Sedokan

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Sedokan
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Geschlecht: Männlich
Englischer Name: Sedokan
Japanischer Name: セドカン
Chinesischer Name: 释托根
Koreanischer Name: 세도칸
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🎙️ Anime-Sprecher

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Akifumi Endo
Akifumi Endo
Japanisch(Anime、Synchronsprecher)
Motoki Takagi
Motoki Takagi
Japanisch(Anime、Synchronsprecher)

🎬 Erscheinende Anime

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Hunter × Hunter
Hunter × Hunter
Veröffentlichungsdatum: 16. Oktober 1999

Charaktereinstellung

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Sedokan ist ein verurteilter Serienbomber mit einer Haftstrafe von 149 Jahren und tritt im Manga- und Animewerk Hunter × Hunter als dritter Prüfungsprüfer in der Rolle eines extrem langjährig Inhaftierten auf, der als Prüfungsstörer im Rahmen der Hunter-Prüfung eingesetzt wird.

Er ist bekannt für seine Tricksereien mit manipulierten Kerzen und seine Niederlage gegen Gon Freecss in einem psychologischen Wettkampf.

Sedokan erscheint während der dritten Prüfung des 287. Hunter-Examen, dem „Trick-Turm“ (Trick Tower).

Dort agiert er nicht als regulärer Prüfling, sondern als von der Gefängnisleitung angeheuerter Häftling, um die Kandidaten aufzuhalten.

Er erhält das Angebot, für jede Stunde, die er die Prüflinge aufhält, ein Jahr seiner Haftstrafe erlassen zu bekommen.

Mit einer Strafe von 149 Jahren ist er einer der gefährlichsten und zugleich verzweifelsten Straftäter, die im Trick-Turm eingesetzt werden.

Sein Spezialgebiet sind Sprengstoffe und hinterhältige Fallen, wodurch er den Ruf eines Serienbombenlegers hat.

Körperlich ist er eher schwach, weshalb er den direkten Kampf meidet und stattdessen auf psychologische Spiele und Betrug setzt.

In der deutschen Fassung des Anime (entsprechend der japanischen Version) wird Sedokan von zwei verschiedenen Sprechern vertont: in der älteren Fernsehfassung von Shoshi Endo und in der neueren von Genki Takagi.

Seine Rolle ist relativ kurz, bleibt aber durch den kreativen Kerzentrick und Gons Reaktion darauf vielen Fans im Gedächtnis.

Sedokan taucht in der dritten Prüfung auf, in der Gon Freecss und seine Begleiter den Trick-Turm durchqueren müssen.

Die Gruppe, bestehend aus fünf Personen, entscheidet sich für den sogenannten „Weg der Mehrheitsentscheidung“, bei dem Entscheidungen per Abstimmung getroffen werden.

Auf diesem Weg werden sie von fünf angeheuerten Häftlingen aufgehalten, zu denen auch Sedokan gehört.

Jeder Häftling tritt nacheinander gegen ein Mitglied der Gruppe an und versucht, sie durch Spielregeln oder Kämpfe aufzuhalten.

Sedokan ist der zweite Gegner, der sich Gon in den Weg stellt.

Da er im Nahkampf unterlegen wäre, bietet er Gon einen scheinbar harmlosen Wettkampf an, statt einen direkten Kampf.

Die Strafe, die ihm droht, und die Aussicht auf Strafverkürzung motivieren ihn stark, jedes Mittel einzusetzen.

Seine ganze Strategie basiert darauf, Gon mit einer unfairen Ausgangslage und einem versteckten Trick zu besiegen.

Sedokan schlägt Gon einen Wettstreit mit Kerzen vor, der auf den ersten Blick simpel wirkt.

Beide sollen je eine Kerze halten, und wessen Flamme zuerst erlischt, verliert den Wettkampf.

Er präsentiert Gon zwei Kerzen, eine lange und eine kurze.

Die scheinbare Wahl besteht darin, sich für die längere oder die kürzere Kerze zu entscheiden, wobei beide auf den ersten Blick normal wirken.

Leorio Paradinight und Kurapika misstrauen der Situation sofort.

Leorio vermutet, dass in der längeren Kerze ein Trick steckt, während Kurapika wiederum annimmt, Sedokan könnte genau mit dieser Erwartung spielen und gar nichts manipuliert haben.

Gon Freecss hingegen denkt nicht lange nach.

Er entscheidet sich spontan für die längere Kerze, ohne sich von möglichen Tricks beirren zu lassen.

Was Gon und die anderen zunächst nicht wissen: Sedokan hat beide Kerzenlängen als manipulierte Version vorbereitet.

Egal ob Gon die lange oder die kurze Kerze wählt – Sedokan tauscht sie im entscheidenden Moment gegen eine identische, präparierte Kerze aus.

Der Trick besteht darin, dass im Docht der Kerze ein kleiner Spreng- oder Beschleunigungssatz versteckt ist.

Nach kurzer Brennzeit beginnt Gons Kerze plötzlich extrem stark zu brennen und brennt rasant herunter.

Durch diese Konstruktion soll Gons Kerze deutlich schneller abbrennen als Sedokans eigene.

Sedokan rechnet damit, dass Gon die Kerze einfach ruhig hält, bis sie von selbst ausgeht – und so fair, aber aussichtslos verliert.

