Inasa Yoarashi ist ein männlicher Schüler der Heldenabteilung des ersten Jahrgangs an der Shiketsu-Oberschule und ein Nachwuchsheld mit dem Heldennamen „Reppu“, dessen Spezialität die Kontrolle über Wind und Wirbelstürme ist.
Er gehört zur gleichen Alterskohorte wie Izuku Midoriya und wurde ursprünglich mit Bestnote über die Empfehlung an der Yuei-Oberschule angenommen, lehnte diese Aufnahme aber ab und wechselte stattdessen zur Shiketsu-Oberschule.
Name: Inasa Yoarashi
Geschlecht: Männlich
Heldname: Reppu
Schule / Jahrgang: Shiketsu-Oberschule, Heldenabteilung, 1. Jahrgang
Geburtstag: 26. September
Größe: 190 cm
Blutgruppe: B
Herkunft: Präfektur Yamanashi (Japan, ländliche Region mit Bergen)
Lieblingssachen: Leidenschaft, Hitzköpfigkeit, „heißblütige“ Kämpfe
Charaktereigenschaften: Brutal ehrlich, sehr geradlinig, extrem temperamentvoll
Synchronsprecher (Originalfassung): Ryota Iwasaki
Inasa Yoarashi ist als einer der stärksten Erstklässler der Shiketsu-Oberschule bekannt, einer der renommiertesten Heldenoberschulen Japans.
Erist überaus energiegeladen, laut und zeigt eine auffällige Mischung aus roher Kraft und erstaunlicher Sensibilität.
Seine Spezialität „Wirbelwind“ erlaubt ihm, Wind und Luftströme präzise zu kontrollieren und sich damit frei durch die Luft zu bewegen.
Er wurde auf Empfehlung hin an der Yuei-Oberschule aufgenommen, verzichtete jedoch aus persönlichen Gründen auf den Platz und entschied sich bewusst für Shiketsu.
Inasa ist ein klassischer Hitzkopf mit einem einfachen, aber tief verinnerlichten Ideal:
Für ihn ist das Wichtigste an einem Helden „Hitze“ – also Leidenschaft, Herzblut und ehrliche Emotion.
Erist groß gewachsen, kräftig gebaut, trägt einen kahl rasierten Kopf und hat markante Augen, bei denen das Weiße stark hervorsticht.
Seine Art erinnert stark an einen überdrehten Sportler: laut, körperbetont, dauernd in Bewegung und mit vielen Gesten.
Sein Sprachstil ist locker und kumpelhaft, er wirkt auf Fremde oft sofort wie ein extrovertierter Klassenclown.
Hanta Sero beschreibt ihn sinngemäß als jemanden, der ist, als hätte man Tenya Ida und Eijiro Kirishima „zusammengeworfen und dann hoch zwei genommen“ – also doppelt so enthusiastisch.
Obwohl er aus der Ferne meist laut lachend und überdreht wirkt, reagiert er emotional sehr fein auf seine Umgebung.
Er freut sich, ärgert sich oder ist verletzt – und das alles oft gleichzeitig, nur eben sehr, sehr laut.
Inasa ist Kindern gegenüber freundlich und zugewandt und verfügt über gute schulische Leistungen.
Trotzdem ist er emotional noch unreif: In aufgeladenen Situationen handelt er gern impulsiv und neigt dazu, Probleme mit schierer Kraft und spontanem Aktionismus lösen zu wollen.
Eine auffällige Eigenheit ist sein übertrieben tiefes Verbeugen:
Wenn er sich entschuldigt oder bedankt, haut er seinen Kopf so heftig nach unten, dass er sich schon mehrfach den Schädel am Boden gestoßen hat.
Als Kind war Inasa ein großer Fan von Profihelden und suchte in ihnen vor allem Vorbilder voller Leidenschaft.
In dieser Zeit erlebte er jedoch ein prägendes Trauma:
Er traf während eines Einsatzes auf Enji Todoroki (Endeavor), bat ihn um ein Autogramm und wurde von ihm kühl abgewiesen.
Diese Abweisung empfand Inasa als eiskalte Zurückweisung und völliges Fehlen von „Hitze“ und Menschlichkeit.
Seit diesem Erlebnis verabscheute er Endeavor als „kalten Mann“ und stellte ihn als Gegenbild zu seinem Heldenideal dar.
Diese Abneigung übertrug sich später auch auf dessen Sohn Shoto Todoroki, den er mit dessen Vater unbewusst gleichsetzte.
Als Inasa bei der Empfehlungseignungsprüfung der Yuei-Oberschule auf Shoto Todoroki traf, wusste er, dass dieser der Sohn von Enji Todoroki ist.
Trotz seiner Vorbehalte hoffte er, dass Shoto anders sein könnte, und versuchte, offen und freundlich auf ihn zuzugehen.
Zu diesem Zeitpunkt war Shoto jedoch komplett auf seinen eigenen Konflikt mit seinem Vater fixiert und blendete andere Menschen aus.
