Makoto Isshiki ist eine Nebenfigur aus dem Franchise Love, ein männlicher Oberschüler und Klassenkamerad von Yuuta Togashi, der sich selbst als „Bauleiter der Liebe“ bezeichnet und trotz guter Noten vor allem durch seine Vorliebe für Mädchen auffällt.
Makoto Isshiki besucht in der Oberstufe zunächst die Klasse 1-4 und später 2-3.
Er ist Mitschüler und einer der ersten Freunde von Yuuta Togashi an der Highschool, ihre Sitzplätze liegen nah beieinander.
Er gilt als einer der Klassenbesten und übernimmt den Posten eines Disziplinarausschuss-Mitglieds.
Äußerlich wirkt er pflichtbewusst, ernsthaft und zuverlässig, innerlich ist er jedoch ein hartnäckiger, informationssammlernder Mädchen-Fan.
In der Anime-Adaption hat er eine deutlich andere Darstellung als in der Romanvorlage, wobei seine starke Vorliebe für Mädchen in beiden Versionen konstant bleibt.
Seine Synchronstimme in der Anime-Fassung wird von Soichiro Hoshi gesprochen.
Makoto ist der erste echte Freund, den Yuuta an der Highschool findet.
Sie freunden sich schnell an und sind zu Beginn sogar so vertraut, dass sie sich gegenseitig beim Vornamen nennen.
Er bezeichnet sich selbst als „Bauleiter der Liebe“, weil er sich ständig in romantische Angelegenheiten einmischt.
Yuuta verleiht er dabei halb im Scherz den Titel „Erstklassiger Flaggenarchitekt“, da dieser unbewusst viele „Beziehungs-Flaggen“ mit Mädchen aufstellt.
Aus Sicht von Rikka Takanashi ist Makoto ein „Untergebener“ des von ihr so genannten „Dämonenkönigs“ Yuuta.
Diese spielerische Rollenzuweisung spiegelt wider, wie eng er in Yuutas Umfeld eingebunden ist – zumindest in der Frühphase der Geschichte.
Im weiteren Verlauf wirkt Makoto jedoch zunehmend wie eine Randfigur, besonders in späteren Staffeln des Anime und im zweiten Kinofilm.
Dort dient er hauptsächlich als comic relief und nimmt kaum noch Einfluss auf die Haupthandlung.
Nach außen gibt sich Makoto ernst, korrekt und pflichtbewusst.
Er erfüllt seine Aufgaben als Disziplinar-Beauftragter scheinbar gewissenhaft und hat einen umgänglichen, fröhlichen Charakter.
Gleichzeitig ist er sehr kontaktfreudig und locker, was ihn schnell mit anderen ins Gespräch bringt.
Er macht gern Witze, geht bereitwillig auf den Blödsinn seiner Mitschüler ein und hält sich selbst für einen Experten in Liebesdingen.
Hinter dieser Fassade ist er jedoch ein ehrgeiziger, leicht verzweifelter Mädchen-Fan.
Er scheut sich nicht, beträchtliche Energie in alles zu stecken, was seine Chancen bei Mädchen erhöhen könnte – vom Vereinsbeitritt bis hin zu systematischen Analysen.
In der Romanvorlage ist er zusätzlich stark schüchtern, wenn es um direkte Gespräche mit Mädchen geht.
Trotz großer Faszination kann er ihnen oft nicht offen gegenübertreten und kompensiert das mit Informationssammlungen aus der Distanz.
Sein Humor, seine überzogenen Strategien und seine Neigung zu peinlichen Aktionen machen ihn zu einem typischen sympathischen Versager in Liebesfragen.
Gerade diese Diskrepanz zwischen Selbstbild („Liebesprofi“) und Realität (ständig abgewiesen oder übersehen) ist ein wichtiger Teil seines Charmes.
Allgemeine Haltung
Makoto „liebt Mädchen im Allgemeinen“ – das ist der Kern seines Charakters.
Er beobachtet seine Mitschülerinnen permanent, sammelt Informationen über sie und versucht, jede Gelegenheit für Flirts oder Annäherungen zu nutzen.
In der Anime-Fassung wirkt er häufig flirty und etwas oberflächlich, aber zugleich erstaunlich ausdauernd und unerschütterlich.
Misserfolge entmutigen ihn kaum, stattdessen schmiedet er sofort neue Pläne.
Informationssammlung
Ein besonderes Merkmal ist seine Neigung, Daten und Profile von Mädchen zu sammeln.
Er trägt Notizen zusammen, bewertet und katalogisiert, um sich einen strategischen Überblick zu verschaffen.
In der Romanvorlage nutzt er dafür sogar seine Position im Disziplinarausschuss, um leichter an Informationen zu gelangen.