Gon erkennt jedoch, dass die starke Flamme einen Vorteil hat: Sie ist schwerer auszublasen.

Er stellt seine Kerze ab und läuft mit voller Geschwindigkeit auf Sedokan zu.

Sedokan ist völlig überrascht von Gons plötzlichem Vorstoß und reagiert zu langsam.

Bevor er reagieren kann, pustet Gon die Flamme von Sedokans Kerze aus.

Da die Regel des Spiels lautet, dass derjenige verliert, dessen Kerze zuerst erlischt, verliert Sedokan damit offiziell den Wettkampf.

Sein kompletter Betrugsplan fällt ihm in diesem Moment auf spektakuläre Weise auf die Füße.

Gons Sieg zeigt, dass Einfallsreichtum und Mut die manipulierten Regeln aushebeln können.

Sedokan, der auf seinen Trick vertraut hat, scheitert weniger an mangelnder Vorbereitung, sondern daran, dass er Gons unkonventionelles Denken unterschätzt.

Sedokan steht in keiner wirklichen persönlichen Beziehung zu Gon Freecss und dessen Freunden.

Er sieht sie hauptsächlich als Mittel, seine eigene Haftstrafe zu verkürzen.

Gon betrachtet ihn dennoch als ernstzunehmenden Gegner und nicht einfach nur als Kriminellen.

Die Art, wie Gon den Wettkampf löst, zeigt seinen Respekt vor den Spielregeln – auch wenn der Gegner betrügt.

Leorio Paradinight und Kurapika analysieren Sedokan sofort als jemanden, der auf Trickbetrug setzt.

Ihre Vorsicht kontrastiert mit Gons intuitiver, direkter Art.

Sedokan gehört zu einer Gruppe angeheuerter Gefangener, die gemeinsam den Weg der „Mehrheitsentscheidung“ blockieren.

Zu diesen Mitgefangenen zählt unter anderem auch der Serienmörder Johness, der im Gegensatz zu Sedokan seine Stärke eher im brutalen Nahkampf sucht.

Die Häftlinge werden nicht aus Loyalität zueinander eingesetzt, sondern aus purem Eigeninteresse.

Ihr gemeinsamer Nenner ist der Wunsch nach Strafminderung, nicht Kameradschaft oder Teamwork.

Sedokans wichtigste „Fähigkeit“ liegt nicht in physischer Stärke, sondern in seiner Gerissenheit.

Er plant im Voraus, baut mehrschichtige Fallen und verlässt sich auf psychologische Tricks.

Seine Manipulation mit den Kerzen zeigt ein gutes Verständnis dafür, wie Menschen Entscheidungen treffen, wenn sie nur scheinbar zwei Optionen haben.

Er nutzt die Illusion einer freien Wahl, während das Ergebnis in Wahrheit bereits von ihm kontrolliert wird.

Als Serienbomber ist er geübt im Umgang mit Sprengstoff und versteckten Mechanismen.

Auch wenn seine genauen Taten nicht im Detail beschrieben werden, deutet seine Haftstrafe von 149 Jahren auf zahlreiche schwere Verbrechen hin.

Gleichzeitig wird deutlich, dass Sedokan unter Druck nervös und überfordert wirkt.

Als Gon plötzlich aktiv wird und das Spiel „bricht“, reagiert Sedokan nicht schnell genug.

Charakterlich ist er eher feige und opportunistisch.

Er vertraut auf Betrug und Hinterlist statt auf offenen Kampf, was ihn letztlich verletzlich macht, sobald jemand seine Regeln in Frage stellt.

Sein Auftritt dient auch dazu, die Unterschiedlichkeit der Gegner im Trick-Turm zu zeigen.

Nicht jeder Gegner ist ein starker Kämpfer – manche sind vor allem gefährliche Taktiker oder Psychospieler.

Sedokan tritt ausschließlich im Zusammenhang mit der dritten Prüfung im Trick-Turm des 287. Hunter-Examens auf.

Er hat keinen größeren Handlungsbogen, sondern fungiert als episodischer Gegner innerhalb der Prüfungsstrecke.

Seine Szene ist Teil der Prüfungsvariante „Weg der Mehrheitsentscheidung“, bei der die Gruppe von fünf Gefangenen nacheinander Herausforderungen stellt.

Sedokan übernimmt den zweiten Kampf und wird nach seiner Niederlage aus der weiteren Handlung entfernt.

Trotz seines kurzen Auftritts bleibt der Kerzen-Wettkampf eine der markanteren Szenen dieser Prüfungsphase.

Sie unterstreicht, wie im Hunter-Examen nicht nur Stärke, sondern vor allem Köpfchen und Flexibilität gefragt sind.

In der älteren Fernsehfassung der Anime-Adaption wird Sedokan von Shoshi Endo gesprochen.

In der späteren Fassung übernimmt Genki Takagi die Rolle.

Beide Interpretationen legen den Schwerpunkt auf seine schmierige, selbstsichere, aber letztlich nervöse Art.

Die Synchronisation unterstreicht, wie sehr er sich auf seine Tricks verlässt und wie schnell seine Fassade bröckelt, sobald etwas nicht nach Plan verläuft.

(Bearbeitungsverlauf anzeigen)

(Letzte Bearbeitung: 19. Mai 2026 05:09)

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