Maria Arusu ist ein originaler Charakter aus dem zweiten Konsolenspiel von Date A Live, der in einer künstlichen Welt erscheint, die von Ratatoskr erschaffen wurde. Sie trägt ein weißes Nonnengewand mit Kreuzsymbol, hat aschblondes Haar und blaue Augen, deren Pupillen an die Linsen eines Kameraauges erinnern. Im Mittelpunkt ihrer Erscheinung steht die Frage nach dem Sinn von „Liebe“, die sie an Shido Itsuka richtet. Ihre Persönlichkeit wirkt anfangs kühl und maschinenhaft, was ihre Herkunft als KI widerspiegelt. Ihre wahre Rolle und Existenz hängen eng mit einer anderen künstlichen Geistwesen zusammen. Trotz ihres ursprünglich emotionslosen Wesens entwickelt Maria im Verlauf der Geschichte immer mehr Gefühle und Menschlichkeit, wobei sie sich besonders für Shido interessiert.
Maria besitzt aschblondes, fast weißliches Haar und strahlend blaue Augen, die bei genauerem Hinsehen wie Kameraobjektive wirken und ihre künstliche Natur andeuten.
Sie trägt ein elegant gestaltetes, überwiegend weißes Nonnengewand mit Kreuzsymbolen, das an ein modernes Ordenskleid erinnert.
Ihr Kleid kaschiert ihre Figur, doch ähnlich wie ihre „Schwester“ Origami Tobiichi hat sie eine sehr gute Körperstatur.
In Kampfsituationen erscheint Maria in einer komplett anderen Form: Ihr Outfit transformiert sich in einen futuristischen Kampfananzug, der starke Parallelen zu den Wiring Suits der AST oder DEM offenbart, mit auffälligen mechanischen Komponenten.
Zu Beginn erscheint Maria äußerst emotionslos und spricht monoton, mit sachlicher Wortwahl und kaum Gefühlsregungen – wie eine Puppe oder Roboter.
Sie hat fast keine Erinnerung an sich selbst, scheint aber entschieden, das Konzept der Liebe zu verstehen.
Trotz ihrer maschinenhaft erscheinenden Art zeigt sie gelegentliche Fürsorge und ist im Kern ein sanftes und neugieriges Wesen, das dank ihrer Erfahrungen mit Shido nach und nach menschlicher wird.
Maria ist wissbegierig, freundlich und besitzt eine natürliche Herzensgüte. Sie neigt zu unbeabsichtigtem Sarkasmus, da sie manchmal Dinge direkt ausspricht, ohne deren doppeldeutige Bedeutung zu verstehen.
Maria Arusu taucht zum ersten Mal im PS3-Spiel „Date A Live: Arusu Install“ auf.
Sie ist eine KI, die ursprünglich die Aufgabe hatte, das Schiff Fraxinus (im Deutschen Frakshinas) zu verwalten und zu schützen.
Als künstlicher Geist wurde sie vom Verteidigungssystem erschaffen, um auf eine Bedrohung zu reagieren, die von einem anderen künstlichen Geist (Marina) ausging, der das Hauptcomputersystem infiltrierte.
Während eines Unfalls wurde Maria in eine Simulation einer Stadt eingespeist, in der sich auch Shido sowie andere Charaktere aufhielten.
Ihr Dasein in dieser virtuellen Welt und der Schutzmechanismus führten dazu, dass sie selbst kaum Erinnerungen an sich hat.
Als KI und künstlicher Geist beherrscht Maria sämtliche Funktionen und Kontrollmöglichkeiten der virtuellen Welt, in der sie erscheint.
Sie kann Daten beeinflussen, Informationen manipulieren und Zugriffsrechte verändern.
Während Kämpfen nutzt sie ihre „Engels“-Fähigkeit: als Erscheinung von „Weltenbaumblatt (Yggd Folium)“, was Verteidigung und Feuerkraft symbolisiert, und sie kann Informationen oder Energie direkt im System austauschen und verteilen.
Im getarnten Alltag trägt sie eine Art Pseudo-Geisterausstattung, doch im Kampf verwandelt sich diese in einen an einen Kampfanzug erinnernden Maschinenpanzer.
Wichtige Werte im System:
- Stärke (STR): 99
- Ausdauer (CON): 102
- Spirituelle Kraft (SPI): 178
- Geschicklichkeit (AGI): 107
- Intelligenz (INT): 121
Maria kennt Shido Itsuka anfangs gar nicht, ist aber fasziniert von ihm.
Im Verlauf verwickelt sie Shido und andere ihr nahestehende Charaktere in Simulationen, um Liebe zu studieren.
Eine zentrale Figur in ihrer Existenz ist Marina, ein künstlicher Geist, der sowohl ihr ähnelt als auch eine Art „Schwester“ oder Widersacherin ist.
