Itsuki Kurogane ist der Vater von Ikki Kurogane, Shizuku Kurogane und Ryouma Kurogane sowie das Oberhaupt der Familie Kurogane und Leiter der Japan-Zweigstelle des Internationalen Magieritter-Verbands. Bekannt als der „Eiserne Blut“. Er ist eine komplexe, oft eiskalt wirkende Persönlichkeit, die als Vater selten Mitgefühl zeigt, seine Entscheidungen allerdings stets im Sinne des Schutzes seiner Familie und der Ritterschaft fällt. Seine rigorose Ablehnung gegenüber Ikki Kurogane entzweit die Familie zutiefst und prägt deren Beziehungen nachhaltig, auch wenn am Ende ein winziges Zeichen väterlicher Anerkennung sichtbar wird.
Es liegen keine speziellen Angaben zu seinem Aussehen vor.
Itsuki Kurogane ist von Natur aus außerordentlich stolz und kompromisslos. Von Kindheit an zum Oberhaupt der Familie erzogen, zeigt er kaum Gefühle nach außen und stellt seine öffentliche Rolle stets über private Regungen. Er konzentriert sich kompromisslos auf die Einhaltung der Familienstrategie und scheint seinen Sohn Ikki Kurogane als Individuum kaum zu erwarten oder wertzuschätzen. Obwohl er väterliche Gefühle durchaus hat, lässt er diese nicht durchscheinen.
Er ist strikt, verletzend direkt und glaubt, dass schwache Magieritter wie Ikki Kurogane nichts in der gefährlichen Welt der Ritter zu suchen haben. Trotzdem setzt er sich nur dann aktiv gegen seine Kinder ein, wenn sie in seinen Augen gegen die Ordnung handeln – ansonsten gewährt er ihnen relativ viel Freiraum.
Als einziger Sohn der Kurogane-Familie war Itsuki Kurogane schon vor der bewussten Bildung eigener Persönlichkeit zum Oberhaupt bestimmt. Seine Philosophie ist geprägt von der Überzeugung, dass der Schutz der Familie und des magischen Ritterstandes Vorrang vor allem anderen hat, selbst vor emotionalen Bindungen.
Er führte persönlich ein Bewertungssystem für Fähigkeiten ein, um dafür zu sorgen, dass Personen mit zu geringer magischer Veranlagung – wie sein Sohn Ikki Kurogane – nicht als Magieritter zugelassen werden und so dem Risiko tödlicher Verwundungen durch einfache Waffen entgehen. Diese kalte Logik verschärft die Entfremdung zu seinen Kindern.
Sein Spitzname „Eiserner Blut“ unterstreicht seinen kompromisslosen Charakter und seine Führungsstärke. Konkrete magische oder kämpferische Fähigkeiten werden hier nicht genannt.
Beziehung zu Ikki Kurogane
Itsuki behandelt Ikki jahrelang wie eine „Nicht-Person“, lehnt jede Hoffnung auf eine Karriere als Ritter für ihn ab und behindert ihn aktiv, etwa durch Schulsysteme, die Ikki das Lernen unmöglich machen und seinem Fortschritt Steine in den Weg legen. Erst im allerletzten Moment offenbart er ein Zeichen von Anerkennung.
Beziehung zu Shizuku Kurogane
Die Beziehung ist tief zerrüttet: Shizuku Kurogane hasst ihren Vater und ignoriert alle seine Kontaktversuche. Sie weigert sich konsequent, auf seine Einladungen zu reagieren, sodass er gezwungen ist, nur noch über den Namen ihrer Mutter Kontakt zu suchen.
Beziehung zu Ryouma Kurogane
Sein erstgeborener Sohn Ryouma Kurogane hat mit ihm gebrochen und ruft ihn nur noch beim Vornamen. Jegliche familiäre Bindung ist zerrissen.
Beziehung zu Stella Vermillion und anderen
Sogar Stella Vermillion, die anfangs an Ikkis leiblicher Herkunft zweifelt, erkennt die emotionale Kälte von Itsuki Kurogane. Auch ansonsten schafft er es, durch seine Kompromisslosigkeit sämtliche Beziehungen zu beschädigen.
Trotz allem leistete er Ikki Kurogane in dessen Jugend finanzielle Unterstützung, um dessen Auszug zumindest in der Öffentlichkeit vertretbar erscheinen zu lassen, und bot später den Bruch der Familienbande an, damit Ikki Kurogane frei seinen Weg gehen kann – dies war jedoch mehr Pflicht als echte Fürsorge.