Dieses Verhalten ist so auffällig, dass sogar die Mädchen in seinem Umfeld wissen, dass er ein „ernsthafter Perverser“ ist.
Diese Diskrepanz ist bewusst humoristisch angelegt: Er ist gleichzeitig sehr korrekt und sehr voyeuristisch.
Makoto bewegt sich damit immer an der Grenze zwischen belustigendem Nerd und problematischem Spanner, wird in der Serie aber als komödiantische Figur gezeichnet.
Haarstil und erster Eindruck
Im Anime wird erklärt, dass Makoto früher in der Mittelschule im Baseballklub war und dort einen rasierte Kopf hatte.
Nach der Mittelschule ließ er seine Haare wachsen, bis er den nun typischen Kurzhaarschnitt erreicht, mit dem er im Anime auftritt.
Sein Auftreten wirkt im Anime deutlich „lockerer“ und „charmanter“ als im Roman.
Er ist gerne laut, mischt sich ein und versucht ständig, cool zu wirken, um attraktiver für Mädchen zu sein.
Versuch, beliebt zu werden
Um bei Mädchen besser anzukommen, ist Makoto bereit, einiges zu tun.
So will er beispielsweise dem Leichtmusik-Klub beitreten, weil er sich davon ein „cooleres Image“ und mehr Aufmerksamkeit vom anderen Geschlecht verspricht.
Er beobachtet beständig alle Mädchen in seiner Umgebung und redet offen darüber, wie er seine Attraktivität steigern kann.
Dieses ständige „Optimieren für Popularität“ gehört zu seinen Markenzeichen.
Skandal um die Mädchen-Rangliste
Ein zentraler Wendepunkt im Anime ist eine von Makoto organisierte geheime Rangliste, in der die Mädchen der Klasse nach Attraktivität bewertet werden.
Als diese Liste im Klassenverband auffliegt, löst sie einen großen Skandal aus.
Die Mädchen sind verständlicherweise empört, und Makoto wird zum Sündenbock der Affäre.
Um Verantwortung zu übernehmen – und auch als eine Art Buße – lässt er sich den Kopf wieder kahl scheren.
Diese Rückkehr zur Glatze ist eine Art ironische Wiederholung seines Mittelschul-Images.
Gleichzeitig verstärkt sie seinen Ruf als tollpatschiger, aber letztlich doch schuldbewusster Charakter.
Begegnung mit Kumin Tsuyuri
Ein wichtiges emotionales Ereignis für Makoto ist der Moment, in dem Kumin Tsuyuri ihm über den frisch geschorenen Kopf streicht.
Diese unerwartete Geste berührt ihn so sehr, dass er sich auf den ersten Blick in Kumin verliebt.
Von da an richtet sich fast sein ganzes Liebesinteresse auf sie.
Trotzdem bleibt er außerhalb der offiziellen „Gemeinschaft für Menschen mit lebhafter Fantasie“ eher ein Mitläufer, der sich ständig in ihre Aktivitäten hineinzieht.
Nach dieser Begegnung lässt er den Leichtmusik-Klub praktisch links liegen.
Stattdessen folgt er überwiegend Yuuta, Rikka, Shinka Nibutani, Sanae Dekomori und Kumin bei ihren Unternehmungen, obwohl er dort formell kein Mitglied ist.
Liebesversuch auf dem Kulturfest
Auf dem Schulfest sammelt Makoto all seinen Mut.
Er entscheidet sich für eine öffentliche Liebeserklärung an Kumin, die er lautstark vor vielen Leuten herausruft.
Die Szene ist komisch-tragisch inszeniert, denn Kumin schläft während seiner großen Ansprache.
Sie bekommt seine Worte gar nicht mit, und seine Bemühungen verlaufen im Sande.
Bis zum Ende der ersten Anime-Staffel wird seine Liebe zu Kumin nicht erwidert.
Er bleibt der Junge, der alles versucht, aber trotz dramatischer Aktionen einfach nicht zum Ziel kommt.
In der zweiten Anime-Staffel von Love verschlechtert sich Makotos Stellung deutlich.
Obwohl Yuuta, Rikka und Shinka weiterhin im Zentrum stehen, wird Makoto zunehmend zum reinen Neben- und Gag-Charakter.
Klassenwechsel und weniger Präsenz
Mit dem Wechsel in die zweite Klasse werden die Charaktere neu verteilt.
Makoto landet nicht mehr in derselben Klasse wie Yuuta, Rikka und Shinka.
Dadurch sinkt seine Bildschirmzeit drastisch.
Wenn er auftaucht, sind seine Auftritte oft extrem kurz und dienen meist nur als Scherz oder „Aufhänger-Gag“.
Diese Reduktion macht ihn zu einem der am stärksten benachteiligten Figuren der Reihe, was sich auch in den Filmen fortsetzt.
