Darius XIV war ehemals König des persischen Königreichs und zeichnete sich durch seine skrupellose militärische Ambition, zugleich aber auch ambitionierte Träume und einige überraschend menschliche Seiten aus. Er expandierte seine Macht rasant mit robotergestützten Waffen und verursachte damit weitreichende Konflikte, die letztlich zu seinem Sturz durch internationale Intervention führten. Im Gefängnis verschlechterte sich sein Zustand dramatisch, und seine Äußerungen sowie sein Verhalten blieben danach eigenartig und schwer durchschaubar. Trotz seines Rufs als grausamer Diktator hegte er eine aufrichtige Vision für die Zukunft seines Landes. Seine Geschichte ist von Verrat, verzweifeltem Festhalten an Macht, aber auch von tragischen menschlichen Zügen geprägt.
Darius XIV hatte vor seiner Inhaftierung eine stattliche, kräftige Erscheinung. Nach dem Sturz und langer Gefangenschaft wurde er merklich abgemagert. Sein Zustand wirkte gebrechlich, was den Härten seines langen Gefängnisaufenthalts zuzuschreiben ist. In der Haft trägt er Fesseln und einen Voice-Modulator.
Auch wenn Darius XIV häufig als der Inbegriff eines bösen Diktators dargestellt wird, besaß er einen fürsorglichen Zug gegenüber seinen loyalen Untertanen. Hinter seiner Härte verbarg sich der Traum, die persische Wüste in ein grünes Land zu verwandeln. Dennoch war er in seinem Führungsstil kompromisslos und bereit, alles für den Machterhalt zu tun.
Als sich Darius XIV zum Thronfolger ernannte, begann er mit einem radikalen Ausbau der Militärmacht unter Einsatz von Roboterwaffen. Dies führte direkt zum Ausbruch des 39. Zentralasien-Konfliktes. Nach einer Intervention der Großmächte — angeführt von den Vereinten Staaten von Thrakien — wurde er gestürzt. Nach der Eroberung seines Palastes wurde er bis an den Rand des Selbstmords getrieben. Schließlich geriet er in Gefangenschaft in das Kara-Tepa-Gefängnis der Vereinten Staaten von Thrakien.
Darius XIV war kein Kämpfer, sondern ein gerissener Anführer mit hoher strategischer Intelligenz. Er besaß organisatorisches Talent, Willenskraft und den Einfallsreichtum, ein ganzes Reich und militärische Großprojekte zu lenken, einschließlich streng geheimer Roboterentwicklungen.
Er unterhielt eine komplizierte Beziehung zu den führenden Wissenschaftlern und Generälen seines Landes. Professor Abullah sollte z.B. PLUTO sowie andere spezielle Roboter für seine Zwecke entwickeln. Mit internationalen Politikern, wie Präsident Alexander, führte er zynische und bedrohliche Dialoge.
Der Fall des Königs
Darius XIV trieb die rasche Militarisierung Persiens mit Hilfe von Roboterwaffen voran, was die Großmächte auf den Plan rief und den 39. Zentralasien-Krieg auslöste. Nach dem Einfall der vereinten ausländischen Streitkräfte unter Führung von Präsident Alexander wurde sein Palast eingenommen. Darius sah sich bis zum Rande des Suizids getrieben, entschied sich aber schließlich doch für die Gefangenschaft.
Inhaftierung und Veränderung
Während seiner Inhaftierung im Kara-Tepa-Gefängnis verschlechterte sich sein Gesundheitszustand drastisch. Er zeigte auffällige, bizarre Verhaltensweisen und sprach immer wieder von Themen wie „dem Prozess der Evolution“, „Gott geliebte Roboter“ und „blühenden Blumenfeldern“. Sein Verhalten war vor Gericht und auch der Öffentlichkeit gegenüber verstörend.
Begegnung mit Gesicht und Suizidversuch
Bei einem Treffen mit Gesicht versuchte Darius durch Zubeißen auf seine eigene Zunge, Selbstmord zu begehen, was ihm allerdings misslang. Er überlebte schwer verletzt und bleibt seit diesem Vorfall unter besonders strenger Bewachung mit physischen Fesseln und Voice-Modulator.
Letzte Befehle und Auswirkungen
Bevor sein Palast fiel, gab Darius XIV den Befehl aus, die sieben stärksten Roboter durch den vollendeten PLUTO eliminieren zu lassen. Professor Abullah erhielt zudem den Auftrag, das Forscherteam der „Bora-Expedition“ zu ermorden und Vergeltung an den Vereinigten Staaten von Thrakien zu üben.
Kommunikation mit Präsident Alexander
Im Kontakt mit Präsident Alexander drohte Darius XIV: „Ihr werdet alle vom Feuer der Rache verzehrt werden.“ Auch während eines heftigen Erdbebens im Militärgerichtssaal äußerte er: „Niemand wird Abullahs sorgfältig geplanten Racheakt entkommen.“
Traum von einer besseren Heimat
Obwohl die Welt ihn als Tyrannen sah, wollte er loyalen Untertanen Gutes tun und träumte davon, Persien von einer Wüste in ein blühendes Land zu transformieren. Das Robotermodell Bora sollte ursprünglich zur Umgestaltung der Umwelt dienen.
Ursprung und alternative Versionen
Im Originalwerk „Der mächtigste Roboter der Welt“ entwickelte Darius XIV PLUTO durch Professor Abullah. Nachdem er als verschwenderischer König gestürzt wurde und in eine abgelegene Festung floh, träumte er davon, wieder König zu werden. Als dieser Traum zerrann, setzte er alles daran, mit PLUTO den stärksten Roboter der Welt zu erschaffen.
Trotz seines rücksichtslosen Rufs besaß Darius einen Sinn für die Bedürfnisse seiner loyalen Leute und einen Kindheitstraum, die Heimat zu begrünen.
„Ihr werdet alle vom Feuer der Rache verzehrt werden.“
„Niemand wird Abullahs sorgfältig geplanten Racheakt entkommen.“
„Im Prozess der Evolution findet sich immer wieder Wunderbares.“
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