sie sehr freundlich und selbstlos ist, fällt es ihr schwer, offen zu lachen, weshalb sie als distanziert gilt. Sie empfindet deshalb oft Schuldgefühle, wenn sie andere verschreckt.
Ihre Hilfsbereitschaft erstreckt sich auf jeden in ihrem Umfeld, besonders auf Mia Adenauer, zu der sie ein sehr enges Verhältnis pflegt. Sie vergleicht sich nie feindselig mit Mia, sondern ist ihrer Schwester gegenüber liebevoll und oft leicht überfürsorglich.
Philia wurde in das Adelsgeschlecht Adenauer im ressourcenarmen Königreich Ziltonia geboren, das traditionell die „Heilige Jungfrau“ stellt. Schon im Kindesalter durchlief sie sehr harte Trainingseinheiten, sodass sie emotional abgehärtet und verschlossen aufwuchs.
Ihr Verlobter Julius Ziltonia, der jüngere Prinz des Landes, wurde ihr schließlich versprochen, was sie als späte Anerkennung für ihre Mühen ansah und worüber sie sich insgeheim freute.
Trotz ihrer Leistungen war sie jedoch stets von Menschen umgeben, die ihren Erfolg entweder für selbstverständlich oder sogar als Bedrohung auffassten. Letztendlich wurde sie aus politischen Gründen zurückgewiesen und ins Nachbarland verkauft.
Philia ist ein echtes Multitalent. Sie beherrscht Magie, Kampfkünste sowie verschiedenste Disziplinen von Naturwissenschaften, Bildung, Etiquette, Medizin bis Landwirtschaft.
Sie entwickelte neue Heilmittel, untersuchte Monsterpopulationen, erschuf neue Nutzpflanzen und sorgte alleine für den Schutz und die Infrastruktur des Handels im Land.
Auch in der Forschung war sie aktiv und unterstützte so das allgemeine Wohlergehen der Bevölkerung. Sie kann enorme Arbeitsmengen ohne zu klagen bewerkstelligen und kennt kaum das Gefühl von Erschöpfung.
- Mia Adenauer: Ihre jüngere Schwester und wichtigste Bezugsperson, der sie mit Liebe und Unterstützung begegnet.
- Oswald Parnacorta: Im Nachbarland Parnacolta trifft Philia auf ihn, ihren Seelenverwandten, mit dem sie eine glückliche Beziehung eingeht.
- Julius Ziltonia: Nachdem er sich von Philia abwendet und sich Mia zuwendet, gerät das Verhältnis ins Wanken.
- Hildegard Adenauer: Philias angebliche Lehrerin, aber in Wahrheit ihre leibliche Mutter.
Oswald, im Moment... bin ich glücklich.
Die „Heilige Jungfrau“ ohne Charme – Ihre Einsamkeit
Philia Adenauer wächst in einer traditionellen Heilerfamilie auf und erntet Dank ihrer außergewöhnlichen Fähigkeiten den Ruf als „perfekteste Heilige aller Zeiten“.
Ihre Unnahbarkeit und das Fehlen offensichtlicher Emotionen führen jedoch dazu, dass sie von vielen gemieden wird, ihr Ansehen unter Kindern leidet und sie darunter still leidet.
Das gebrochene Verlöbnis und der Verrat
Als sie mit Julius Ziltonia verlobt wird, sieht sie darin die Würdigung ihres jahrelangen Opfergeistes – auch wenn sie nie Liebe von ihren Eltern bekam. Doch Julius, der von traditionellen Ansichten geprägt ist, wendet sich schließlich ihrer jüngeren, viel lebensfroheren Schwester Mia zu.
Schlussendlich wird Philia gedemütigt: Das Verlöbnis wird gelöst, und sie wird an das benachbarte Königreich Parnacolta verkauft, in welchem die eigene Heilige kürzlich verstorben ist.
Neuanfang in Parnacolta
Im Nachbarland lernt sie Oswald Parnacorta kennen, mit dem sie eine tiefe, von gegenseitigem Respekt und Liebe geprägte Beziehung entwickelt.
Trotz zahlreicher Herausforderungen und Intrigen setzt sie ihr Können unermüdlich für das Wohl der Menschen ein und findet erstmals wahre Anerkennung und Glück.
Das große Familiengeheimnis – Enthüllung und Versöhnung
Achtung Spoiler!
Tatsächlich ist Philia nicht die leibliche Schwester von Mia Adenauer. Ihre wirkliche Mutter ist Hildegard Adenauer, ihre ehemalige Mentorin.
Ihr Vater, Kamil, war ein Wanderarzt aus dem Nachbarland, der kurz nach ihrer Geburt starb.
Philias Großvater sowie Mia und deren Eltern nahmen das Waisenkind kurzerhand in ihre eigene Familie auf, um das „göttlich begabte Kind“ als ihre Tochter auszugeben. Es war von Anfang an unmöglich, die Liebe der angeblichen Eltern zu gewinnen.
Als Mia in der Folge Julius und ihre Eltern konfrontiert, erfährt sie die ganze Wahrheit und wird schlussendlich die Adoptivtochter von Hildegard Adenauer – was das familiäre Band zwischen Mia und Philia jedoch nicht trübt.
Als jedoch der rachsüchtige Julius ein Dämonenwesen beschwört, wird Philia von diesem über ihren wahren Ursprung aufgeklärt. Nach dem Sieg über Julius und mit der Unterstützung von Mia und Oswald, begegnet Philia ihrer Mutter Hildegard erstmals offen – nicht als „Lehrerin und Schülerin“, sondern als „Mutter und Tochter“.
- Trotz ihres perfekten Images ist Philia insgeheim sehr fürsorglich und kann bei Mia durchaus beschützend wirken.
- Sie ist so arbeitsam, dass sie kaum an Pausen oder Freizeit denkt.
- Durch ihre dramatische Vergangenheit kann Philia echte Dankbarkeit lange nicht erkennen oder annehmen.
- Nach den Hauptereignissen reist Philia gemeinsam mit Oswald Parnacorta und nimmt an der Hochzeit von Mia Teil – wird aber stets in neue Abenteuer verwickelt.
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