In Fankreisen wird er häufig als Paradebeispiel für einen „vernachlässigten Nebencharakter“ diskutiert.
Veränderung im Liebesleben
Am Ende der zweiten Staffel arbeitet Makoto in einem Schwimmbad als Aushilfe.
Dort begegnet er einem Mädchen namens Chihiro.
Chihiro entwickelt Gefühle für Makoto, was bedeutet, dass seine Ausrichtung auf „Kumin und nur Kumin“ nicht mehr eindeutig ist.
Dieser Wandel wird humorvoll kommentiert und lässt seine vorherige „Ein-Mädchen-Treue“ etwas ironisch wirken.
Im zweiten Kinofilm des Franchise, der als Abschluss der Geschichte fungiert, hat Makoto erneut nur kleine, eher unwichtige Szenen.
Er taucht kurz in einem Schlafwagenzug auf, in dem Yuuta und Rikka gemeinsam reisen.
Yuuta behandelt ihn dort relativ schroff und beiläufig, ohne ihm besondere Aufmerksamkeit zu schenken.
Makoto wird nicht in zentrale Szenen integriert und bleibt klar ein Randcharakter.
Besonders auffällig: Zur Hochzeit von Touka Takanashi wird Makoto nicht eingeladen.
Stattdessen bleibt er in Japan zurück und kümmert sich um die jüngeren Figuren wie Kuzuha Togashi, Yumeha Togashi und andere.
Dadurch wirkt es, als würde er systematisch von den wichtigen Ereignissen ausgeschlossen.
Seine Rolle als „Zurückgelassener“ betont einmal mehr, wie wenig Gewicht ihm in der Endphase der Handlung eingeräumt wird.
In der Romanfassung unterscheidet sich Makoto deutlich stärker vom Animebild.
Während er im Anime eher als lockerer, etwas aufdringlicher Flirter gezeigt wird, ist er in den Romanen stärker von Strenge und Schüchternheit geprägt.
Äußeres und Funktion
Im Roman trägt Makoto einen extrem kurzen Haarschnitt, etwa Fünf-Millimeter-Schnitt.
Sein Erscheinungsbild wirkt dadurch disziplinierter und strenger als in der Anime-Version.
Er ist fester Bestandteil des Disziplinarausschusses und nimmt diesen Posten nach außen sehr ernst.
Er achtet auf Regeln, Verhalten und Ordnung, zumindest offiziell.
Versteckte Perversion und Schüchternheit
Trotz dieser offiziellen Strenge ist Makoto im Inneren unverändert besessen von Mädchen und ihren Profilen.
Er nutzt seine Position, um Informationen zu sammeln, bevorzugt aber indirekte, beobachtende Wege.
In direktem Kontakt mit Mädchen zeigt er sich jedoch bemerkenswert schüchtern.
Im Gegensatz zum relativ offensiv auftretenden Anime-Makoto fällt es ihm schwer, normal mit ihnen zu sprechen.
Diese Kombination aus strenger Fassade, starkem Interessensfokus und sozialer Unsicherheit macht ihn im Roman zu einer eher tragikomischen Figur mit Tiefgang.
Seine Rolle ist weniger laut, aber psychologisch feiner gezeichnet.
Beziehung zu Yuuta Togashi
Makoto und Yuuta Togashi sind enge Freunde, vor allem im ersten Schuljahr.
Zu Beginn sprechen sie sich sogar mit den Vornamen an, was ein gewisses Vertrauensverhältnis ausdrückt.
Bis zum Weihnachtsfest im ersten Jahr nennt Makoto Yuuta beim Vornamen und umgekehrt.
Ab der zweiten Anime-Staffel, also im zweiten Schuljahr, gehen sie jedoch dazu über, sich mit den Nachnamen anzusprechen.
Diese Veränderung wird in der Serie nicht erklärt.
Da die Ereignisse des dritten Trimesters des ersten Schuljahrs in der Animefassung ausgelassen werden, vermuten Fans, dort müsse etwas passiert sein, das nie gezeigt wurde.
Auf jeden Fall entsteht so eine „Lücke“ in der erzählten Zeit, die Interpretationen und Fan-Theorien anregt.
Ob dies ein bewusstes Stilmittel oder schlicht eine Inkonsistenz im Drehbuch ist, bleibt offen.
Beziehung zu Rikka Takanashi
Für Rikka Takanashi ist Makoto vor allem „Untergebener“ in ihrem imaginären System, in dem Yuuta der „Dämonenkönig“ ist.
Er wird in ihre Fantasiewelt humorvoll als Handlanger einsortiert.
Abseits dieser spielerischen Etikettierung hat Makoto keine tiefere persönliche Beziehung zu Rikka.
Ihre Interaktionen bleiben oberflächlich und sind meistens durch Yuutas Anwesenheit vermittelt.
