Ernst Zimmerman ist der amtierende Interimspräsident der Giadianischen Föderation und gleichzeitig Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Zum Zeitpunkt des dritten Bandes des Romans ist er in seinen Fünfzigern.
Vor zehn Jahren war Ernst Zimmermann eine zentrale Figur der bürgerlichen Revolution und ist seitdem ein Nationalheld. Die breite Unterstützung der Bürger basiert auf seinem mutigen Einsatz für Freiheit und Gerechtigkeit.
Er trägt stets Anzüge aus Massenproduktion, was seinen bodenständigen und bescheidenen Charakter unterstreicht. Trotz seiner hohen Position zeigt er selten Arroganz und bleibt nahbar.
Als Shinei Nouzen und seine Gruppe in der Giadianischen Föderation ankommen, übernimmt Ernst die Rolle des Beschützers für sie. In den Kindern erkennt er die eigenen, nie geborenen Nachkommen wieder. Besonders stark ist sein Wunsch, nicht nur die bereits von ihm beschützte Frederica Rosenfort, sondern auch die anderen Jugendlichen mit aller Kraft zu unterstützen und zu bewahren.
Ernst Zimmerman erscheint im Alltag als sanftmütiger, manchmal sogar scherzhafter Gentleman mittleren Alters. Doch in Wahrheit verbirgt sich in ihm ein "revolutionärer Feuerdrache", ein leidenschaftlicher Idealist.
Sein Glaube an universelle Gerechtigkeit und Gleichheit ist unerschütterlich. Er ist überzeugt: Sollte die Menschheit diese Ideale nicht verwirklichen können, hätte sie es nicht verdient, weiter zu existieren. Diese radikale Überzeugung grenzt beinahe an Besessenheit.
Ernst Zimmerman vereint in sich Warmherzigkeit, revolutionären Eifer und einen kompromisslosen Glauben an Fortschritt. Sein Wirken prägt sowohl die Geschicke der Föderation als auch das Leben jener Jugendlichen, die unter seinem Schutz stehen.
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