Nasa Yuzaki ist der männliche Protagonist von TONIKAWA: Over the Moon for You und der Ehemann von Tsukasa Yuzaki.
Name: Nasa Yuzaki
Der Vorname wird mit den Zeichen für „Sternenhimmel“ geschrieben, aber als „Nasa“ gelesen.
Alter: 18 Jahre
Geschlecht: männlich
Größe: 169,5 cm
Damit verfehlt er die 170-cm-Marke auf geradezu schicksalhaft knappe Weise.
Geburtstag: 5. Mai
Sternzeichen: Stier
In einer Profilangabe wird abweichend Widder genannt.
Blutgruppe: A
Beruf: zunächst Aushilfsarbeiter, später vor allem Programmierarbeit von zu Hause aus
Später arbeitet er außerdem als befristeter Lehrer für Programmierunterricht an einer Mädchenschule.
Wohnort: Mietwohnung in Shibuya
Seine Eltern leben in Nara.
Letzter Bildungsabschluss: offiziell Mittelschulabschluss
Er bestand die Aufnahmeprüfung für die Oberschule als Jahrgangsbester, trat den Schulbesuch jedoch vor der Zahlung der Schulgebühren nicht an.
Ersparnisse: 5 Millionen Yen
Jahreseinkommen: unbekannt
Synchronsprecher: Junya Enoki
Nasa Yuzaki ist ein hochbegabter, extrem fleißiger junger Mann, dessen ungewöhnlicher Name ihn seit seiner Kindheit antreibt.
Weil „Nasa“ ihn an die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA erinnert, beschließt er, ein Mensch zu werden, der sogar NASA übertrifft.
Sein früher Wahlspruch lautet: „Der Mann, der schneller als NASA Lichtgeschwindigkeit erreicht.“
Später verliert dieser Spruch an Bedeutung, doch sein Ehrgeiz bleibt bemerkenswert.
Obwohl er nur einen Mittelschulabschluss besitzt, verfügt er über außergewöhnliche akademische Fähigkeiten.
Er hält wiederholt den ersten Platz in landesweiten Probetests und erzielt in allen Fächern Spitzenleistungen.
Seine Eltern haben zwar einen auffälligen Sinn für Namensgebung, sind aber grundsätzlich liebevolle und normale Menschen.
Das Verhältnis zwischen Nasa und seiner Familie ist daher gut.
Nasa verliebt sich auf den ersten Blick in Tsukasa Yuzaki.
Kurz darauf wird er in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt, bittet Tsukasa aber trotz schwerer Verletzungen um eine Beziehung.
Tsukasa antwortet ihm: „Wenn du mich heiratest, gehe ich mit dir aus.“
Nasa nimmt diese Bedingung sofort an.
Danach wird er ins Krankenhaus eingeliefert.
Tatsächlich spricht er vor dem Bewusstseinsverlust noch weiter mit Tsukasa, verliert diese Erinnerung jedoch vorübergehend wegen seiner Verletzungen.
Da er Tsukasa nicht wiederfinden kann, verliert er die Motivation, auf die Oberschule zu gehen.
Stattdessen arbeitet er in verschiedenen Nebenjobs, besonders im Kundenkontakt, weil er hofft, durch möglichst viele Begegnungen eines Tages wieder auf sie zu treffen.
Als er 18 Jahre alt wird, erscheint Tsukasa plötzlich bei ihm.
Nasa reicht fast sofort die Heiratsurkunde ein, einzig aus dem Grund, dass sie für ihn „einfach unglaublich süß“ ist.
So werden die beiden offiziell Mann und Frau, obwohl sie einander kaum kennen.
Tsukasa nennt ihn meist „Danna-sama“, also „mein Ehemann“, oder „Nasa-kun“.
Nasa ist optimistisch, freundlich und kommunikativ.
Er kommt auch bei Frauen häufig gut an, weil er aufrichtig, höflich und unkompliziert wirkt.
Seine Liebe zu Tsukasa ist völlig kompromisslos.
Für ihn ist sie nicht nur hübsch, sondern die süßeste Person im Universum.
Gleichzeitig ist er ein ganz normaler Junge in diesem Alter.
Er riecht heimlich an Tsukasas Kleidung, fantasiert über gemeinsame Hotelaufenthalte und macht massenhaft Fotos von ihr.
In der Liebe ist er aktiv, aber unerfahren.
