Bellemere war eine ehemalige Marineoffizierin und stammte aus dem Dorf Kokos auf den Konomi-Inseln im Eastblue. Sie wird als mutige, lebenslustige und manchmal kindische Frau beschrieben, die zwei Waisen, Nami und Nojiko, bei sich aufnahm und wie ihre eigenen Töchter großzog. Ihr Markenzeichen sind ihr kurzer Haarschnitt, der ihre Entschlossenheit symbolisiert, sowie ihre Vorliebe für Mandarinen, die sie selbst auf ihrem Hof anbaute. Sie opferte schließlich ihr eigenes Leben, um Nami und Nojiko bei einem Angriff der Arlong-Bande zu schützen. Das Andenken an Bellemere bleibt für Nami von großer Bedeutung, besonders durch ihre berühmten Worte und ihre Unterstützung als Mutterfigur.
Bellemere ist eine große Frau mit einer Körpergröße von 186 cm.
Ihr auffälliges Merkmal ist ihr kurz rasierter Haarschnitt, der oft als Symbol ihres Mutes beschrieben wird.
Sie trägt meist eine Marineuniform oder schlichte Landkleidung, oft mit einer Zigarette im Mund.
Ihr Stil wird als „Frauenmut“ bezeichnet.
Bellemere ist mutig, lebensfroh und oft optimistisch.
Sie hat eine temperamentvolle, direkte Art und schreckt nicht davor zurück, unangebrachte Bemerkungen mit einem Faustschlag zu bestrafen – selbst, wenn es dabei um Kinder geht.
Trotz ihres starken Charakters ist sie liebevoll und selbstaufopfernd, besonders gegenüber Nami und Nojiko.
Sie fühlt sich manchmal unsicher, weil sie keine leibliche Mutter ist, versucht aber immer, ihren Töchtern das Beste zu bieten.
Die Vergangenheit als Marineoffizierin
Bellemere wuchs als berüchtigte Jugendliche im Kokos-Dorf auf, bevor sie der Marine beitrat.
Dort wurde sie schon in jungen Jahren Offizierin und diente auf dem Eastblue, was durch den „Gerechtigkeitsmantel“ belegt ist, den nur Offiziere ihrer Stufe tragen durften.
Die Gründung ihrer neuen Familie
Vor 19 Jahren wurde sie auf einem Schlachtfeld schwer verwundet und verlor den Lebenswillen.
Doch als sie die Kriegswaisen Nami (damals noch ein Säugling) und Nojiko fand, gab ihr Namis Lächeln neuen Lebensmut.
Sie nahm die beiden Mädchen gegen den Widerstand ihres Heimatdorfes bei sich auf.
Nach ihrer ehrenhaften Entlassung aus der Marine kehrte sie zurück und widmete sich dem Mandarinenanbau, um ihre Töchter großzuziehen.
Schwierige Zeiten als Mutter
Das Geschäft mit den Mandarinen war kaum lukrativ, Bellemere opferte sich jedoch auf, damit Nami und Nojiko ein besseres Leben hatten.
Sie fühlte sich wahrscheinlich wegen des fehlenden Blutsbandes manchmal schuldig, erfüllte die Rolle der Mutter aber mit Aufrichtigkeit und Hingabe.
Die meisten Kleider, die die Mädchen in ihrer Kindheit trugen, waren selbstgemacht (wenn auch mit zweifelhaftem Modegeschmack).
Es gibt außer dem letzten Konflikt mit der Arlong-Bande keine detaillierten Kampfszenen von Bellemere.
Sie war jedoch stark genug, Arlong für einen Moment festzuhalten, und ihre Position als Marineoffizierin deutet auf überdurchschnittliche Kampffähigkeiten hin.
Sie bevorzugte offenbar das Schießen mit dem Gewehr.
Ihr Wirkungskreis war auf den Eastblue begrenzt, vermutlich war sie daher in einer lokalen Marinebasis stationiert.
