Shakince ist ein männlicher Dämon, inspiriert vom Fabelwesen Karasu Tengu, und ein Vasall der endlosen Entität Deusmast. Mit schlankem Körper, grünlicher Haut, langen, hellgrünen Haaren sowie schwarzen Flügeln verkörpert er eine Mischung aus Würde und Strenge. Seine Loyalität zu Deusmast ist absolut, sein Handeln stets von Ernst und Pflichterfüllung geleitet – oft zum Missfallen seiner eher entspannten oder optimistischen Kollegen. In seinem Glauben, sämtliche Kraft außer der von Muhou aus der Welt zu tilgen, zeigt er eine kompromisslose Härte gegenüber Menschen und anderen Kräften. Dennoch wird er wiederholt Opfer komödiantischer Situationen, was seinen Charakter um eine sympathische Komponente ergänzt. In der Handlung wird Shakince ein Erzfeind der Precure, steigert sich schließlich in eine gefährliche Endform und wird am Ende gemeinsam mit Deusmast besiegt.
Shakince besitzt einen schlanken, drahtigen Körperbau und trägt eine zurückhaltend gefärbte traditionelle japanische Kleidung.
Seine Haut ist kräftig grün, das lange Haar strahlt in gelblichem Grün.
Auffällig sind seine langen, eleganten, schwarzen Flügel auf dem Rücken.
Er trägt auffällige Ohrringe, hält einen Fächer, der an eine Schefflera erinnert, und sein schmales Gesicht ist durch kunstvolles Make-up mit rötlichen Akzenten und Lippenstift hervorgehoben.
Im Endstadium transformiert er: Seine Gestalt wird muskulös, die Flügel vervierfachen sich, das Haar steht zu Berge und Augen werden ganz grün – er wirkt dadurch noch furchteinflößender.
Er drückt sich in einer altertümlichen, leicht überheblichen Militärsprache aus und beendet Sätze oft mit „...ist so“.
Shakince bleibt stets ruhig, beobachtend und sachlich, duldet keine Kompromisse bei seinen Aufgaben – und besitzt eine tiefe Loyalität zu Deusmast.
Aus Pflichtgefühl kritisiert er häufig die Faulheit von Labut oder die Sorglosigkeit Benigyos und wird deswegen von Kollegen gemieden.
Für Shakince gilt die Kraft des Muhou als ultimativ: alle anderen Kräfte, insbesondere menschliche, verachtet er.
Trotzdem unterschätzt er etwa die Potenziale der Precure nie vollständig.
Sein Wunsch, die Precure zu besiegen, ist mehr als ein bloßer Befehl – er will durch einen direkten Sieg die Überlegenheit des Muhou beweisen.
Shakince kann mit den Händen mächtige Windstöße erzeugen und ist in der Lage, spezielle grüne Dimensionen entstehen zu lassen, in denen er seine Feinde gefangenhält.
Er vermag Eindrücke vergangener Ereignisse als Projektionen darzustellen.
In seiner letzten Form kann er mit bloßer Präsenz alles in seiner Umgebung hinwegfegen, gewaltige physische Angriffe ausführen und seine Gegner mit Leichtigkeit niederwerfen.
Seine Macht erlaubt es ihm auch, wichtige Gegenstände wie die Linkle-Steine zu verschlingen, um sie vor Diebstahl zu schützen.
Shakince zeigt wenig Empathie zu seinen Mitstreitern; zu Labut besteht großes Konfliktpotenzial.
Er missbilligt die Methoden von Orba, akzeptiert sie aber aus Rationalität.
Mit Benigyo bildet er ein widerwilliges, aber effizientes Team.
Gegenüber Menschen und den Precure ist sein Umgang emotionslos und oft verächtlich.
Erwachen und Erste Kämpfe
Versiegelt in einer als Gottheit verehrten Statue in einer Höhle der normalen Welt, wird Shakince durch die Annäherung von Deusmast geistig erweckt.
Noch unfähig, aktiv ins Geschehen einzugreifen, beobachtet er die Kämpfe von Labut mit den Precure und kritisiert dessen Nachlässigkeit.
Als Labut scheitert und beseitigt wird, beschleunigt Shakince seine eigene Wiedergeburt.
Vollständige Rückkehr und Konfrontationen
Nach seiner Wiederauferstehung begegnet Shakince erstmals persönlich den Precure.
Er versucht, Mirai Asahina und deren Freundinnen in eine eigens erschaffene Zwischenwelt zu locken und konfrontiert sie mit der existenziellen Bedrohung, die von Deusmast ausgeht.
Trotz aller Überlegenheit unterschätzen die Precure weder ihre eigene Kraft noch ihren Lebensmut – was sie letztlich befreien lässt.
Shakince wird so auf die tatsächliche Gefahr, die von den magischen Schätzen und Kräften der Precure ausgeht, aufmerksam.
Wendepunkt und Endform
Nach der Rückkehr seiner vollen Kräfte beschließt Shakince, alle Zurückhaltung abzulegen.
Er lässt sich scheinbar auf einen Deal mit Chikurun ein, erhält so die Linkle-Steine – bricht aber das Versprechen und verwandelt sich in seine Endform, um die Precure endgültig zu vernichten.
Zur Vorbeugung schluckt er die Linkle-Steine.
Doch Chikurun schafft es, diese zurückzuholen, wodurch Mirai Asahina und ihre Freundinnen ihre Verwandlung vollziehen können.
Niederlage und Ende
Trotz seiner Übermacht wird Shakince von Mirai Asahinas Topaz Style mit einem riesigen Hammer niedergeschlagen und anschließend durch den Purikya-Extreme-Rainbow, die ultimative Attacke der Precure, besiegt.
Er ruft bei seinem Sturz nach Rache, wird aber von seinen Kameraden ignoriert – Mitgefühl ist unter Deusmast’ Vasallen unbekannt.
Später, in den letzten Folgen, wird Shakince als willenlose Marionette von Deusmast wiederbelebt und verschwindet nach dessen endgültiger Niederlage.
"Der einzige Grund meines Erscheinens ist: Euch Precure vollständig zu vernichten!"
"Jetzt ist wirklich keine Zeit dafür." "Lies die Stimmung, ja?"
"Von jetzt an werde ich die Precure zerschmettern..."
"Ob ihr euch verwandeln könnt oder nicht – Precure werden ohne Gnade vernichtet!!!"
"Verdammt... Precureeeeeee!!!!!"
Shakince dient in „Mahoutsukai Precure!“ als einer der Hauptgegner ab Episode 30.
Sein Design basiert auf dem mythischen Krähen-Tengu, wobei jedoch keine lange Nase oder Schnabel vorhanden ist.
Über den Namensursprung ist man sich uneinig – Theorien leiten ihn entweder vom Aventurin (jap. „Sakinseki“) oder vom englischen „Shark“ ab.
In mehreren Episoden wird Shakince wegen seines starren Pflichtbewusstseins unfreiwillig komisch, etwa als er von Mirai Asahina und Freundinnen ignoriert oder für ein anderes Wesen gehalten wird.
Am Ende bleibt er ein Paradebeispiel für einen skrupellosen, aber auch ironisch gezeichneten Antagonisten im Cosmos von „Mahoutsukai Precure!“.
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