Reze ist eine zentrale Nebenfigur aus dem Manga Chainsaw Man und eine junge Frau, die in einem Café namens „Nido“ arbeitet, in Wahrheit jedoch eine als Waffe modifizierte Kämpferin und die Verkörperung des Bomben‑Teufels ist.
Reze erscheint zunächst als fröhliche, etwas rätselhafte Kellnerin, die Denji an einem verregneten Tag in einer Telefonzelle kennenlernt.
Sie wird für Denji zur zweiten Person, in die er sich verliebt, und prägt eine der emotional stärksten Handlungsbögen der Reihe.
Hinter ihrer verspielten Fassade verbirgt sich eine Auftragskillerin, die im Auftrag eines fremden Staates Denjis Herz erbeuten soll.
Sie kann sich in den Bomben‑Teufel verwandeln und zählt damit zu den sogenannten Waffenmenschen, die weder reine Teufel noch reine Menschen sind.
Name: Reze
Geschlecht: weiblich
Erstauftritt: Bomben‑Teufel‑Handlungsbogen in Chainsaw Man
Tätigkeit: Teilzeitangestellte im Café „Nido“, Spionin und Waffenmensch
Selbstbezeichnung: „ich“
Alter: unbekannt
Größe: unbekannt
Geburtsort / Herkunft: ehemaliges Kinderversuchsobjekt („Meerschweinchen“) der sowjetischen Armee
Synchronsprecherin (Anime): Reina Ueda
Darstellerin (Realfilm): noch nicht bekannt
Reze ist eine auffallend hübsche, zierliche junge Frau mit hellem Teint und leicht geröteten Wangen.
Ihre Haare sind dunkelviolett, nach hinten gebunden, was ihr ein ordentliches, aber zugleich verspieltes Aussehen verleiht.
Ihre Augen sind leuchtend grün und katzenartig nach oben geschwungen, was ihr ein gleichzeitig süßes und leicht verführerisches Gesicht gibt.
Sie wird im Manga oft als „Schönheit“ wahrgenommen und sticht optisch sofort hervor.
Typischerweise trägt sie ein ärmelloses weißes Oberteil mit schwarzer Schleife in der Mitte, dazu eine schwarze kurze Hose mit seitlicher Schlitzöffnung.
Schwarze Overknee‑Strümpfe betonen ihre Beine und geben ihr einen leicht frechen, modernen Stil.
Besonders markant ist der dunkle Choker um ihren Hals, an dessen rechter Seite ein Ring befestigt ist.
Dieser Ring wirkt zunächst wie Schmuck, entpuppt sich aber als sichtbares Element ihrer Verwandlungsmechanik.
Nach außen ist Reze hell, fröhlich und scheinbar sorglos – sie wirkt spontan, neugierig und sehr zugänglich.
Zwischen den Zeilen zeigt sie jedoch immer wieder eine überlegte, erwachsene Ruhe, die zu ihrer Rolle als Spionin passt.
Sie ist Denji gegenüber deutlich zugewandt, flirtet offen und errötet in seiner Gegenwart fast ständig.
Ihre Offenheit und Körpernähe lassen sie wie ein typisches „Sommer‑Love‑Interest“ wirken.
Reze hat einen kindlichen Sinn für Humor und lacht über simple, fast schon grundschulreife Anspielungen.
Einmal schreibt sie absichtlich zweideutige Kanji in ein Heft, worauf Denji sie scherzhaft als „Lüstling“ bezeichnet.
Trotz ihrer Vergangenheit als Versuchskind besitzt sie eine warme, menschenzugewandte Ausstrahlung.
Sie wirkt wie jemand, der unbedingt normale Erfahrungen nachholen möchte – Schule, Dates, alltägliche Erlebnisse.
In ihr steckt jedoch auch eine tiefe Zerrissenheit:
Zwischen Pflichtbewusstsein als Agentin und einem echten Wunsch nach einem einfachen, friedlichen Leben mit Denji.
Reze ist ein Waffenmensch, der mit dem Bomben‑Teufel verschmolzen ist.
