Jibril ist eine außergewöhnliche Figur aus "No Game No Life", deren Alter von 6407 Jahren und riesiges Wissen sie zu einer einzigartigen Erscheinung macht. Ursprünglich eine Schöpfung des Kriegsgottes Artosh während des großen Krieges, galt Jibril als mächtigste Vertreterin ihrer Rasse, der Himmelsflügel. Trotz ihrer brutalen und furchteinflößenden Vergangenheit besitzt sie eine exzentrische, beinahe schon seltsame Persönlichkeit mit außergewöhnlichem Wissensdurst. Nachdem sie durch ein Spiel das nationale Archiv von Elchea gewann, verlor sie später gegen Sora und Shiro, denen sie sich als treue Dienerin anschließt. Ihre Intelligenz und magische Macht machen sie zu einer wichtigen Verbündeten, auch wenn ihre extremen Kräfte manchmal Probleme verursachen.
Jibril präsentiert sich als engelsgleiches Wesen mit majestätischen Flügeln und einem jugendlichen Aussehen, das ihr tatsächliches Alter von über 6400 Jahren nicht im Geringsten widerspiegelt. Ihr Erscheinungsbild bleibt trotz des Alters nahezu unverändert.
Sie beschreibt sich selbst als "abnorme Wissenshungrige" und ist bekannt für ihre höhnisch-intelligenten Kommentare gegenüber schwächeren Spezies.
Jibril zeigt sich gegenüber Verbündeten freundlich, doch gegenüber Feinden brutal und unerbittlich.
Sie besitzt eine exzentrische, manchmal sogar masochistische Seite und eine Tendenz zu ungewöhnlichem, humorvollem Verhalten, das sie bereits im großen Krieg zur Schau stellte.
Jibril wurde als letzte und stärkste Vertreterin der Himmelsflügel von Artosh im großen Krieg erschaffen.
Sie führte unzählige brutale Schlachten, bei denen ihr Name weit über ihre eigene Spezies hinaus gefürchtet war.
Ursprünglich gehörte sie dem „Achtzehnflügeligen Konzil“ an, verlor ihren Sitz jedoch nach gewissen Ereignissen.
Sie verließ aus Protest gegen das Buchteilungsverbot ihre Heimat und gewann später die nationale Bibliothek von Elchea durch ein Spiel gegen den ehemaligen König.
Jibril ist mit Abstand die kampfstärkste ihrer Art, fähig, mit ihrer Magie ganze Ozeane zu spalten oder zu verdampfen.
Aufgrund der Zehn Gebote darf sie ihre volle Kraft nicht mehr direkt einsetzen, bleibt jedoch die mächtigste Magierin und Expertin für verschiedenste Kriegskünste.
Sie kann Wissen aus fremden Welten für neue Taktiken nutzen und ist stets bereit, unkonventionell zu handeln.
Selbst nach ihrer Niederlage im Spiel gegen Sora und Shiro bleibt ihr Einfluss unter den Himmelsflügeln groß.
Nach ihrer Niederlage im „Materialisierungs-Shiritori“-Spiel nennt sie Sora und Shiro respektvoll „Meister“ und entwickelt große Bewunderung für deren strategisches Geschick.
Gegenüber schwächeren Spezies übt sie jedoch weiterhin scharfe Kritik, etwa gegenüber Fiel Nilvalen oder den Tiermenschen.
Sie führt ein Tagebuch namens „Heilige Schrift“, das Beobachtungen über Sora und Shiro enthält, in welchem Sora beinahe vergöttlicht wird.
Ihre Erfahrungen und Beziehungen in der Welt von Disboard sind geprägt durch Respekt, Unterordnung und gelegentliche Überlegenheitsgefühle.
Der große Krieg und die Schöpfung durch Artosh
Jibril wurde während des großen Krieges als letztes und stärkstes Exemplar der Himmelsflügel durch den Kriegsgott Artosh erschaffen.
Ihr erklärtes Ziel war es, sich gegen Artosh zu wenden und ihn zu besiegen, was ihr jedoch misslang.
Die Zeit nach dem Krieg
Etwa 6000 Jahre nach Kriegsende verließ sie ihre Heimat aufgrund eines Disputs um das Buchgesetz und erlangte die Kontrolle über die Elchea Nationalbibliothek, nachdem sie den vorherigen König in einem Spiel besiegt hatte.
Fünf Jahre vor der Ankunft von Sora und Shiro war sie in Elchea ansässig, betrachtete schwächere Spezies weiterhin mit Überlegenheit.
Vom mächtigen Engel zur treuen Dienerin
Nach ihrer Niederlage im Materialisierungs-Shiritori-Spiel gegen Sora und Shiro wurden die beiden durch die Zehn Gebote zu ihren „Meistern“ und sie wurde ihr Eigentum.
Trotz ihrer Niederlage zeigte Jibril großen Respekt für die außergewöhnliche Spielkunst der beiden und unterstützt sie seitdem mit all ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten.
Teilnahme an strategischen Spielen und Kriegen
Sie überzeugte Azril und viele andere Himmelsflügel davon, Sora und Shiro als „Meister“ zu akzeptieren.
Im Kampf gegen die Wassermenschen enttarnte sie erfolgreich Lügen und setzte ihr Wissen über zahlreiche Welten und Taktiken ein.
Während des Spiels gegen die Gottartigen riskierte sie sogar die Auslöschung ihrer eigenen Erinnerungen, um erneut den Schrecken des großen Krieges zu demonstrieren.
Diese Erfahrungen erwiesen sich später auch im Konflikt mit den Maschinenwesen als entscheidend.
Ihr Tagebuch, das bei den Himmelsflügeln als „Heilige Schrift“ gilt, wird zwar verbreitet, besitzt jedoch nur geringe Durchdringung.
Nach einem intensiven Kampf mit Schwi schrumpfte sie durch Überlastung ihrer Kräfte und wurde zur „Loli-Ril (A)“.
Ihr außergewöhnliches Verhalten wird von Leserinnen und Lesern wie auch vom Autor gleichermaßen hervorgehoben, der darum bittet, Jibril nicht zu verachten.
Jibril belegte beim MF Bunko J Heroine Contest 2015 in Melonbooks den zweiten Platz.
Ihr Name entspricht im Deutschen dem Erzengel Gabriel.
Der Autor erläuterte öffentlich, dass sich der Name von „Gabriel“ ableitet.
Im Übrigen wird angemerkt, dass das Zeichnen von Jibrils Haaren nur halb so viel Zeit wie bei Shiro in Anspruch nimmt.
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