Beziehung zu Shinka Nibutani und Sanae Dekomori
Mit Shinka Nibutani und Sanae Dekomori interagiert Makoto vor allem im Rahmen des Alltags in der Klasse oder der gemeinsamen Aktionen rund um Yuuta und Rikka.
Sie sehen ihn überwiegend als etwas nervigen, aber harmlosen Klassenkameraden.
Die Mädchen wissen durchaus um seinen Ruf, ein Daten sammelnder Perversling zu sein.
Entsprechend besteht ihre Haltung meist aus einer Mischung aus Spott, Distanz und gelegentlicher Duldung seiner Einfälle.
Beziehung zu Kumin Tsuyuri
Zu Kumin Tsuyuri entwickelt Makoto im Anime eine starke, aber einseitige Verliebtheit.
Auslöser ist die Szene, in der Kumin ihm über den frisch geschorenen Kopf streicht.
Makoto deutet diese nette Geste als tiefere Nähe und steigert sich zunehmend in seine Gefühle hinein.
Er versucht mit großer Ausdauer, ihre Zuneigung zu gewinnen, ohne dass sie seine Bemühungen wirklich bewusst wahrnimmt.
Die öffentliche Liebeserklärung auf dem Schulfest ist der Höhepunkt dieses Handlungsstrangs.
Doch da Kumin währenddessen schläft, verpufft seiner große Geste im Nichts und bleibt bis zum Ende der ersten Staffel ohne Konsequenzen.
Beziehung zu Satone Shichimiya
Eine bemerkenswerte Besonderheit der zweiten Staffel und der Filme ist, dass Makoto nie direkt auf Satone Shichimiya trifft.
Obwohl zahlreiche Gelegenheiten bestanden hätten, wurden die beiden Figuren in der Erzählung konsequent voneinander getrennt.
Weder auf der Klassenfahrt, noch im Schwimmbad, noch in der Therme haben sie gemeinsame Szenen, obwohl sie sich theoretisch hätten begegnen können.
Bis zum Ende des zweiten Films bleibt Makoto somit der einzige der etablierten Figuren, der nie mit Satone interagiert.
Warum diese bewusste Trennung vorgenommen wurde, ist nicht offiziell geklärt.
Fans spekulieren über kreative Entscheidungen oder einfach über Zufall und Drehbuchökonomie.
Beziehung zu Chihiro
In Staffel 2 begegnet Makoto im Rahmen eines Schwimmbad-Nebenjobs dem Mädchen Chihiro.
Sie entwickelt ein Interesse an ihm, was in einer Art umgekehrten Situation zu seiner üblichen Rolle führt.
Statt selbst verzweifelt hinterherzulaufen, wird er diesmal selbst zum Objekt der Zuneigung.
Diese Wendung relativiert seine vermeintliche Fixierung auf Kumin und zeigt ihn flexibler, als man zunächst denkt.
Ausgrenzungstendenzen
In vielen späteren Episoden wirkt Makoto wie eine Figur, die bewusst außen vor gehalten wird.
Seine Abwesenheit fällt besonders dann auf, wenn große Teile der Hauptbesetzung gemeinsam auftreten.
Das führt dazu, dass er von manchen Zuschauern mit typischen „Running-Gag-Außenseiter“-Charakteren anderer Serien verglichen wird.
Ob dies ein beabsichtigter Running Gag oder eher ein Nebenprodukt der Fokussierung auf andere Figuren ist, bleibt unklar.
Es existieren mehrere ungeklärte Punkte rund um Makoto Isshiki, die unter Fans diskutiert werden.
So wurde nie erklärt, warum er ab Staffel 2 so radikal zum Nebencharakter degradiert wurde.
Ebenso bleibt offen, weshalb Yuuta und Makoto vom Vornamen- zum Nachnamengebrauch wechseln.
Da klar gezeigt wird, dass sie bis Weihnachten im ersten Jahr beim Vornamen sind und in Jahr 2 dann beim Nachnamen, muss in der „Leerstelle“ dazwischen etwas passiert sein, das nie erzählt wurde.
Auch die strikte Trennung von Makoto und Satone Shichimiya in allen gemeinsamen Episoden und Filmen ist auffällig.
Ob hier eine bewusst nie erzählte Beziehungsgeschichte, eine ausgelassene Nebenhandlung oder nur eine zufällige Drehbuchentscheidung steckt, ist unbekannt.
Zusammengenommen entsteht so das Bild eines Charakters, der innerhalb der Handlung liebenswert-chaotisch, aber produktionstechnisch spürbar vernachlässigt ist.
Gerade diese Mischung aus Humor, Versagen und struktureller Benachteiligung macht Makoto Isshiki für viele zu einer der kuriosesten Figuren im Love-Universum.
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