Lawrence ist ein aufrichtiger und fleißiger Landpfarrer, der nach seinem Abschluss am Priesterseminar eine kleine Gemeinde betreut. Obwohl er seine Aufgaben verantwortungsvoll erfüllt und von allen geschätzt wird, zeigt er oft eine sympathisch naive Seite: Besonders in Bezug auf Zuneigung, die ihm entgegengebracht wird, ist er extrem unempfindlich. Die Beziehung zu Cecilia ist von Respekt und tiefer Fürsorge geprägt, doch für ihre Gefühle braucht er viel Zeit, um sie zu erkennen. Tiere meidet er aus speziellen Gründen, doch er liebt sie und betrachtet gern Katzenbilder. Seine Hobbys und Alltagsbeobachtungen zeichnen ihn ebenso aus wie sein Unvermögen, tieferliegende Gefühle rasch zu begreifen. Die Gemeinde beobachtet das Verhältnis zwischen Lawrence und Cecilia stets mit einem warmen Lächeln.
Keine besonderen Angaben zu Aussehen, daher wird dieser Abschnitt übersprungen.
Empathisch und pflichtbewusst
Lawrence ist ein ernsthafter und höflicher Mann, der seiner Arbeit als Pfarrer mit großer Sorgfalt nachgeht. Trotz seiner verantwortungsbewussten Art hat er ein leicht verträumtes, manchmal auch schusseliges Wesen – vor allem, wenn es um eigene Gefühle geht.
Extreme Gefühlsblindheit
Er merkt kaum, wenn jemand – selbst Cecilia – ihm Zuneigung zeigt. Besonders ihre Gefühle übersieht er komplett und braucht sehr lange, sie zu begreifen.
Zurückhaltung & Namensgebung
Im Alltag spricht er von sich selbst als „ich“, im Gespräch mit engen Freunden wie Abel sagt er „ich“ in der saloppen Form. Cecilia spricht ihn mit „Lawrence“ an, doch er selbst nennt sie weiterhin nur „Heilige“. Anderen teilt er seinen Namen ungern direkt mit, sondern schreibt ihn lieber auf einen Zettel – nur in dringenden Momenten ruft er auch laut einen Namen.
Ausbildung und Berufung
Lawrence ist nach seinem erfolgreichen Abschluss am Priesterseminar in ein Dorf entsandt worden, wo er die Kirche allein leitet.
Kindheitserinnerungen
Erlebt hat Lawrence als Kind eine Reise auf eine Insel, wo er zu viele Muscheln gegessen und sich den Magen verdorben hat – seitdem kann er keine Schalentiere mehr essen.
Tiere und besondere Begabung
Obwohl er Tiere liebt, meiden sie ihn. Der Grund: Lawrence zieht unbewusst Engel, Geister und andere übernatürliche Wesen an. Tiere haben Angst vor diesen und bleiben daher auf Abstand. Wenn sich besonders viele Geister oder böse Wesen in seiner Nähe aufhalten, wirkt sich das negativ auf seine Gesundheit aus, doch Lawrence selbst nimmt das kaum wahr.
Beobachtungsgabe
Lawrence hat ein aufmerksames Auge für Details des Alltags. Er kann verlorene Gegenstände rasch dem Besitzer zuordnen. Allerdings hilft ihm diese Fähigkeit wenig, wenn es um das Erkennen von Zuneigung geht.
Haushalt & Kreativität
Lawrence hat eine große Leidenschaft für Kochen, Hausarbeit und die Pflege von Cecilia. Seine handwerkliche Begabung ist dabei recht eigenwillig und kreativ.
Zu Cecilia
Lawrence begegnet Cecilia mit tiefem Respekt und Fürsorge. Er bezeichnet sie stets als „Heilige“ und bemüht sich, ihr gegenüber höflich zu bleiben. Ihre offensichtliche Zuneigung bemerkt er kaum, was immer wieder zu herzlichen Missverständnissen und lustigen Momenten führt.
Zur Gemeinde
Die Menschen in der Stadt beobachten die Beziehung zwischen Lawrence und Cecilia freundlich und mit einem Augenzwinkern.
Zu Abel
Abel ist einer seiner engsten Freunde. Im Gespräch mit ihm verwendet Lawrence eine vertrauliche Sprache.
Katzenliebe
Obwohl ihn Tiere meiden, schaut Lawrence sich gern Katzenbilder an, um sein Bedürfnis nach tierischer Nähe ein wenig zu stillen.
Schalentiere-Trauma
Nach einem Vorfall als Kind, bei dem er auf einer Insel Bauchschmerzen durch zu viele Muscheln bekam, kann Lawrence keine Schalentiere mehr essen.
- „Mir wurde gesagt, dass Cecilia und ich wie eine Familie sind.“
- „Wahrscheinlich hatte ich Angst davor, wie in den Jahren zuvor ganz allein zu leben...“
Begegnung mit Cecilia
Lawrence trifft auf Cecilia, als sie in die Kirche platzt und davor warnt, dass die Stadt bei zu viel Regen untergehen würde, wenn die Brücke nicht abgerissen würde. Nachdem Lawrence beobachtet, wie sie beinahe zusammenbricht, hilft er ihr. Anfangs glaubt auch er – wie die Einwohner – nicht so recht an Cecilias Behauptung, doch ein Blick auf die Karte des Dorfes und die Wettervorhersage überzeugen ihn vom Gegenteil. Zusammen gelingt es ihnen, die Stadtbewohner zu überzeugen, die Brücke rechtzeitig abzureißen.
Ursache für seine Gefühlsblindheit
In Band 4, Kapitel 25 wird – besser gesagt: von Cecilia vermutet – der Grund für Lawrence' Unempfindlichkeit gegenüber Zuneigung offenbart. Nach einer Diskussion mit Abel und Hazelita sagt Lawrence: „Mir wurde gesagt, dass Cecilia und ich wie eine Familie sind.“ Hazelita reagiert ungehalten, und Abel versucht, sie zu beruhigen. In einem ruhigen Moment mit Cecilia flüstert Lawrence schließlich: „Wahrscheinlich hatte ich Angst davor, wieder alleine zu leben, so wie in den vergangenen Jahren...“ Cecilias Geständnis kurz darauf markiert einen Wendepunkt. Sie bemerkt, dass Lawrence gar nicht wisse, wie man sich Familie gegenüber richtig öffnet, und „stellt ihm deshalb immer ein Beispiel vor“. Nachdem sie allein ist, wird Cecilia klar: „Vielleicht ist Lawrence gerade deshalb so blind gegenüber Zuneigung zu sich selbst, weil er unbewusst Angst davor hat, wieder einen wichtigen Menschen zu verlieren und diesen Schmerz nie mehr spüren möchte – und sich daher davor verschließt, so jemanden entstehen zu lassen...“
Keine zusätzlichen Informationen.
💬 Community-Diskussion
Sprich über diesen Anime mit Menschen, denen er wirklich am Herzen liegt.