Rei Miyamoto

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Rei Miyamoto
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Alter: 17
Geburtstag: 19. März
Sternzeichen: Fische
Geschlecht: Weiblich
Größe: 164cm
Gewicht: 50kg
Englischer Name: Rei Miyamoto
Japanischer Name: 宮本 麗(みやもと れい)
Chinesischer Name: 宮本麗
Koreanischer Name: 미야모토 레이
Ich diesen Charakter

🎙️ Anime-Sprecher

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Marina Inoue
Marina Inoue
Japanisch(Anime、Synchronsprecher)

🎬 Erscheinende Anime

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Highschool of the Dead
Highschool of the Dead
Veröffentlichungsdatum: 5. Juli 2010

Charaktereinstellung

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Rei Miyamoto ist eine der Hauptfiguren der Serie Highschool of the Dead, eine Schülerin der zweiten Klasse der Fujimi-Akademie und Kindheitsfreundin von Takashi Komuro, die sich in der Zombie-Apokalypse als gleichermaßen komplizierte wie kampfstarke Protagonistin zeigt.

Name: Rei Miyamoto

Geschlecht: Weiblich

Alter: 17 Jahre

Körpergröße: 164 cm

Gewicht: 50 kg

Körpermaße: 87–57–89 cm (E-Körbchen)

Schule: Fujimi-Akademie, zweite Klasse der Oberstufe

Clubs: Speer- bzw. Stangenwaffen-Klub

Familie: Tochter von Tadashi Miyamoto, keine Geschwister

Rei Miyamoto hat lange, bis zur Hüfte reichende braune Haare, die oft offen getragen werden.

Charakteristisch sind zwei abstehende Haarsträhnen, die ihrem Auftreten eine leicht verspielte Note geben.

Ihr Körperbau wird in der Vorlage als sehr kurvig und betont weiblich beschrieben.

In der Anime-Adaption wird ihre Figur noch stärker sexualisiert und wirkt nahezu wie eine Verkörperung körperlicher Attraktivität.

Ihre äußere Erscheinung kontrastiert häufig mit ihrer schwierigen Persönlichkeit.

Die Mischung aus hübschem Schulmädchen und aggressivem Auftreten sorgt dafür, dass sie stark auffällt.

Rei ist extrem ehrgeizig, stolz und besitzt einen ausgeprägten Kampfgeist.

Sie reagiert schnell emotional, neigt zu hysterischen Ausbrüchen und wirkt auf andere oft anstrengend oder unsympathisch.

Trotz ihres harten Auftretens hat sie einen sensiblen Kern und ein starkes Bedürfnis nach emotionaler Unterstützung.

Sie selbst ist sich bewusst, dass sie ohne jemanden, der sie stützt, kaum zurechtkommt, und zeigt daher eine deutlich abhängige, psychisch fragile Seite.

Nach außen tritt sie gerne als „starke“ und moralisch überzeugte Person auf.

Im Inneren schwankt sie jedoch zwischen Unsicherheit, Eifersucht und Selbstzweifeln, was sie menschlich, aber auch widersprüchlich macht.

Sie bezeichnet ihre eigenen, teilweise egoistischen oder sprunghaften Reaktionen gelassen als „so sind Frauen eben“.

Dadurch wirkt sie zugleich selbstironisch und fatalistisch, was ihren Status als „Anti-Heldin“ stärkt.

Rei ist seit der Kindergartenzeit mit Takashi Komuro befreundet, ihre Familien wohnen in derselben Gegend.

In der Grundschule waren beide so eng miteinander verbunden, dass sie sich gegenseitig versprachen, später zu heiraten.

Ursprünglich war Rei eine Klasse über Takashi.

Durch Intrigen und Umstände, die mit ihrem Vater Tadashi Miyamoto zusammenhängen, wurde sie jedoch gezielt zum Sitzenbleiben gezwungen und musste ein Schuljahr wiederholen.

Verantwortlich dafür ist maßgeblich Kōichi Shidōu, den sie seitdem zutiefst hasst.