Erignorierte Inasa eiskalt – was Inasa tief verletzte und seine negative Sicht auf die Familie Todoroki bestätigte.
Obwohl Inasa die Prüfung mit Bestnote bestand, lehnte er den Platz an der Yuei-Oberschule ab.
Die Tatsache, dass Shoto ihn – wie einst Enji Todoroki ihn als Kind – kalt stehenließ, reichte Inasa, um seine gesamte Schulwahl umzuwerfen und an die Shiketsu-Oberschule zu gehen.
Diese Entscheidung zeigt, wie stark emotional er ist:
Eine einzige schmerzhafte Erfahrung reicht aus, um seine Zukunft neu auszurichten – im Guten wie im Schlechten.
Inasas Heldenname lautet Reppu, was sinngemäß „reißender Sturmwind“ bedeutet und zu seiner Wind-Spezialität passt.
Er selbst beschreibt sich als jemanden, der „ultra lebhaft, ultra rein und in jeder Hinsicht kompromisslos geradlinig“ ist.
Er liebt die Yuei-Oberschule trotz seiner Ablehnung des Platzes als Konzept und Symbol für heldenhafte Ideale.
In der Prüfung zum vorläufigen Heldenführerschein ruft er begeistert, dass er „Yuei über alles liebt“ und dass er schon immer einmal „Plus Ultra!“ ausrufen wollte.
Er sieht Helden grundsätzlich als leidenschaftliche Kämpfer, deren „Hitze“ sich in Taten und Emotionen zeigt.
Wenn er Kampfszenen beobachtet, kommentiert er diese mit ehrlicher Begeisterung und betont, wie sehr er „heiße“ Kämpfe liebt.
Inasa ist mit 190 cm Körpergröße sehr groß und entsprechend breit und muskulös gebaut.
Sein Kopf ist kahl rasiert, seine Augen wirken mit viel sichtbarem Weiß sehr intensiv und leicht einschüchternd.
Sein Heldenkostüm besteht aus einem Mantel, in den an mehreren Stellen Düsen beziehungsweise Auslassöffnungen integriert sind.
Dieser Mantel ist auf Kämpfe in großer Höhe ausgelegt und daher stark isoliert und wärmend, was Inasa bei Flügen in großer Höhe schützt.
Der linke Ärmel ist besonders groß und auffällig gestaltet, was sowohl ein optisches Merkmal als auch ein Hinweis auf spezielle Windmanöver ist.
Das Kostüm ist insgesamt auf Bewegungsfreiheit, Windkanalisierung und Schutz vor Kälte abgestimmt.
Verhältnis zu Enji Todoroki (Endeavor)
Inasas frühe Begegnung mit Enji Todoroki, bei der dieser ihm ein Autogramm verweigerte, prägte seine Abneigung gegen den Helden nachhaltig.
Er sah in Endeavor fortan ein Symbol für Kälte, Egoismus und das Gegenteil von heldenhafter „Hitze“.
Als er später erfährt, dass Shoto Todoroki Endeavors Sohn ist, überträgt er diesen Groll automatisch auf Shoto.
Für lange Zeit betrachtet er beide als Personen, die von persönlicher Rachsucht und Geltungsdrang angetrieben werden, statt von Idealen.
Im Laufe der Prüfungen und gemeinsamen Kämpfe erkennt Inasa jedoch, dass sowohl Shoto als auch sein Vater sich verändern.
Besonders Endeavors späteres Verhalten als Nummer-1-Held und Shotos Kämpfe mit sich selbst lassen Inasa seine Sicht schrittweise überdenken.
Nach der bestandenen Nachprüfung für den Heldenführerschein fasst er sich ein Herz und stellt sich Enji Todoroki persönlich.
Vor dem Gespräch schlägt er sich selbst ins Gesicht, um seine inneren Widersprüche zu „ordnen“ und nicht von seinem alten Groll überwältigt zu werden, was ihn sichtbar verletzt und bluten lässt.
Er sagt Shoto daraufhin direkt ins Gesicht, dass dieser ein Held werden soll, auf den er stolz sein kann.
Als er in Shotos Blick keine frühere Kälte mehr sieht, gesteht Inasa ehrlich, dass er ihn jetzt unterstützt und anfeuert.
Enji Todoroki zeigt sich dankbar für Inasas aufrichtige Worte, ist aber gleichzeitig besorgt über dessen selbst zugefügte Verletzungen.
Damit ist der emotionale Knoten für Inasa zumindest so weit gelöst, dass er Endeavor nicht mehr ausschließlich als Feindbild wahrnimmt.
Verhältnis zu Shoto Todoroki
Anfangs steht Inasa Shoto Todoroki extrem feindselig gegenüber.
Shotos kühle Ignoranz während der Yuei-Empfehlungsprüfung hat bei ihm dieselbe Wunde aufgerissen wie die Autogrammverweigerung durch Enji.