Schon beim Umarmen oder Küssen wird er schnell rot.
Er ist außerdem erstaunlich ehrlich gegenüber seinen eigenen Wünschen.
Mehrfach sagt er Tsukasa direkt, dass er sie gern in Schuluniform, Unterwäsche oder beim Umziehen sehen würde.
Tsukasa reagiert darauf meist verlegen, aber nicht grundsätzlich ablehnend.
Manchmal erfüllt sie seinen Wunsch sofort, manchmal vertröstet sie ihn auf „irgendwann“.
Vor dem Wiedersehen mit Tsukasa lebt Nasa allein in einer Wohnung in Shibuya.
Er nimmt viele Nebenjobs gleichzeitig an, besonders solche mit Kundenkontakt.
Nach der Hochzeit muss er nicht mehr nach Tsukasa suchen.
Darum verlagert er seine Arbeit zunehmend auf Heimarbeit, vor allem Programmierung.
Er kann beim Arbeiten gleichzeitig Quizfragen im Fernsehen sofort beantworten.
Tsukasa fragt sich deshalb nicht selten, wie viel Multitasking ein Mensch überhaupt können kann.
Wenn Nasa sich für etwas begeistert, hört er kaum noch auf.
Tsukasa beschreibt ihn daher sinngemäß als jemanden, dessen Bremse kaputt ist.
Diese Eigenschaft kann gefährlich werden.
Er ignoriert Schmerzen, Erschöpfung, Fieber und sogar schwere Verletzungen, wenn er einmal in Fahrt gekommen ist.
Tsukasa macht sich deshalb ernsthafte Sorgen um ihn.
Sie erklärt, dass sie ihn notfalls mit aller Kraft stoppen würde, selbst wenn sie sich dafür gegen die ganze Welt stellen müsste.
Nasa ist ein außergewöhnlicher Schüler und Autodidakt.
Er könnte nach Einschätzung anderer problemlos an einer der ehemaligen kaiserlichen Universitäten als Spitzenstudent aufgenommen werden.
Selbst während er arbeitet und kaum lernt, bleibt er in landesweiten Probetests auf Platz eins.
Sein Wissen ist so breit, dass er beinahe wie eine wandelnde Enzyklopädie wirkt.
Besonders stark ist er in Mathematik, Naturwissenschaften und Programmierung.
Sein LINE-Profilbild zeigt John von Neumann, den berühmten Mathematiker und Informatikpionier.
Auch technisch ist er sehr geschickt.
Er repariert alte Computer, Staubsauger, einfache Platinen und sogar Spezialgeräte wie eine Vorrichtung zur Aufbewahrung eines Mondsteins.
Er kann außerdem eine Klimaanlage selbst installieren.
Für kleinere Defekte greift er ohne große Umstände zum Lötkolben.
Als das Badehaus der Familie Arisugawa wirtschaftlich in Schwierigkeiten gerät, analysiert Nasa die Finanzlage mithilfe von Abschlüssen und Cashflow-Rechnungen.
Er verbessert Abläufe, automatisiert Prozesse und nutzt öffentliche Fördermöglichkeiten so effektiv, dass der Betrieb wieder profitabel wird.
Kaname Arisugawa beschreibt ihn deshalb sinngemäß als Wiedergeburt eines genialen Stahl-Unternehmers.
An anderer Stelle wird er scherzhaft mit einem Super-Erfinder wie Tony Stark verglichen.
Trotz seiner Intelligenz fehlt Nasa in manchen Alltagsbereichen erstaunlich viel Wissen.
Er kennt zum Beispiel lange Zeit keine Wäschenetze und hat kaum ein Gefühl für den Preis von Diamanten.
Er schaut fast nie Fernsehen und kennt daher kaum Filme, Serien oder Anime.
Musik hört er ebenfalls kaum, und Videospiele spielen in seinem Leben fast keine Rolle.
Stattdessen versteht er die Welt oft über Onlinevideos.
Das macht ihn klug, aber manchmal auch seltsam weltfremd.
Seine Ernährung ist ebenfalls eigenwillig.
Aus reiner Kosten- und Nährstofflogik isst er zeitweise fast jeden Tag nur Eintopf.
Andere Figuren kommentieren ihn daher oft mit dem Gefühl: „Er ist zwar gut im Lernen, aber …“
Genau diese Mischung aus Genie und Alltagslücke macht seinen Reiz aus.
