Mithrun

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Mithrun
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Alter: 185
Geburtstag: 12. Mai
Sternzeichen: Stier
Geschlecht: Männlich
Größe: ~155cm
Englischer Name: Mithrun
Japanischer Name: ミスルン
Chinesischer Name: 米斯倫
Koreanischer Name: 미스룬
mag Anzahl: 1
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🎙️ Anime-Sprecher

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Kouki Uchiyama
Kouki Uchiyama
Japanisch(Anime、Synchronsprecher)
Nanang Niskala
Nanang Niskala
Indonesisch(Anime、Synchronsprecher)

🎬 Erscheinende Anime

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Delicious in Dungeon
Delicious in Dungeon
Veröffentlichungsdatum: 4. Januar 2024

Charaktereinstellung

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Mithrun ist der Anführer der Kanaria-Truppe in Dungeon Meshi und ein 185-jähriger Elf mit einer bewegten und tragischen Vergangenheit. Mit seinem silbernen Haar, seinem ausdruckslosen Gesicht und seiner einzigartigen Teleportationsmagie ist er eine der geheimnisvollsten und stärksten Figuren im Labyrinth. Vom einst hoch angesehenen Sprössling einer berühmten Familie wurde er durch einen fatalen Handel mit einem Dämon zum ehemaligen Dungeon-Herrn und verlor dabei fast alle Wünsche und Lebensgeister, getrieben nur noch von Rache. Sein Leben verläuft zwischen eiskaltem Pragmatismus, hochspezialisierten Kampftechniken und einer tiefen Abneigung gegen Dämonen – und dennoch zeigt er in entscheidenden Momenten auch Menschlichkeit und Entwicklung.

Mithrun ist ein schlanker Elf mit fließendem, silbernem Haar und irislosen, schwarzen Augen.

Beide Ohren sind zur Hälfte abgebrochen und sein rechtes Auge ist eine Prothese, da er dort keine Sehkraft mehr besitzt und es meist halb geschlossen hält.

Er ist etwa 155 cm groß und besitzt einen BMI von 21.

Besonders ist, dass er entgegen dem elfischen Stereotyp äußerlich trotz zierlichem Erscheinungsbild über deutliche Muskeln verfügt.

Sein Stil ist schlicht, seine Gestik und Mimik äußerst begrenzt.

Seine physischen Fähigkeiten gehen jedoch weit über das Erscheinungsbild hinaus.

Mithrun zeigt fast nie Emotionen.

Große Gefühle wie Freude, Wut oder Trauer lässt er nicht erkennen und spricht nur das Nötigste.

Seine Handlungen sind nüchtern und pragmatisch.

Ein auffälliger Makel ist allerdings seine schlechte Orientierung: Mithrun verläuft sich oft und vertut sich regelmäßig in der Richtung, auch auf bekannten Wegen.

Er verspürt weder Hunger noch Müdigkeit oder andere Grundbedürfnisse – eine Folge seiner Vergangenheit.

Mithrun stammt aus einer angesehenen Familie im Nordzentral-Kontinent, der Familie Kerensil.

Er wurde als zweiter Sohn geboren, neben seinen Eltern und einem Bruder.

Sein älterer Bruder war schwächlich und mithilfe einer Mischung aus Verpflichtung und Verachtung trat Mithrun an dessen Stelle der Kanaria-Truppe bei, obwohl er sich insgeheim anderen Dingen gewünscht hätte.

Er war nie, wie es schien: Das Image des perfekten jungen Mannes war gespielt, in Wahrheit hielt er alle um sich herum für minderwertig.

Durch eine Begegnung mit einem dämonischen Wesen nahm sein Schicksal eine tragische Wendung: In einer Illusion wurde er verführt, einen „anderen Lebensweg“ zu begehren, wodurch er zum Herrn eines eigenen Labyrinths wurde.

Der Dämon fraß nach und nach all seine Wünsche und Bedürfnisse, raubte ihm ein Auge und Teile der Ohren, und ließ ausgerechnet seinen Hass auf das dämonische Wesen zurück.

Von nun an lebte Mithrun einzig für Rache.

