Kotarō Kitagawa ist ein großer, kräftig gebauter Junge mit Glatze, der als Anführer der Mobbinggruppe „Sasoridan“ bekannt ist. Trotz seiner selbstsicheren, manchmal kindischen Art ist er im Inneren oft ängstlich. Seit der Grundschule war Akane Nishimura ständig in seiner Klasse und Ziel seiner Sticheleien. Doch mit dem Eintreffen von Taiyō Takada änderte sich die Dynamik in der Klasse schrittweise: Kotarōs Einfluss nahm ab, viele Schüler wandten sich gegen das Mobbing, und er geriet zunehmend ins Abseits. Im weiteren Verlauf wird er selbst unsicher, fühlt sich isoliert und erlebt, wie Freundschaften und Schwärmereien ihn auf neue Gedanken bringen.
Kotarō Kitagawa ist auffällig groß und hat eine kräftige, muskulöse Statur. Er trägt eine Glatze und hebt sich damit deutlich von seinen Mitschülern ab.
Obwohl Kotarō oft mit einem großspurigen und kindischen Auftreten auffällt, verbirgt sich dahinter eine eher ängstliche Persönlichkeit. Er sucht Anerkennung, ist jedoch innerlich unsicher und reagiert auf ungewohnte Situationen sensibel. Sein Dominanzverhalten entspringt teilweise seinen eigenen Unsicherheiten.
Kotarō lebt mit seiner Familie, zu der auch seine drei älteren Schwestern Mitsu, Rika und Kasumi gehören, in einem Einfamilienhaus. Von klein auf ist er mit Akane Nishimura in derselben Klasse und entwickelt ihr gegenüber eine antagonistische Haltung. Seine Liebe zu Hunden offenbart eine weichere Seite.
Kotarō steht an der Spitze der „Sasoridan“, die er gemeinsam mit Yuuya Yamamoto und Katsunori Tanaka gegründet hat. Zu Beginn haben sie eine starke Wirkung auf die Klasse, doch nach Taiyō Takadas Ankunft fällt seine Gruppe zunehmend auseinander. Kotarō erlebt verschiedene Schwärmereien – zunächst für Ruriko, später entwickelt er Gefühle für Tsumugi –, die von Sumires Entdeckung nicht unbemerkt bleiben.
In der 5. Klasse trank Kotarō bei einem Sportfest aus Nervosität zu viel Tee und bekam prompt Bauchschmerzen. Er versucht stets, Taio Takada auf seine Seite zu ziehen, scheitert aber an dessen positiver, unbeirrbarer Art.
Die Anfänge von „Sasoridan“ und das Mobbing gegen Akane
Gemeinsam mit Yuuya Yamamoto und Katsunori Tanaka gründet Kotarō die „Sasoridan“ und sorgt dafür, dass Akane Nishimura dem täglichen Spott in der Klasse ausgesetzt ist. Kotarōs Verhalten ist maßgeblich für das Gruppengefüge und den Umgang mit Akane.
Taiyō Takada bringt die Wendung
Mit der Einschulung von Taiyō Takada als neuem Mitschüler versucht Kotarō zunächst, ihn ins Team zu holen. Doch Taiyō stellt sich offen auf Akanes Seite, lässt sich nicht einschüchtern und bleibt stets gut gelaunt. Er verteidigt Akane sogar vor allen Mitschülern.
Die Veränderung in der Klassenatmosphäre
Mit der steigenden Beliebtheit von Taiyō nimmt das offene Mobbing ab. Selbst Sumire Kasahara zeigt schließlich Interesse an Taiyō und distanziert sich vom Mobbing gegen Akane. Immer mehr Mitschüler – darunter Umi Adachi, Daichi Hino, Sumire und Tsumugi – finden es „uncool“, Akane zu mobben und stellen sich auf ihre Seite.
Kotarōs Isolation und der Wechsel seiner Gefühle
Noch vor den Sommerferien klagt Kotarō frustriert: „So langweilig!!“ Bei einem Schullandheim gesteht er seine Gefühle für Ruriko, doch kurze Zeit später interessiert er sich plötzlich für Tsumugi. Beim anschließenden Mut-Test bemerkt Sumire Kotarōs neue Schwärmerei, was die Situation weiter verkompliziert.
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