Suguru Shimura

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Suguru Shimura
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Alter: 36
Geburtstag: 21. Juli
Sternzeichen: Krebs
Geschlecht: Männlich
Größe: 172cm
Gewicht: 57kg
Blutgruppe: AB
Englischer Name: Suguru Shimura
Japanischer Name: 紙村 英(しむら すぐる)
Chinesischer Name: 纸村英
Koreanischer Name: 시무라 스구루
Ich diesen Charakter

🎙️ Anime-Sprecher

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Hiroyuki Yokoo
Hiroyuki Yokoo
Japanisch(Anime、Synchronsprecher)

🎬 Erscheinende Anime

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Death Note
Death Note
Veröffentlichungsdatum: 4. Oktober 2006

Charaktereinstellung

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Suguru Shimura ist eine Nebenfigur aus dem Manga, Anime und der Realserie von Death Note und arbeitet als Abteilungsleiter in der Personalabteilung der Yotsuba-Gruppe, wo er als Teil der sogenannten „Todeskonferenz“ indirekt an den Taten von Kira beteiligt ist.

Name: Suguru Shimura

Geschlecht: Männlich

Geburtsdatum: 21. Juli 1968

Alter (Manga): 36 Jahre

Alter (Anime): 36 Jahre (Geburtsjahr im Anime 1971)

Alter (Realserie): 38 Jahre (Geburtsjahr in der Serie 1977)

Körpergröße: 172 cm

Gewicht: 57 kg

Blutgruppe: AB

Familienstand: Ledig

Mag: Rugby

Mag nicht: Glücksspiel

Beruf: Abteilungsleiter der Personalabteilung (Personalreferat) der Yotsuba-Gruppe

Organisation: Yotsuba-Gruppe, Mitglied der „Todeskonferenz“

Ausbildung: Abschluss der Rechtswissenschaften an der Juristischen Fakultät der Universität Kyodo

Synchronsprecher (Anime): Hiroyuki Yokoo

Darsteller (Realserie): Yusuke Yoshizawa

Suguru Shimura ist Abteilungsleiter in der Personalabteilung der Yotsuba-Gruppe und gehört zum inneren Kreis der acht Manager, die heimlich mit Kira kooperieren.

Er ist damit ein vollwertiges Mitglied der „Todeskonferenz“, jenes Gremiums, das mit Hilfe von Kira wirtschaftliche Rivalen ausschalten lässt.

Im ursprünglichen Manga ist er der einzige der Yotsuba-Manager, der aus einer alleinerziehenden Mutterfamilie stammt.

Im Gegensatz zu den anderen, die stark von Vitamin B und reichem Elternhaus profitieren, gilt er hier als echter „Leistungsträger“, der sich hochgearbeitet hat.

In der Realserie wird sein Hintergrund verändert und er ist dort der Sohn des Präsidenten der Süßwarenfirma Kamimura.

Trotz dieser Änderung bleibt der Kontrast zu den übrigen Mitgliedern bestehen: Shimura wirkt weniger skrupellos und zeigt mehr Gewissen als der Rest der Gruppe.

Shimura ist von eher schüchterner und ängstlicher Natur, mit ausgeprägt pessimistischem Denken.

Seine Unsicherheit macht ihn vorsichtig, aber auch bemerkenswert aufmerksam und analytisch.

Er gilt als der vorsichtigste und aufmerksamste unter den Mitgliedern der Todeskonferenz.

Selbst Reiji Namikawa, der als ausgesprochen scharfsinnig gilt, erkennt Shimuras Beobachtungsgabe an.

Während einer Sitzung registriert er sofort die subtile Veränderung in Namikawas Gesichtsausdruck, als dieser einen Anruf von L Lawliet erhält.

Solche Momente zeigen, dass Shimura trotz seiner Zurückhaltung sehr genau beobachtet, was um ihn herum geschieht.

Im Verlauf der Treffen äußert er immer wieder Kommentare, die wichtige Punkte genau treffen.

Er erkennt beispielsweise, dass der Privatdetektiv Eraldo Coil und L Lawliet zumindest zusammenarbeiten könnten und zieht die richtige Möglichkeit in Betracht, auch wenn er nicht auf die Identität zwischen beiden kommt.

Doch weil er so unsicher und wenig durchsetzungsfähig wirkt, werden seine Einschätzungen in der Runde selten ernsthaft aufgegriffen.

Besonders gegenüber lauteren und jüngeren Mitgliedern wie Kyousuke Higuchi setzt er sich kaum durch und hat wenig Gewicht bei Entscheidungen.

Trotz seiner Beteiligung an den Machenschaften der Yotsuba-Gruppe gehört Shimura zu den wenigen moralisch noch halbwegs intakten Figuren in der Todeskonferenz.

Er hat spürbar Schuldgefühle und ist sich der Ungeheuerlichkeit der „Profitmorde“ bewusst.

Als der Polizist Touta Matsuda, der sich unter dem Decknamen Taro Matsui eingeschlichen hat, betrunken (bzw. scheinbar betrunken) auf das Geländer des Balkons steigt, soll er aus Angst vor Entdeckung beseitigt werden.