Nach seinem Sturz aus dem Labyrinth wurde er von Milsiril aufgenommen und verbrachte Jahre als seelisches Wrack, durch intensive Reha aber kehrte er später zur Kanaria-Truppe zurück.

Persönliche Daten:

  • Alter: 185 Jahre
  • Größe: ca. 155 cm
  • BMI: 21
  • Geburtstag: 12. Mai
  • Familie: Vater, Mutter, Bruder
  • Alkoholresistenz: 2/5 (vor seiner Verwandlung trank er oft)
  • Kraftwerte: Körperkraft 3, Ausdauer 4, Magische Kraft 5, Intelligenz 5, Orientierungssinn 1

Mithruns herausragende Fähigkeit ist die Teleportationsmagie.

Er kann alles, was er – auch nur kurz – berührt, teleportieren und zwar nicht einfach „wegschicken“, sondern mit Objekten gleichen Volumens am Zielort austauschen.

Das bietet zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten:

  • Gegner in Wände „einbauen“, was meist ihr sofortiges Ende bedeutet.
  • Fallende Objekte als Waffe einsetzen.
  • Körperteile mit Gegenständen austauschen, was schwerwiegende Verletzungen verursacht.

Viele Feinde halten ihn irrtümlich für einen „Petrifizierer“, da an der Stelle eines Opfers oft eine steinerne Statue erscheint.

Da Mithrun aber unter extremer Orientierungsschwäche leidet und nur noch an den Hass gegen Dämonen gebunden ist, kann es passieren, dass er die Ziele verfehlt – mit fatalen Folgen auch für Umgebung und Verbündete.

Er agiert im Nahkampf flink, verwendet seine Magie ohne Hilfsmittel und ist auch physisch erstaunlich kräftig, was für einen Elfen ungewöhnlich ist.

Er kann zudem Heil-, Entgiftungs- und Schlafzauber wirken.

In seinem engen Quartier trainiert er mit einarmigen Liegestützen – trotz der geringen Raumgröße.

Er ist so stark, dass er im Dungeon nie besiegt wurde.

Mithrun ist der Anführer der Kanaria-Truppe und beaufsichtigt dort unter anderem Cithis Ofri und Otta.

Er kooperiert mit Kabru, insbesondere nach einem gemeinsamen Absturz in die Tiefe des Dungeons.

Zu Sissel hat er ein besonderes Verhältnis, da er dessen Historie und Herkunft kennt.

Zu seinem Bruder, den er einst verachtete, pflegt er heute ein gutes Verhältnis.

Besonders die Beziehung zu dem Kabru ist wichtig: Dieser schätzt, dass Mithrun einst ein perfekter junger Mann war, doch Mithrun widerspricht – er sah sich immer als überlegen.

Große Bedeutung misst er dem Kampf gegen Dämonen bei. Die tiefe, hasserfüllte Motivation zur Vernichtung der Dämonen definiert seinen weiteren Lebensweg.

Mithrun wird regelmäßig von Kabru, seinen Teamkollegen und anderen als gefühllos, jedoch extrem geschickt eingeschätzt.

Er braucht im Alltag aktive Unterstützung durch andere – zum Beispiel durch Cithis Ofri oder Kabru –, da er ohne jede Initiative für Nahrungsaufnahme, Schlaf oder andere Grundbedürfnisse lebt.

Seine Orientierungslosigkeit sorgt wiederholt für Slapstick-Momente, etwa wenn er unbeabsichtigt in die falsche Richtung läuft oder in Sackgassen landet.

„Ich denke, es ist besser, jemanden wie Laios zu töten, bevor er ein Dungeonmeister wird.“

(Mithrun, als er erfährt, dass Laios ein Faible für Monster hat)

Ankunft auf der Insel und Dungeon-Invasion

Mithrun landet mit der Kanaria-Truppe auf der Insel, um das Dungeon, in dem Laios Touden und seine Gefährten unterwegs sind, abzuriegeln und zu sichern.

Kabru, der einen gemäßigten Ansatz bevorzugt, lässt Mithrun zunächst die Verhandlungen mit der Unterwelt des Eilands führen.

