Ebisu ist einer der wichtigsten Götter unter den Sieben Glücksgöttern, zusammen mit Daikoku. Er zeichnet sich durch seine außergewöhnliche Denkweise, eine fast unheimliche Lockerheit und eine gewisse Tollpatschigkeit im Alltag aus. Trotz seiner Schwächen beim Sport ist er ein leidenschaftlicher Fischer und liebt das Meer. Ebisu geht eigene Wege und schreckt nicht davor zurück, Regeln der Götterwelt zu brechen. Im Laufe der Geschichte durchlebt er eine berührende Entwicklung, bei der er sich auf eine gefährliche Reise mit Yato begibt, um sein vollständiges Potenzial auszuschöpfen. Auch nach seiner tragischen Wiedergeburt spielt er in neuer Gestalt eine wichtige Rolle und gewinnt die Herzen vieler Anhänger.
Ebisu ist ein großer, schlanker Mann.
Im Alltag trägt er oft einen Anzug im Stil eines Geschäftsmannes.
Zu besonderen Anlässen kleidet er sich jedoch traditionell in eine Jagdkleidung.
Sein Aussehen ist meist unscheinbar und von ausdrucksloser Miene geprägt.
In seiner Reinkarnation nach dem Generationswechsel erscheint er in der Gestalt eines Jungen.
Ebisu ist fortschrittlich im Denken und verhält sich oft vollkommen unkonventionell.
Er handelt häufig ohne große Mimik oder sichtbare Emotionen.
Im Umgang mit seiner eigenen Existenz ist er anfangs auffallend gleichgültig.
Mit der Zeit und vor allem durch den Einfluss von Yato werden seine Einstellungen tiefgreifend menschlicher.
Trotz hochgesteckter Ziele ist er überraschend ungeschickt – besonders auf sportlicher Ebene.
Er kann nicht einmal seine eigenen Schnürsenkel binden.
Ebisu ist sowohl als einer der Sieben Glücksgötter als auch als Inkarnation der Hilko-Gottheit bekannt.
Viele seiner magischen Werkzeuge (Shinki) stammen aus der Gruppe der sogenannten Nora – also unabhängigen, herrenlosen Geisterwesen.
Er wird von seinen Shinki respektvoll „Junger Herr“ genannt.
Im Bestreben, das Verhängnis zu kontrollieren und die Menschenwelt vor Katastrophen zu schützen, nutzt er zahlreiche Yokai (Dämonen) als Werkzeug.
Trotz seiner Stellung mangelt es ihm jedoch an vollendeten Fähigkeiten als Magier, was ihn oft in Lebensgefahr bringt.
Ebisu ist Meister des Angelns und liebt das Meer.
Er besitzt einen außergewöhnlich weichen Körper und bewältigt sogar schwierige “Candle Spins” (Akrobatik-Element) mit Leichtigkeit.
Ebisu hat die Gabe, wilde Yokai zu zähmen und zu befehligen, wenn deren Kräfte für seine Pläne nötig sind.
Obwohl er darin ungeübt ist, setzt er seine magischen Fertigkeiten ein, um Katastrophen zu bannen.
Zu Daikoku pflegt er eine enge Partnerschaft innerhalb der Sieben Glücksgötter.
Sein Verhältnis zu seinen Shinki ist respektvoll und distanziert, da viele von ihnen aus Kompromisslosigkeit „wilde“ Geister sind.
Mit Yato verbindet ihn eine besondere Entwicklung, da dieser ihn sowohl begleitet als auch beeinflusst.
Mit Bishamon verbindet ihn eine dramatische Schlüsselbegegnung.
Mangels sportlicher Kompetenz scheitert Ebisu schon an banalen Aufgaben wie dem Binden seiner Schuhe.
Zu Beginn war er in der Leserschaft wenig populär, steigerte sich aber später unerwartet zum beliebten Favoriten.
Im Ranking der beliebtesten Götter landete er schließlich auf Platz eins.
Die Regeln der Götter brechen
Ebisu ignoriert die traditionellen Zwänge der Götterwelt und beschäftigt ungeachtet aller Tabus wilde Yokai in seinem Haushalt.
Er gibt sich kaum mit dem Image oder den Erwartungen anderer ab.
Auf dem Weg zur Vollendung
Um ein vollendeter Magier zu werden, fasst Ebisu den Entschluss, ins Jenseits zu reisen und dort von seiner Mutter Izanami das „Wort der Unterwelt“ zu erlangen.
Dabei begleitet ihn Yato auf diesem riskanten Weg.
Transformation durch Yatos Einfluss
Zu Beginn ist Ebisu fatalistisch und betrachtet sein eigenes Leben mit Gleichmut.
Er lernt durch Yato jedoch, mehr Wert auf sein Dasein zu legen, was seine Haltung tiefgreifend verändert.
Zu guter Letzt: Tragisches Ende und Neuanfang
Nach seiner Rückkehr in die Menschenwelt wird Ebisu von den Himmelsmächten gefangen genommen und schwer verletzt.
Er bittet Bishamon um Hilfe und äußert den starken Wunsch, weiterleben zu wollen: „Ich will nicht sterben“.
Dennoch verstirbt er in dieser Inkarnation.
In der Animeserie wird sein letzter Moment an der Seite von Yato dargestellt.
Durch eine Wiedergeburt kehrt Ebisu in der Form eines Jungen zurück und gewinnt viel Sympathie.
„Man sagt, ich war ein großartiger Gott.“
Ebisu ist mit Daikoku einer der beliebtesten Vertreter der Sieben Glücksgötter.
Als Gott des Handels trägt er häufig das Outfit eines Geschäftsmannes.
Seine Beliebtheit entwickelte sich erst im Verlauf der Serie, wurde aber im achten Band überraschend groß.
Doch das Schicksal meinte es nicht immer gut mit ihm.
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