Dieser Einfluss führte dazu, dass Rei innerhalb ihrer Klasse als Wiederholerin etwas isoliert und „anders“ wahrgenommen wird.

Als sie in der Krise rund um ihre Versetzung Hilfe bei Takashi suchte, kam es statt Unterstützung zu einem heftigen Streit.

Enttäuscht und verletzt wandte sie sich daraufhin von ihm ab.

Kurz danach fand sie Trost bei Hisashi Igou, der ihr freundlich und verständnisvoll begegnete.

Sie begann schließlich eine Beziehung mit Hisashi, was das frühere Versprechen mit Takashi praktisch aufhob.

Zu Beginn der Zombie-Apokalypse ist Rei in einer komplizierten emotionalen Situation.

Sie ist offiziell mit Hisashi Igou zusammen, pflegt aber weiterhin eine tiefe, wenn auch belastete Verbindung zu Takashi Komuro.

Nach Hisashis Tod fällt sie in ein emotionales Chaos.

Sie trauert zwar um ihn, beginnt aber gleichzeitig wieder Gefühle für Takashi zuzulassen und sucht seine Nähe.

Diese widersprüchliche Entwicklung führt zu Spannungen im Überlebenden-Team.

Insbesondere das Annähern von Takashi und Saeko Busujima löst in Rei starke Eifersucht und Unsicherheit aus.

Rei und Saeko liefern sich nicht selten stille oder offene Blickduelle.

Beide sind sich der Gefühle bewusst, die sie jeweils für Takashi empfinden, und betrachten einander als ernsthafte Rivalinnen.

Auch mit Saya Takagi gab es anfangs spürbare Antipathien.

Mit der Zeit und gemeinsamen Überlebenskämpfen mildert sich dieses Spannungsverhältnis jedoch, und sie arbeiten zunehmend besser zusammen.

Ihr Hass auf Kōichi Shidōu bleibt dagegen unverändert intensiv.

Als sie ihm nach dem Ausbruch der Katastrophe wieder begegnet, versucht sie spontan, ihn zu töten.

Später kommt Rei jedoch zu dem Schluss, dass Shidōu „nicht einmal den Wert hat, getötet zu werden“.

Diese Einsicht beeindruckt Souichiro Takagi, der darin eine gewisse Reife und moralische Entwicklung erkennt und Shidōu schließlich zusammen mit seiner Gruppe aus seiner Enklave verbannt.

Rei ist Mitglied des Speer- bzw. Stangenwaffen-Klubs der Fujimi-Akademie.

Zusätzlich wurde sie von ihrem Vater Tadashi Miyamoto in Bajonettkampf und Umgang mit langstieligen Waffen ausgebildet.

In der Apokalypse greift sie zunächst auf improvisierte Waffen wie einen Moppstiel an der Schule zurück.

Später erhält sie im Haus der Familie Minami ein Springfield M1A1 Super Match mit Bajonett, das sie mit großer Entschlossenheit gegen die Untoten einsetzt.

Rei zeigt im Kampf Mut, Härte und eine bemerkenswerte physische Belastbarkeit.

Sie stürzt sich wiederholt in gefährliche Situationen, um ihre Freunde zu schützen oder Ventile für ihre inneren Konflikte zu finden.

Trotz ihres emotional instabilen Charakters verliert sie im Angesicht der Zombie-Bedrohung nicht vollständig die Kontrolle.

Im Verlauf der Handlung lässt sich bei ihr sogar eine gewisse Charakterentwicklung erkennen, in der sie verantwortungsbewusster und besonnener handelt.

Im ursprünglichen Manga wird Rei als Mischung aus „tragischer Heldin“ und „moralisch schwieriger Figur“ gezeichnet.

Ihre wankelmütige Haltung gegenüber Takashi und Hisashi, gepaart mit ihrem aufbrausenden Verhalten, führte dazu, dass sie von vielen Fans kritisch beurteilt wird.

Der Manga deutet an, dass ihre Körbchengröße eher im G- bis H-Bereich liegt und betont ihre kurvige Figur.