Auch in Sachen Feingefühl ist er nicht immer treffsicher.
Besonders romantische Gefühle anderer Menschen erkennt er manchmal nur langsam.
Körperlich war Nasa als Schüler recht fit, weil er überall Bestnoten anstrebte und auch Sport ernst nahm.
Seit er viel am Schreibtisch arbeitet, hat seine Ausdauer jedoch deutlich nachgelassen.
In Band 18 erwirbt er einen gewöhnlichen Autoführerschein.
Beim Autofahren zeigt er jedoch auch ungeschickte Seiten, und es gibt Hinweise auf eine Veranlagung zu Klaustrophobie.
So weltfremd Nasa manchmal wirkt, in Sicherheitsfragen ist er erstaunlich vorbereitet.
Wertsachen bewahrt er in einem Bankschließfach auf.
Wichtige Daten speichert er in der Cloud, etwa in iCloud.
Deshalb behauptet er selbstbewusst, dass es kein großes Problem wäre, wenn seine Wohnung abbrennen würde.
Bei Ausflügen mit Tsukasa recherchiert er gründlich im Voraus.
Vorbereitung und Risikomanagement nimmt er sehr ernst.
Naoko Yanagi war Nasas Klassenlehrerin in der Mittelschule.
Sie rät ihm später, nach der Heirat einen Oberschulabschluss zu erwerben, zu studieren oder eine feste Arbeitsstelle anzustreben.
Aus ihrer Sicht wäre ein stabilerer Lebensweg sinnvoll.
Nasa erklärt jedoch, dass er im Moment vor allem die Zeit mit Tsukasa schätzen möchte.
Später bittet Naoko Yanagi ihn um Hilfe.
Dadurch wird Nasa als befristeter Lehrer für Programmierunterricht an einer Mädchenschule tätig.
Für die Schülerinnen ist er eine ungewöhnliche Figur.
Er ist fast in ihrem Alter, aber bereits verheiratet und zugleich ihr Lehrer.
Gerade deshalb wird er schnell zum Gesprächsthema.
Trotz gelegentlicher Neckereien gilt er als äußerst vertrauenswürdiger Lehrer.
Tsukasa ist für Nasa der Mittelpunkt seines Lebens.
Er liebt sie mit einer Direktheit, die manchmal komisch, manchmal rührend und oft beides zugleich ist.
Sein berühmtester Gedanke über sie lautet schlicht: „Es gibt keinen Grund. Sie ist einfach süß!“
Diese Haltung prägt fast jede Szene, in der er über Tsukasa spricht.
Obwohl ihre Ehe plötzlich beginnt, bemüht sich Nasa ernsthaft, ein guter Ehemann zu sein.
Er ist aufmerksam, zuverlässig und möchte Tsukasa glücklich machen.
Seine Begeisterung kann aber auch sehr intensiv werden.
Er reagiert schneller als andere auf Tsukasas Duft und zeigt gelegentlich eine beinahe komisch übersteigerte Schwärmerei.
Trotz solcher überdrehten Momente bleibt seine Zuneigung aufrichtig.
Gerade die Kombination aus reinem Herzen, jugendlicher Verlegenheit und grenzenloser Verehrung macht seine Beziehung zu Tsukasa besonders.
Kaname Arisugawa nennt ihn wegen seiner mathematischen Begabung und seiner seltsamen Art einen extremen Mathematik-Typ.
In der Animefassung wird die Formulierung abgeschwächt und sinngemäß zu einem „kaputten Mathematik-Typ“ geändert.
Seine Fähigkeiten beeindrucken viele Menschen.
Gleichzeitig sorgen seine Alltagslücken regelmäßig für Kopfschütteln.
Als Lehrer wird er dennoch sehr geschätzt.
Seine Schülerinnen halten ihn sogar für einen der vertrauenswürdigsten Lehrer.
Der Name „Nasa“ existiert tatsächlich als Vorname.
Ein bekanntes Beispiel ist die Profigolferin Nasa Hataoka, deren Name mit dem Gedanken an Pioniergeist und unerreichte Ziele verbunden ist.
Die Schreibweise mit den Zeichen für „Sternenhimmel“ ist dagegen außergewöhnlich.
Im Text wird sie als Teil von Nasas Namenskomplex dargestellt.
Junya Enoki, Nasas Synchronsprecher, wurde vom Autor bei einer Feier scherzhaft wie Yuji Itadori behandelt.
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