Naomi Katagaki ist der männliche Protagonist und ein Schüler im ersten Jahr der Oberschule, der im Kyoto des Jahres 2027 lebt, einer in Altala nachgebildeten Welt der Vergangenheit.
Name: Naomi Katagaki
Geschlecht: männlich
Schulstufe: erstes Jahr der Oberschule
Wohnort: Kyoto im Jahr 2027, innerhalb der von Altala reproduzierten Vergangenheit
Hobbys und Vorlieben: Lesen, besonders Science-Fiction-Romane
Naomi ist zu Beginn ängstlich, unentschlossen und wenig eigenständig.
Er weiß selbst, dass er oft nur mitläuft, und wünscht sich gerade deshalb, diese Seite an sich zu verändern.
Durch seine Liebe zu Büchern liest er fast ständig.
Kurz nach dem Eintritt in die Oberschule wird ihm deshalb der Posten im Bibliothekskomitee aufgedrängt, was ihn frustriert, weil er sich nicht aus eigenem Willen dafür entschieden hat.
Trotz seiner Unsicherheit besitzt Naomi eine erstaunliche Anpassungsfähigkeit.
Als ihm ein Lehrer namens Naomi, der behauptet, sein zukünftiges Ich zu sein, die absurde Wahrheit über die Welt erklärt, nimmt er sie überraschend gelassen auf.
Seine Reaktion darauf ist typisch für ihn: Er vergleicht die Situation mit einem Science-Fiction-Roman von Greg Egan.
Für jemanden wie ihn ist die Grenze zwischen Fantasie und wissenschaftlich denkbarer Zukunft ohnehin besonders reizvoll.
Naomi bevorzugt Science-Fiction als Romangenre.
Ihn fasziniert die Vorstellung, dass eine Welt, in der man selbst wie eine Figur aus einer Geschichte handeln kann, als Verlängerung realer Wissenschaft und Technik existiert.
Insgeheim träumt er davon, selbst in eine romanhafte Ausnahmesituation zu geraten.
Doch sobald genau das geschieht, erschrickt er und will fliehen.
Diese Widersprüchlichkeit macht ihn besonders menschlich.
Er sehnt sich nach einem großen Abenteuer, hält sich selbst aber nicht für den Helden, sondern spöttisch eher für einen Statisten der Realität.
Zu Beginn wird Naomi als sehr bodenständige, alltägliche Figur dargestellt.
Seine introvertierte Art erinnert an Hauptfiguren aus Werken des sogenannten Sekai-kei-Trends, der in den 2000er-Jahren populär war.
Im Verlauf der Handlung verändert er sich jedoch deutlich.
Durch eine Art Selbstverbesserung lernt er, entschlossener zu handeln und eigene Entscheidungen zu treffen.
Aus dem unsicheren Jungen wird nach und nach jemand, der für Ruri Ichigyo eine echte Heldenfigur sein kann.
Gerade dieser Wandel vom zögerlichen Bücherfreund zum mutigen Beschützer prägt seine Rolle besonders stark.
Der Charakterdesigner Horiguchi berücksichtigte Naomis Entwicklung bei seinem Entwurf.
Naomi sollte auf den ersten Blick eher unscheinbar wirken, am Ende des Films aber deutlich attraktiver und cooler erscheinen.
Dafür erhielt er ein leicht eigenwilliges Gesicht mit hängenden Augen und eher kräftigen Augenbrauen.
Diese Gestaltung unterstützt den Eindruck eines Jungen, der anfangs nicht wie ein typischer Held aussieht, aber in seine Rolle hineinwächst.
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