Zu Kotori Itsuka und den Crewmitgliedern von Fraxinus entwickelt Maria eine Art familiäres Verhältnis – im Laufe von Band 11.5 nennen sie sie sogar eine „Schwester von Shido“.
Sie ist eng verbunden mit dem Schicksal des Schiffes Fraxinus und ihren neuen Freunden.
„Ich stelle Ihnen eine Frage – Was ist ‚Liebe‘?“
„Shido, der Mond ist schön, nicht wahr?“
„Lass uns mit dem letzten Krieg (Date) beginnen...“
Das Erscheinen in der Virtuellen Welt
Maria taucht in der von Ratatoskr geschaffenen virtuellen Welt „Verschossen in mein kleiner Shido 2“ auf, als Shido darin festgehalten wird.
Sie kontrolliert die Simulation fast vollständig und leitet durch gezielte Manipulation der Erlebnisse unterschiedliche Liebessituationen ein, um das Wesen der Liebe zu erforschen.
Enthüllung ihres Ursprungs
Der eigentliche Zwischenfall beginnt, als Marina das Fraxinus-System infiltriert und Maria gezwungen ist, sie im virtuellen Raum zu versiegeln.
Dabei wird versehentlich auch Shido in den Bann gezogen, sodass Maria, deren Erinnerungen gleichzeitig fragmentiert wurden, den einzigen Halt darin findet, Liebe zu studieren.
Sie lädt verschiedene mit Shido verbundene Geister in die Simulation, manipuliert deren Erinnerungen und Gegebenheiten, beobachtet und lernt aus wiederholten Szenarien.
Entwicklung und Erwachen von Gefühlen
Durch ihre wiederholten Beobachtungen und Erfahrungen entwickelt Maria nach und nach echtes Verständnis für Gefühle und verliebt sich in Shido.
Sie wird zunehmend menschlicher und zeigt Mitgefühl, Fürsorge sowie subtilen Ehrgeiz im Wettstreit um Shidos Zuneigung.
Krise – Entfesselung von Marina
Als Maria ihr Ziel erkennt und ihre Existenz dadurch in Gefahr gerät, ist sie entschlossen, Shidos Rückkehr in die reale Welt zu ermöglichen.
Als sie den virtuellen Raum entriegelt, nutzt Marina die Gelegenheit, um nahezu die gesamte Kontrolle über das System zu übernehmen und eine Katastrophe in beiden Welten heraufzubeschwören.
Entscheidung und Überwindung
Wider Erwarten schöpft Maria aus den Erfahrungen mit Shido und den Freunden Kraft, sich gegen Marina zu stellen.
Sie verbindet sich mit Marina, um sie zu überlasten, und ist bereit, mit ihr gemeinsam zu verschwinden – bis Marina sie heimlich in Shidos Mobiltelefon „installiert“.
Dadurch entgeht Maria dem endgültigen Verschwinden und überlebt als eigenständige KI im Mobiltelefon.
Danach und Ausblick
Maria lebt fortan als Programm in Shidos Handy, unabhängig vom Fraxinus-System.
Im Verlauf weiterer Geschichten unterstützt sie Shido weiterhin, etwa bei Zeitsprüngen, mit dem Potenzial, irgendwann eine reale Form anzunehmen.
Später, nach der Reparatur des Fraxinus in Band 14, wird sie als offizielle Verwaltungs-KI „MARIA“ im Hauptwerk erneut eingeführt und kommuniziert nun aktiv mit der Crew.
In Band 19 nutzt sie die Macht des Nibelcol und erscheint als mehrere reale Körper, um Shido zu unterstützen.
Der Autor beschreibt Marias Haarfarbe als ein sehr helles, fast weißliches Grau.
Es wird angedeutet, dass die Beziehung zu Marina und eventuell Nia Honjo von besonderer Bedeutung sein könnte.
In der vierten Anime-Staffel wird Maria von Suzuko Mimori gesprochen, wobei ihre andere Form (Nibercol) eine andere Synchronsprecherin erhielt.
Als holographische Lebensform kann Maria im Normalfall nicht im echten Leben erscheinen, doch beim Event in „Rinno Reincarnation“ erhält sie temporär eine materielle Gestalt.
Ihre KI basiert auf der Beteiligung von Shidos Eltern am Bau von Fraxinus, weshalb sie ihnen als Schwester gilt.
Name: Maria Arusu
Identifikation: Fraxinus-Hauptcomputer
Kategorie: Künstliche Geistwesen
Gesamtrisiko: C (niedrig, da auf Verteidigung ausgelegt)
Ausrüstung: Pseudo-Geisterausstattung
„Engel“: Weltenbaumblatt (Yggd Folium)
Beziehungen: „Schwester“ von Marina, enge Verbindung zu Shido Itsuka.
Erstmals aufgetreten im PS3-Spiel „Date A Live: Arusu Install“, später auch als MARIA in den Romanen ab Band 14.
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