Wyndia ist eine hundeartige Demi-Human aus der Serie „Tate no Yuusha no Nariagari“. Von klein auf von dem Drachenkaiser Gaelion aufgezogen, verlor sie ihre leiblichen Eltern durch Ren Amaki und geriet infolgedessen als Sklavin in die Hände von Abenteurern. Durch Naofumi Iwatani wird sie gekauft und lebt seitdem im wiederaufbauenden Dorf. Sie liebt Monster, möchte den jungen Gaelion wie einen Vater großziehen und hat eine teils schwierige Beziehung zu Ren. Im Laufe der Handlung entwickelt sich Wyndia weiter und erhält sogar die Fähigkeit, die Drachenaura und andere besondere Magien einzusetzen.
Wyndia ist eine junge Frau mit hundeähnlichen Merkmalen, einschließlich Ohren und Schwanz. Ihr äußeres Erscheinungsbild erinnert an einen energiegeladenen, neugierigen Welpen, was gut zu ihrer Persönlichkeit passt.
Wyndia besitzt eine leidenschaftliche Zuneigung zu Monstern und eine eigenwillige, direkte Art. Sie ist oft impulsiv, ehrlich und hartnäckig, insbesondere im Umgang mit Monstern und bei Diskussionen über deren Stärke. Ihre Erziehung durch Gaelion führte dazu, dass sie eine starke Vorliebe für Drachen hegt und gelegentlich gegenüber anderen Spezies eine Drachenpartei ergreift. Trotz ihrer schwierigen Vergangenheit zeigt sie viel Wärme und sucht nach Zugehörigkeit. Schulische Themen liegen ihr dagegen nicht so sehr, weshalb sie sich auch öfter mal von Ratotil Anthreya austricksen lässt.
Wyndias Eltern wurden schon als sie noch ein Kleinkind war von Banditen getötet, weshalb sie deren Gesichter nie kannte. Aus diesem Grund wurde sie von dem Drachenkaiser Gaelion wie ein Kind aufgenommen und in der Drachenfamilie großgezogen. Als Ren Amaki den Drachenkaiser erschlug, wurde Wyndia zur Waise und fiel Sklavenjägern in die Hände. Letztlich wurde sie auf dem Sklavenmarkt verkauft, wo Naofumi Iwatani sie kaufte.
Sie hegte einen tiefen Groll gegen Ren Amaki, den Mörder ihres Adoptivvaters. Dennoch ist sie nicht imstande, ihn dauerhaft zu hassen. Besonders wenn Ren in Selbstzweifel verfällt, bringt sie ihn immer wieder auf andere Gedanken.
Dank der Segnung des Drachenkaisers kann Wyndia die sogenannte Drachenadermagie nutzen (Ryuumyaku-ho). Sie kämpft häufig gemeinsam mit Verbündeten in Gesangszaubern, schwingt teils die Peitsche und reitet im Kampf auf Gaelion. In späteren Geschehnissen wird sie sogar zur Heldin der Peitsche, auch wenn sie diese Rolle anfangs ablehnt.
Zusätzlich versteht Wyndia die Sprache von Monstern und kann mit ihnen kommunizieren.
Freundschaften und Rivalität
Wyndia steht Naofumi Iwatani nahe, verdankt ihm ihre Befreiung und lebt unter seinem Schutz. Trotz der Trauer um ihren Adoptivvater beginnt sie, Ren freundlicher zu begegnen. Mit Raphtalia ist sie freundschaftlich verbunden. Im Austausch über die richtige Art, Monster zu stärken, gerät sie regelmäßig mit Ratotil Anthreya aneinander – doch gemeinsam suchen sie Wege, Monster auch ohne harte Kämpfe wachsen zu lassen.
Weitere Bindungen
Gegenüber Motoyasu Kitamura und Philo, die Drachen nicht ausstehen können, ist das Verhältnis angespannt. Motoyasu sieht sie gar nur als Monster an und behandelt sie als „Assistentin“.
Im Dorf nahm Wyndia heimlich Eggs aus dem Monster-Nest und zog ohne Naofumis Wissen Caterpilands und andere kleine Monster auf. Als Naofumi dies entdeckte und sie den Caterpiland vehement verteidigte, bekam sie – mangels Kenntnis ihres echten Namens – den Spitznamen „Tal-Kind“ (谷子) von Naofumi verpasst.
Als viele Dorfmonster sich zu raffinierten Varianten entwickelten, war Wyndia etwas traurig.
Frühe Geschichte
Nachdem Wyndia ihre Eltern verlor und von Gaelion aufgezogen wurde, tötete Ren Amaki eines Tages ihren Adoptivvater. Dies ließ sie als Waise zurück, bis sie von Sklavenjägern gefangen, von Abenteurern verkauft und letztendlich von Naofumi gekauft wurde.
Leben im Dorf
Unter Naofumis Schutz beginnt sie ein neues Leben im wiederaufbauenden Dorf. Während sie anfangs sowohl Namen als auch Vertrauen nur zögerlich preisgab, alternierte ihre Beziehung besonders zu Ren im Laufe der Zeit – zuerst voller Groll, dann offener und freundlicher. Ab Band 20 nennt sie ihn sogar beim Namen.
Magiebegeisterung und Forschergeist
Durch ihre Faszination für Monster will sie den jungen Gaelion (männlich) ähnlich wie einen Vater großziehen. Sie weiß jedoch nicht, dass die Persönlichkeit des ursprünglichen Drachenkaisers im Jungen weiterlebt. Mit Ratotil Anthreya diskutiert sie eifrig Methoden, Monster anders als durch Kämpfe zu stärken, hilft aber gerne beim Forschen und Experimentieren.
Konflikte mit Motoyasu Kitamura
Im „Spear Hero’s Reprise“-Handlungsstrang hält Motoyasu sie für einen Drachen-Zögling und behandelt sie als Tiere – obwohl Kommunikation auf menschlicher Ebene möglich ist. Mit Philo und Motoyasu entwickelt sich daher stets eine schwierige Dynamik.
Wandel der Beziehungen
Im Lauf der Ereignisse überwindet Wyndia ihren anfänglich tiefen Groll gegenüber Ren, reagiert unterstützend auf seine Selbstzweifel und nennt ihn irgendwann beim Namen. Sie wird auch Zeugin, wie eigene Fehler ernste Folgen für andere haben können, etwa als ihre Wut gegen Ren zu einem folgenreichen Konflikt beiträgt.
Verschiedene Versionen
In der Buchversion weigert sich Wyndia anfangs, den Spitznamen „Tal-Kind“ zu akzeptieren, nennt sich schließlich aber doch gegenüber Naofumi. Im Web- und Buchvergleich ist ihr Verhältnis zu Ren nach der Partytausch-Episode erheblich besser, da sie schließlich Namen austauschen.
Im späteren Handlungsverlauf übernimmt sie sogar die Rolle der Peitschenheldin, wobei sie und Ratotil Anthreya sich dieses Schicksal beinahe zuschieben.
- Wyndia versteht die Sprache der Monster problemlos.
- Sie hegt starkes Interesse an der Aufzucht und Erziehung von Monstern.
- Wegen der Drachen-Erziehung ist sie Drachen gegenüber leicht voreingenommen.
- Ihre fehlende akademische Bildung nutzt Ratotil Anthreya spielerisch aus.
- Wyndia hat in allen Story-Versionen, sei es Web-, Buch- oder Anime-Adaption, einen Platz im Leben von Naofumi und den anderen Helden gefunden.
💬 Community-Diskussion
Sprich über diesen Anime mit Menschen, denen er wirklich am Herzen liegt.