Shimura reagiert instinktiv menschlich und versucht, ihn davon abzuhalten, in die Tiefe zu stürzen; in der Anime-Version unterstützt ihn dabei Eiichi Takahashi.

Shimura durchschaut außerdem, dass die Verbindung zwischen Yotsuba und Kira auf Dauer kaum geheim gehalten werden kann.

Die Vorstellung, dass ihre Verbrechen irgendwann auffliegen, kombiniert mit dem Druck durch die fortgesetzten Morde, setzt ihm psychisch massiv zu.

Schließlich bricht er innerlich zusammen und erklärt gegenüber Shingo Mido und Reiji Namikawa, dass er Kiras Taten nicht länger unterstützen könne.

Er klammert sich fast verzweifelt an die Hoffnung, der Situation doch noch entkommen zu können.

Auf den ersten Blick wirkt Suguru Shimura schmächtig und körperlich eher unscheinbar.

Seine Statur ist schlank, beinahe zierlich, was einen sportlichen Hintergrund nicht sofort vermuten lässt.

In seiner Schulzeit war er jedoch ein herausragender Rugbyspieler.

Er wurde sogar in die japanische Gesamtauswahl auf Highschool-Niveau berufen – eine beachtliche sportliche Auszeichnung.

Diese Vergangenheit als Spitzensportler steht im deutlichen Kontrast zu seinem späteren Auftreten als nervöser Büroangestellter.

Sie deutet darauf hin, dass er durchaus Disziplin, Durchhaltevermögen und Teamfähigkeit besitzt, auch wenn er diese Qualitäten in der Todeskonferenz kaum ausspielen kann.

Seine wichtigste „Fähigkeit“ innerhalb der Handlung ist jedoch seine analytische Aufmerksamkeit.

Er beobachtet Details, verknüpft Informationen vorsichtig und kommt oft zu plausiblen Schlussfolgerungen, auch wenn sie von den anderen ignoriert werden.

Shimura ist von Anfang an Teil derjenigen Yotsuba-Manager, die sich zusammentun, um Kira für ihre geschäftlichen Ziele zu nutzen.

Sie profitieren von den Morden an Konkurrenten und treiben so die Profite ihrer Firma in die Höhe.

Gerade weil er moralische Zweifel hat, steht er innerlich im Konflikt mit den Entscheidungen der Gruppe.

Seine kritischen Anmerkungen zur Verbindung zwischen Yotsuba und Kira bleiben aber ohne Folgen, da er keine Autorität besitzt und von den anderen übertönt wird.

Psychisch immer stärker belastet, gesteht er schließlich, dass er „Kiras Schandtaten nicht länger mittragen“ könne und wendet sich in seiner Verzweiflung an Shingo Mido und Reiji Namikawa.

Er wirkt in diesen Szenen gebrochen und zeigt, wie sehr ihn Schuld und Angst auffressen.

Kurz darauf stirbt der aktuelle Kira aus der Yotsuba-Gruppe, womit die Todeskonferenz sich formal auflöst und Shimura scheinbar aus der unmittelbaren Gefahr entlassen ist.

Doch gerade seine Beteiligung an den Profittaten und seine Kenntnis der Abläufe machen ihn zu einem Risiko.

Der wahre Kira, Light Yagami, lässt ihn deshalb durch Herzversagen töten, um ihn als Mitwisser auszuschalten.

Shimura stirbt damit ironischerweise genau an der Art von „gerechtem Urteil“, von der er sich ursprünglich Vorteile versprach, und wird zum Opfer desselben Systems, dem er sich widerstrebend angeschlossen hatte.

Im Manga ist Shimuras Herkunft als Sohn einer alleinerziehenden Mutter ein wichtiges Detail.

Es unterstreicht, dass er anders als viele andere Mitglieder nicht von familiären Privilegien lebt, sondern seine Position durch eigenes Können und Fleiß erreicht hat.

In der Realserie wird dieses Motiv verändert: Dort ist er der Sohn des Präsidenten der Süßwarenfirma Kamimura.

Dadurch rückt er formal näher an die anderen „Erben“ und „Söhne aus gutem Hause“, behält aber seine zurückhaltende Art und seine Gewissensbisse.

Im Anime wird seine Aufmerksamkeit und Vorsicht besonders bei der Szene betont, in der er zusammen mit Eiichi Takahashi versucht, Matsuda vom vermeintlichen Sprung abzuhalten.

Diese Darstellung verstärkt den Eindruck, dass Shimura einer der wenigen mit einem Rest von Menschlichkeit in der Yotsuba-Gruppe ist.

Sein Tod wird in den verschiedenen Fassungen unterschiedlich inszeniert.

Im Anime wird er Zeuge mehrerer mysteriöser Todesfälle innerhalb der Gruppe, bevor er schließlich selbst durch Herzversagen stirbt, was seine Todesangst noch deutlicher macht.

In einer Director’s-Cut-Fassung wird sein Ende noch tragischer dargestellt:

Unter dem Druck der Ereignisse stürzt sich Shimura in die Gleise vor einen herannahenden Zug und begeht Selbstmord, was die Verzweiflung und den psychischen Horror der Situation auf die Spitze treibt.

(Bearbeitungsverlauf anzeigen)

(Letzte Bearbeitung: 22. Dezember 2025 23:04)

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