Sie kann sich nach Belieben verwandeln, indem sie den Ring an der rechten Seite ihres Halses wie den Sicherungsstift einer Granate herauszieht.
Verwandlungsform: Bomben‑Teufel
Bei der Verwandlung explodiert ihr Kopf und eine neue „Kampfgestalt“ formt sich im Rauch.
Ihr Körper erhält ein spezielles Outfit, das optisch stark an klassische Sprengstoffe erinnert.
Ihr Kopf gleicht einer Flugzeugbombe mit Schlitzen, die wie Augen wirken, und einem Maul voller freiliegender Zähne.
An den Armen trägt sie lange Handschuhe, deren Struktur an Dochtschnüre erinnert, und vor ihrem Körper hängt eine Art Schürze aus dynamitähnlichen Stäben.
Reze kann Explosionen auf vielfältige Weise erzeugen und kontrollieren.
Sie nutzt sich selbst als Zündpunkt, kann aber auch Funken schleudern, um ferne Ziele detonieren zu lassen.
Im Nahkampf verstärkt sie ihre Tritte und Schläge mit Explosionen und Druckwellen, was Geschwindigkeit und Zerstörungskraft massiv steigert.
Ihre Beherrschung dieser Fähigkeiten ist deutlich höher als die von Denji oder dem Katana‑Teufel, was sie zu einer der gefährlichsten Kämpferinnen im Manga macht.
Eine ihrer wenigen Schwächen ist Wasser beziehungsweise Untertauchen, da dies ihr Explosionspotenzial stark einschränkt.
Denji nutzt diese Schwäche später gezielt gegen sie.
Reze stammt aus einem streng geheimen militärischen Programm der damaligen Sowjetunion.
Dort wurden elternlose Kinder als „Meerschweinchen“ gesammelt, um aus ihnen perfekt gehorsame Krieger zu machen.
An ihnen wurden brutale Experimente durchgeführt, bei denen sie mit Teufeln verschmolzen und zu Waffenmenschen umgeformt wurden.
Reze ist eine der Überlebenden dieses Programms und wurde später als Spionin ins Ausland geschickt.
Ihr Auftrag besteht darin, Denji zu beobachten, sich ihm zu nähern und letztlich das Herz des Kettensägen‑Teufels zu beschaffen.
Ihr Treffen in der Telefonzelle ist deshalb kein Zufall, sondern eine sorgfältig arrangierte Annäherung.
Trotz dieser Vorgeschichte sehnt Reze sich sehr nach normalen, alltäglichen Erfahrungen.
Sie hat nie eine Schule besucht und sieht in Denji jemanden, mit dem sie sich eine andere Zukunft vorstellen könnte, auch wenn sie sich das erst spät eingesteht.
Beziehung zu Denji
Reze und Denji lernen sich an einem regnerischen Tag kennen, als beide in derselben Telefonzelle Zuflucht suchen.
Diese kleine, intime Situation legt den Grundstein für eine Beziehung, die zwischen Flirt, Freundschaft und Verrat schwankt.
Denji ist sofort von ihr fasziniert: Sie ist hübsch, freundlich, interessiert sich ehrlich für ihn und wirkt „zu gut, um wahr zu sein“.
Innerhalb kürzester Zeit wird sie zur zweiten Frau, die er wirklich „mag“, neben Makima.
Reze lädt Denji immer wieder zu Dates ein – ins Café, in die Stadt, in ein Schwimmbad bei Nacht.
Sie zeigt ihm eine Welt jenseits von Schuldnern, Dämonen und Gewalt und verspottet ihn nicht für seine Naivität, sondern versucht, ihm Dinge beizubringen.
Einer ihrer berühmtesten Sätze zu ihm lautet sinngemäß:
„Dinge, die du nicht weißt oder nicht kannst, Denji – ich kann dir alles beibringen.“
Denji ist hin‑ und hergerissen zwischen seiner Loyalität zu Makima und seinen echten Gefühlen für Reze.
Als sie ihn fragt, ob er ein „Landmaus“ oder eine „Stadtmaus“ sein möchte, benutzt sie eine Fabel, um den Konflikt zwischen einem gefährlichen, aufregenden Leben und einem ruhigen, sicheren Leben zu verdeutlichen.
