John Bacchus ist der Bürgermeister der Stadt Sakurami und ein zentraler Akteur im Mirai Nikki-Universum. Er war derjenige, der Deus Ex Machina ursprünglich die Idee zur Erschaffung der Future Diaries vorschlug. Mit seinem eigenen Tagebuch „The Watcher“ kann er nicht nur die Einträge anderer Tagebuchbesitzer überwachen, sondern auch sogenannte Enkel-Tagebücher erfassen. Dennoch ist seine Macht nicht allumfassend: Informationen über normale Bürger oder über sich selbst kann er nur sehen, wenn sie in anderen Tagebüchern vermerkt sind. Er nutzte seine politische Macht geschickt, um die Vorherrschaft in der Stadt zu erlangen, ist aber ebenso für seine Skrupellosigkeit wie für seine Intelligenz bekannt. Später sucht er, nachdem er in anderen Welten seine Niederlage sieht, immer wieder nach einem Weg, sich einen Vorteil im Spiel der Götter zu verschaffen.
Keine spezifischen Angaben zu Größe, Gewicht, Blutgruppe, Geburtstag oder Alter.
John Bacchus ist ein brillanter Stratege mit einer Vorliebe für Kontrolle und Manipulation. Seine Ambitionen gehen weit über das Wohl der Stadt Sakurami hinaus – er strebt nach göttlicher Macht. Er ist kalt, berechnend und setzt seine politische Position gezielt ein, um seine Ziele zu realiseren. Zugleich scheut er nicht vor Intrigen zurück, wie sein geschickter Umgang mit Informationen und Gegnern zeigt. In alternativen Welten offenbart er jedoch auch die Fähigkeit zur Reflektion und Anpassung.
Als Bürgermeister von Sakurami nutzt John Bacchus seine Autorität konsequent, um Einfluss zu gewinnen. Gemeinsam mit Deus Ex Machina entwickelte er den Prototyp des Mirai Nikki und damit das „The Watcher“-Tagebuch. Seine Initiativen – wie die Entmachtung der Einrichtung „Mutterdorf“ – zeigen seinen Willen, die Gesellschaft nach seinen Vorstellungen umzugestalten.
Das Future Diary: „The Watcher“
Bacchus’ Tagebuch erlaubt es ihm, alle Einträge der anderen Future Diaries einzusehen. Besonders mächtig: sogar „Enkel-Tagebücher“, die durch Kamado Ueshitas Tagebuch erschaffen wurden, kann er lesen. Normale Menschen oder seine eigenen zukünftigen Handlungen sieht er allerdings nur, wenn sie in anderen Diaries erscheinen.
Sein Diary ist jedoch anfällig für Falschinformationen – manipulierte Informationen können ihn in Bedrängnis bringen.
Technologische Kontrolle
Durch die Verbindung des Vermehrungs-Tagebuchs mit dem Computer HOLON III schafft er es, jedem Bürger der Stadt ein „Enkel-Tagebuch“ zuzuteilen und so beinahe allwissend zu werden.
Nach dem Zeitstrang des dritten Universums spielt Kamado Ueshita eine besondere Rolle in seinem Leben: Zwei Jahre nach der Diary-Krise geht er mit ihr eine Beziehung ein.
Seine Beziehung zu Deus Ex Machina ist von gegenseitigem Nutzen, wenngleich Bacchus immer versucht, die Vorteile zu seinen Gunsten zu verschieben.
Zu den Protagonisten wie Yukiteru Amano, Yuno Gasai und Minene Uryuu steht er als Gegner, der nicht vor radikalen Maßnahmen zurückschreckt.
Der Schöpfer der Mirai Nikki-Idee
John Bacchus bringt Deus Ex Machina als Erster auf die Idee, Mirai Nikki zu erschaffen. Gemeinsam entwickeln sie den Prototyp, der später Grundlage aller Tagebücher wird.
Manipulation und Machterlangung
Als Bürgermeister leitet Bacchus eine Abstimmung in der Stadtversammlung ein, um das „Mutterdorf“ aufzulösen. Nach erfolgreicher Durchsetzung lässt er Kamado Ueshita gefangen nehmen und koppelt ihr Tagebuch an das Computersystem HOLON III. Dadurch verteilt er Enkel-Tagebücher an sämtliche Einwohner Sakuramis und dehnt seine prophetischen Fähigkeiten über die ganze Stadt aus.
Der Kampf mit den Protagonisten
Bacchus stellt sich Yukiteru Amano, Yuno Gasai und Minene Uryuu im finalen Showdown im Twin Tower Building entgegen. Er verschanzt sich im Hochsicherheitstresor der Amano-Bank, überzeugt davon, unangreifbar zu sein. Doch Yuno Gasai überlistet ihn und öffnet mit einem augenscheinlich unmöglichen Retinascan den Tresor. Bacchus wird von ihr getötet.
Die Versionen der Zeit
Im dritten Zeitstrang erkennt Bacchus, dass die in Arbeit befindliche neue Version des „The Watcher“ Tagebuchs einen Blick in den zweiten Zeitstrang erlaubt. So erfährt er von seiner bevorstehenden Niederlage und entscheidet, das Future Diary-Projekt zu stoppen und stattdessen Unterstützung für das „Mutterdorf“ durch das Parlament zu erwirken.
Nachwirkungen und Mirai Nikki: Redial
Zwei Jahre später ist Bacchus mit Kamado Ueshita zusammen. Im Special „Mirai Nikki: Redial“ schlägt er alternative, zu seinem Vorteil gereichende Gott-Wahl-Methoden vor, die Deus Ex Machina jedoch ablehnt. Seine Ideen werden von Mur Mur als besonders dumm – selbst im Multiversumsvergleich – abgewertet.
Sein Name und Konzept basieren auf Bacchus (auch Bakchos), dem Weingott der römischen Mythologie.
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