Erziehung und Familienpolitik
Von klein auf wurde Itsuki für seine Rolle als Oberhaupt vorbereitet. Diese Haltung färbt sein gesamtes Handeln: Er duldet keine Unsicherheit und keine Schwäche, besonders nicht bei seinem Sohn Ikki Kurogane. Entsprechend hat er ein Bewertungssystem für magische Fähigkeiten eingeführt, um seinen Sohn und andere Schwache zu schützen – wofür er aber jedes Maß an Mitgefühl vermissen lässt.
Systematische Schikane gegen Ikki Kurogane
- Itsuki verhindert systematisch jeglichen Fortschritt von Ikki Kurogane in der Magierritter-Schule, behindert ihn aus Angst, dass sein Sohn als „mangelhafter Ritter“ im Dienst getötet werden könnte.
- Selbst als dank Kurono Shinguuji eine Kehrtwende bevorsteht, sabotiert er weiter alles, um Ikkis Abschluss zu vereiteln.
- Das Verhältnis zu Shizuku Kurogane ist deshalb zerrüttet, und Ryouma Kurogane ignoriert ihn völlig.
Der Skandal um Ikki Kurogane und Stella Vermillion
Mit Hilfe von Mamoru Akaza inszeniert er einen Skandal gegen Ikki Kurogane und Stella Vermillion, wirft Ikki Kurogane „unmoralische Beziehungen“ vor und lässt ihn bestialisch foltern, um ihn zu zwingen, ein falsches Geständnis abzulegen.
Während des Verhörs konfrontiert er Ikki Kurogane mit grausamen Wahrheiten und stürzt ihn in Verzweiflung.
Manipulation der Turnierkämpfe
Er manipuliert die Duellpläne so, dass der schwer verletzte Ikki gegen Toka Todo antreten muss – die stärkste Kämpferin der Schule. Nach Ikkis schwer erkämpftem Sieg befiehlt er Mamoru Akaza, Ikki zu töten.
Jedoch scheitert dieser Plan dank Ikki Kurogane und Stella Vermillion: Akaza verfehlt sein Ziel, Ikki gewinnt das Recht, am Sieben-Sterne-Schwerttanz-Festival teilzunehmen, Toka Todo darf nicht mehr teilnehmen und der König von Vermillion ist außer sich vor Wut.
Offenbarung väterlicher Gefühle?
Obwohl er als Familienoberhaupt gnadenlos ist, lässt er in seltenen Fällen einen Hauch von Fürsorge erkennen, etwa als er dem jungen Ryouma Kurogane gestattet, wegzulaufen oder Shizuku nicht gezielt tadelt.
Bei Ikki Kurogane liegt sein Widerspruch nur bei dessen Wunsch, Magierritter zu werden – alle anderen Lebensentscheidungen lässt er unberührt. Auch spätere Handlungen wie finanzielle Unterstützung und der vorgeschlagene Bruch zeigen, dass er nicht völlig herzlos ist.
Im entscheidenden Gespräch fragt er Ikki Kurogane, als dieser die familiäre Bindung trotz allem nicht abbricht: „Bist du sicher, dass du das so willst?“ Am Ende ringt er sich dazu durch, seinem Sohn zu sagen: „Du bist ein großer Mensch geworden.“
- „Du, der zu nichts fähig ist, sollst auch nichts tun“ (Früher)
- „Du bist ein großer Mensch geworden“ (Später)
Obwohl bei Lesern zu Recht schlecht angesehen, da er Ikki Kurogane extrem grausam behandelte, ist sein Ziel nicht völlig unvernünftig: Das Betreten der gefährlichen Welt als F-Rang-Ritter wäre praktisch ein Selbstmord. Er wollte seinen Sohn davon abhalten – allerdings waren seine Methoden, nämlich skrupellose Schikane und der Missbrauch von Macht, völlig falsch und führten am Ende genau zum Gegenteil.
Durch fehlende Kommunikation – seine Botschaft war „Du bist zu nichts fähig, also tue nichts“ statt einer ehrlichen Erklärung – verpasste er zudem jede Chance auf eine Versöhnung. Sein Verhalten ist das eines unbeholfenen, sturen Vaters, der sich um seine Familie sorgt, aber seine Gefühle nie richtig zeigen kann.
Itsuki Kurogane bleibt als schwieriger, beinahe missbräuchlicher Vater in Erinnerung. Seine Unfähigkeit zur Kommunikation und das sture Festhalten an seiner Rolle führen zum Zerwürfnis der Familie. Ikki Kurogane erkennt gegen Ende, dass auch er seinen Mangel an Einfühlungsvermögen wohl von seinem Vater geerbt hat.
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