Trotz der vielen Lügen sind ihre Gefühle nicht komplett gespielt.
Am Ende muss sie sich eingestehen, dass sie sich wirklich in Denji verliebt hat – zu spät, um dem Auftrag zu entkommen.
Beziehung zu Makima
Makima nimmt eine unsichtbare, aber alles beherrschende Rolle in Rezes Schicksal ein.
Sie ist diejenige, die letztlich entscheidet, dass ein Leben mit Denji für Reze nicht zugelassen wird.
Selbst nachdem Reze ihren Auftrag offiziell verfehlt und sich zurückziehen will, wird sie beim Versuch, zu Denji ins Café „Nido“ zurückzukehren, von Makima abgefangen.
Makima scheint von ihren Gesprächen mit Denji zu wissen und kommentiert sogar die Metapher mit den „Landmäusen“.
Als Reze die Bombenkräfte aktivieren will, wird ihr Arm von Angel Devil abgeschlagen, bevor sie den Ring ziehen kann.
Kurz darauf wird ihr Herz durchbohrt, und sie stirbt, ohne Denji ihre wahren Gefühle direkt sagen zu können.
Später wird sie von der staatlichen Organisation als Mitglied der speziellen 5. Einheit rekrutiert, wobei ihre Erinnerungen manipuliert werden.
So wird sie erneut zum Werkzeug – dieses Mal nicht für die Sowjetunion, sondern für Makimas System.
Andere Figuren
Der Besitzer des Cafés „Nido“ hält große Stücke auf Reze und beschreibt sie mit den Worten, sie sei „zu süß gewesen, sie lebte in einer anderen Welt“.
Für ihn ist sie ein außergewöhnliches, aber schwer zu fassendes Mädchen.
Denji und andere Frauenhelden im Manga bezeichnen sie offen als Schönheit.
Ihre Wirkung auf Männer ist stark, doch sie wirkt nie kalkuliert verführerisch, sondern eher natürlich anziehend.
Kennenlernen und Alltag
Nach ihrer ersten Begegnung besucht Denji das Café „Nido“ fast täglich, nur um Reze zu sehen.
Sie entwickeln eine leichte, sommerliche Romanze, gehen nach Feierabend ausgehen und verbringen viel Zeit zu zweit.
In einer Nacht brechen sie in ein Schulschwimmbad ein.
Reze, die selbst nie eine Schule besucht hat, inszeniert eine Art improvisierten „Schulausflug bei Nacht“ und lädt Denji sogar nackt zum Schwimmen ein, was ihre Nähe und ihr Vertrauen betont.
Bei einem Sommerfest, auf dem sie Feuerwerk anschauen, erreicht ihre Beziehung einen emotionalen Höhepunkt.
Sie bittet Denji, seinen gefährlichen Job als Teufelsjäger aufzugeben und mit ihr gemeinsam durchzubrennen.
Denji zögert, da er sich gerade an seinen Alltag im Sicherheitsdienst gewöhnt hat und Makima gegenüber loyal bleiben will.
Am Ende lehnt er das Angebot ab und wünscht sich stattdessen, alles möge „einfach so weitergehen wie bisher“.
Enthüllung und Verrat
Kurz darauf küsst Reze Denji – ein scheinbar romantischer Moment vor Feuerwerk.
Doch der Kuss endet damit, dass sie ihm die Zunge abbeißt und in ihrem Mund behält.
Sie entschuldigt sich in fast sanftem Ton, während Denji unter Schock zusammenbricht.
Dann erklärt sie ihm, dass sie sein Herz brauche, und beginnt ihren Angriff.
Sie zieht den Ring an ihrem Hals, verwandelt sich in den Bomben‑Teufel und entfesselt ein Massaker.
Mehrere Teufelsjäger sterben, ihre abgeschlagenen Köpfe präsentiert sie Denji später, um ihm klarzumachen, wie aussichtslos Widerstand gegen sie ist.
Dabei sagt sie allerdings ausdrücklich, dass sie möglichst wenige Menschen töten möchte.
Die grau
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