Der Anime setzt dies noch deutlicher in Szene, indem er ihren Körper häufig in sexualisierten Perspektiven zeigt.

In der Anime-Version wird ihr hysterischer, explosive Charakterzug zusätzlich verstärkt.

Gegen Ende der Serie verändert sich der Handlungsverlauf leicht, wodurch ihre Präsenz etwas abnimmt.

Gleichzeitig bleibt sie aber eine zentrale emotionale Figur, an der sich viele Konflikte und Spannungen des Teams entzünden.

Sie gilt innerhalb der Fandom-Diskussionen als eine der am kontroversesten beurteilten Figuren der Serie.

Rei wird in Diskussionen zu Highschool of the Dead häufig als „Böse“ oder „falsche“ Heldin bezeichnet.

Dieser Ruf speist sich vor allem aus ihrem Verhalten nach dem Tod von Hisashi Igou und ihrem Umgang mit Takashi Komuro.

Nachdem Hisashi gestorben ist, wendet sie sich relativ schnell Takashi zu und sucht körperliche wie emotionale Nähe.

Viele Leser und Zuschauer werten das als plötzlichen Gesinnungswechsel und empfinden es als respektlos gegenüber Hisashi.

Ihre Eifersucht auf Saeko Busujima verstärkt diesen Eindruck.

Während sie selbst Takashi in der Vergangenheit zurückgewiesen oder verletzt hat, reagiert sie stark gereizt, wenn Saeko ihm näherkommt.

Damit wirkt sie oft selbstbezogen und moralisch inkonsequent.

Dieses Verhalten, gepaart mit ihrem Temperament, macht sie zu einer der am heftigsten diskutierten Figuren der Serie.

Gleichzeitig darf nicht vergessen werden, dass Rei Opfer der Intrigen von Kōichi Shidōu und der politischen Spiele rund um ihren Vater Tadashi Miyamoto wurde.

Ihr Leben, ihre Schullaufbahn und ihre Beziehungen wurden massiv verzerrt, was ihre psychischen Brüche erklärbarer macht.

In einer Welt, die von Zombies überrannt wird, bleibt sie trotz allem bei Bewusstsein und verliert nicht komplett ihre moralische Orientierung.

Es gibt mehrere Momente, in denen sie wächst, reflektiert und gerechter handelt, als man es ihrer „schlechten“ Reputation zutrauen würde.

In Beliebtheitsumfragen belegt Rei Miyamoto in der Regel mittlere Plätze, oft etwa Rang vier.

Sie ist also keineswegs unbeliebt, sticht aber vor allem durch kontroverse Reaktionen hervor.

Die Sprecherin Mariko Inoue (in der deutschen Übertragung sinngemäß) beschrieb Rei als die „am stärksten realistisch und direkt“ wirkende Figur der Geschichte.

Sie betonte, dass Rei – im Guten wie im Schlechten – am „menschlichsten“ dargestellt sei.

Der ursprüngliche Autor Daisuke Satou äußerte, dass er Rei ursprünglich als tragische Heldin anlegen wollte.

Er gab allerdings später zu, dass ihre endgültige Persönlichkeitszeichnung in Teilen von seiner ursprünglichen Vision abwich und er diese Entwicklung teilweise bereute.

Auch der Zeichner Shouji Sato hatte Bedenken, dass Rei zu negativ wahrgenommen werden könnte.

Innerhalb des Produktionsteams wurde ihre Menschlichkeit zwar geschätzt, gleichzeitig aber auch ihre Tendenz zum „negativen Auffallen“ kritisch betrachtet.

Unabhängig von der Bewertung steht fest, dass Rei Miyamoto zu den prägendsten Figuren von Highschool of the Dead gehört.

Sie verkörpert wie kaum eine andere Figur die Mischung aus heroischem Überlebenswillen, verletzlicher Psyche und moralischer Ambivalenz, die die Serie auszeichnet.

(Bearbeitungsverlauf anzeigen)

(Letzte Bearbeitung: 22. Dezember 2025 23:03)

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