Bellemere hat eine besonders enge Bindung zu Nami und Nojiko, die sie wie eigene Kinder behandelt hat.
Mit Genzo, einem alten Freund und Bewohner des Dorfes, hatte sie eine langjährige Bekanntschaft.
Die Beziehung zu den anderen Dorfbewohnern war manchmal angespannt, da sie gegen deren Willen die Waisen aufnahm.
Kriegswunden und Neubeginn
Vor 12 Jahren wurde Bellemere im Oikott-Königreich im Krieg fast getötet.
Dort traf sie auf Nojiko – die ihre kleine Schwester Nami in den Armen hielt – und beschloss, die beiden aufzunehmen.
Sie kehrte ins Kokos-Dorf zurück und gab Namis Ursprung als „Fundkind unter einer Brücke“ aus Not an.
Leben im Kokos-Dorf
Bellemere kümmerte sich aufopfernd um die beiden Mädchen.
Sie aß oft selbst nur Mandarinen, um ihren Kindern etwas Besseres bieten zu können.
Trotz begrenzter finanzieller Mittel versuchte sie, ein liebevolles Zuhause zu schaffen.
Konflikte und große Opferbereitschaft
An einem Tag stritt sie sich wegen einer Kleinigkeit mit Nami.
Später, als sie sich versöhnen wollte und das Abendessen vorbereitete, überfiel die Fischmenschen-Piratenbande um Arlong das Dorf.
Weil Bellemere keine offizielle Adoption beantragt hatte, versuchten die Dorfbewohner, das zu verschleiern.
Sie selbst weigerte sich jedoch, ihre Familie zu verleugnen, und bezahlt daraufhin mit ihrem Leben:
Sie nutzte all ihr erspartes Geld, um den Tribut für ihre Töchter zu bezahlen und opferte sich selbst vor Arlong, um Nojiko und Nami zu schützen.
Die Bedeutung ihres Opfers
Direkt vor ihrem Tod schloss sie ihre Töchter fest in die Arme und forderte sie auf, niemals die Welt zu hassen, in der sie geboren wurden.
Zehn Jahre später wurde die Arlong-Bande durch Luffy D. Monkey und die Strohhutbande besiegt und das Dorf befreit.
In der Anime-Adaption gibt es eine zusätzliche Szene, in der Bellemere als stille Vision Nami beim Aufbruch aus dem Haus begleitet und sie still bestärkt.
Der Name Bellemere leitet sich vom französischen Wort für „Stiefmutter“ ab.
Ihr Haarschnitt heißt „Frauenmut“.
Ihre deutsche Sprecherin wurde ursprünglich für Nami gecastet, bekam aber auf Vorschlag des Produktionsteams die Rolle von Bellemere – was sie auch als persönliche Premiere als Mutter bezeichnete.
Bellemere wird in anderen Medien, wie dem „Grand Battle 2“-Spiel, als berühmte weibliche Marinefigur erwähnt – sogar mit dem Kommentar, dass „diese Frisur unnachahmbar ist“.
Im Anime gibt es mehrere Vision-Auftritte von Bellemere, unter anderem als Teil einer inoffiziellen „Strohhut-Schutzengelrunde“.
Ihre berühmten Abschiedsworte haben auch das Leben anderer Charaktere geprägt.
- Name: Bellemere
- Alter: 30 Jahre (bei ihrem Tod)
- Größe: 186 cm
- Geburtstag: 3. Dezember („Mandarinentag“)
- Sternzeichen: Schütze
- Blutgruppe: S
- Lieblingsessen: Mandarinen
- Herkunft: Eastblue, Konomi-Inseln, Kokos-Dorf
- Ehemalige Zugehörigkeit: Marineoffizierin
- Erstauftritt: Manga Band 9, Kapitel 77 „Ein Schritt zum Traum“
- WT100 Ranking: Platz 81 (10.704 Stimmen)
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