Ohne auf ein Ergebnis zu warten, beginnt er aber, durch seine Untergebenen die Gier der Menschen in den oberen Dungeon-Schichten zu schüren, um Chaos zu bewirken und Monster anzulocken.

Wie beabsichtigt, taucht ein riesiger Laufpilz auf, und die panischen Abenteurer werden von Mithrun mit seiner Magie hinausbefördert.

Gemeinsam mit seiner Truppe räumt er gründlich auf, bemerkt aber das Auftauchen des Wahnsinnigen Magiers.

Im Gefecht nutzt Mithrun gnadenlos seine Teleportationsmagie, bleibt aber letztlich durch Kabrus Eingreifen und einen Sturz in eine tiefe Ebene mit Kabru zusammen im Dungeon zurück.

Die Wahrheit über seine Vergangenheit

Einst war Mithrun ein gefeiertes Talent aus wohlhabendem Haus. Doch hinter der Maske des vorbildlichen Sohnes verbarg sich Verachtung für andere – besonders für seinen schwachen Bruder.

Durch eine magische Begegnung mit einem Ziegengestalt-Dämon, der ihm einen alternativen Lebensweg zeigte, wurde aus Mithrun ein Dungeonmeister, der im Sog seiner Wünsche und dem stetigen Paktieren mit dem Dämon immer mehr Wünsche und schließlich sein Selbst verlor.

Am Ende beraubte der Dämon ihn fast jeglicher Emotionen und Bedürfnisse; nur der brennende Hass blieb.

Nach seiner Rettung lebte Mithrun schwerst traumatisiert, vielfach unter Beobachtung, um Selbstverletzungen zu verhindern.

Erst nach Jahrzehnten der Rehabilitation kehrte er – innerlich weitgehend leer – als Kanaria-Kommandant zurück.

Mithrun als Gejagte und Kämpfer

Im weiteren Verlauf stößt Mithrun mit Kabru wieder zur Oberfläche des Dungeons vor.

Er verfolgt das Ziel, Sissel und den Dämon – den „Geflügelten Löwen“ (jener Dämon) – auszuschalten und ein versiegelndes Buch zu beschaffen.

Nach mehreren Konfrontationen teleportiert er Izutsumi fort, bedrängt Marcille Donato, erkennt ihr Täuschungsmanöver und versucht, mit aller Kraft eine weitere Dämonenkatastrophe zu verhindern.

Doch ausgerechnet Marcille Donato befreit – durch eine eigene Entscheidung – den Dämon, wodurch Mithrun und seine Kameraden mit Gewalt bezwungen werden.

Zwar entkommt er durch sein Teleportationskönnen, wird jedoch von Kabru überwältigt und bewusstlos geschlagen.

Finale Kämpfe und Schlusspunkt

Als er wieder aufwacht, versucht er Marcille Donato – inzwischen zur Dungeonmeisterin geworden – mit all seiner Macht zu stellen, wird aber erneut durch den Geflügelten Löwen abgewehrt und verliert im magisch-explosiven Duell letztlich den Kopf – getötet von Marcille Donato, seinem einzigen menschlichen Mörder in der Geschichte.

Nach dem Tod seines Erzfeinds, des Dämons, ist Mithrun zunächst leer und sieht keinen Lebenssinn mehr.

Doch Kabru spendet ihm neue Kraft und neue Ziele.

Am Ende entscheidet Mithrun, nach Melini zurückzukehren, Dungeonforschung zu betreiben – und sich dem Sobanudeln zu widmen.

Mithrun wird häufig als mahnendes Beispiel angeführt: als einer, der durch Dämonen fast alles verlor, trotzdem als Anführer der Kanaria-Truppe wirkt, weil es an fähigem und wirklich willensstarkem Personal mangelt.

Er besitzt eine einzigartige Fähigkeit: Die „Nase“ früherer Dungeonmeister – er kann Dämonen aufspüren.

Er ist so abgeschottet von Verlockungen wie es kein Anderer ist, da seine Wünsche ohnehin alle bereits ausgelöscht wurden.

(Bearbeitungsverlauf anzeigen)

(Letzte Bearbeitung: 18. Mai 2026 17:38)

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