Bei der Prüfung zum vorläufigen Heldenführerschein prallen Inasa und Shoto heftig aufeinander.
Ihr Konflikt eskaliert im Kampf gegen Kugo Sakamata (Gang Orca) und führt zu schweren Koordinationsproblemen.
Inasa konzentriert sich mehr auf seinen Groll als auf den Einsatz, während Shoto in seinen familiären Konflikt verstrickt bleibt.
Dadurch gefährden sie nicht nur den Erfolg der Prüfung, sondern auch andere Teilnehmer – unter anderem beinahe Yo Shindo.
Erst der energische Einschritt von Izuku Midoriya rüttelt die beiden wach.
Sie reißen sich zusammen und kombinieren ihre Fähigkeiten in einer eindrucksvollen Kooperation: Shotos Flammen und Inasas Wind verbinden sich zu einem gewaltigen Flammenwirbel.
Auch wenn dieser Flammensturm Kugo Sakamata beeindruckt, beweist dieser, dass er immer noch klar überlegen ist.
Inasa und Shoto werden wegen ihres vorherigen Fehlverhaltens und der gestörten Teamarbeit trotzdem abgewertet und fallen durch die Prüfung.
Nach der Prüfung reflektiert Inasa sein Verhalten und erkennt, dass sein Groll ihn zu einem schlechten Teamkameraden gemacht hat.
Er entschuldigt sich offen und selbstkritisch bei Shoto und gesteht, dass er selbst einen großen Teil der Schuld trägt.
Shoto wiederum geht auf ihn zu und macht Kompromisse, was eine langsame, aber echte Versöhnung ermöglicht.
Inasa gibt zwar zu, dass er Shoto „eigentlich noch nicht wirklich mag“, doch er will aktiv nach Möglichkeiten suchen, sich anzunähern.
Seitdem wirkt ihr Verhältnis zwar noch etwas holprig, aber deutlich entspannter und von gegenseitigem Respekt geprägt.
Beide erkennen die Stärke des anderen an und schaffen eine Basis für Zusammenarbeit und Wachstum.
Verhältnis zu Katsuki Bakugo
Katsuki Bakugo begegnet Inasa mit seiner typischen ruppigen Art.
Er nennt ihn spöttisch „Glatzkopf“ und kommentiert damit seine kahl rasierte Frisur.
Trotz dieser Sticheleien stehen die beiden auf einer ähnlichen Wellenlänge, was reinen Kampfgeist angeht.
Beide sind laut, kompromisslos und extrem leistungsorientiert, allerdings drückt Inasa seine Gefühle offener und positiver aus.
Während der Nachprüfung zum Heldenführerschein nehmen sowohl Bakugo als auch Inasa gemeinsam an der Sonderunterweisung teil.
Dort müssen sie ihre aufbrausenden Charakterzüge unter Kontrolle bringen, um bei der Arbeit mit Kindern bestehen zu können.
Verhältnis zu Camie Utsushimi
Inasa betrachtet Camie Utsushimi (Camie) als jemand mit auffälliger Präsenz, deren Stimme er als besonders laut und kraftvoll empfindet.
Im Rahmen der Nachprüfung arbeitet er gemeinsam mit Camie, Shoto und Bakugo an der Aufgabe, das Vertrauen einer Gruppe schwieriger Kinder zu gewinnen.
Später, Jahre nach den großen Kämpfen, deutet ein Kommentar von Camie an, dass sie einen Einfluss auf Inasas äußeres Erscheinungsbild hatte.
Acht Jahre nach der zweiten großen Schlacht hat er seine Haare silbern gefärbt, offenbar angeregt durch eine Bemerkung von ihr.
Inasas Spezialität heißt „Wirbelwind“.
Er kann Wind und Luftströme erzeugen, verstärken und in feinen Abstufungen kontrollieren.
Damit ist er in der Lage, sich selbst durch die Luft zu katapultieren und praktisch frei zu fliegen.
Er kann Windstöße zu Explosionen steigern, sodass sie Objekte, Trümmer oder Gegner kraftvoll aufwirbeln und fortschleudern.
Besonders beeindruckend ist seine feine Kontrolle:
Er kann innerhalb eines großen, stürmischen Windfeldes gezielt nur bestimmte Dinge anheben, ohne andere zu treffen.
Erist außerdem fähig, Wind aus mehreren Richtungen gleichzeitig zu erzeugen und zu steuern.
So kann er etwa einen Gegner in der Luft festhalten oder Bewegungsfreiheit massiv einschränken.
Trotz dieser Präzision hat Inasa ein Problem:
Sein Umgang mit der Spezialität ist im Einsatz oft gröber, als es nötig wäre – er neigt zu übertriebenen und brachialen Lösungen.
Ein Beispiel ist die Prüfung zum vorläufigen Heldenführerschein, bei der er verschüttete „Opfer“ samt Trümmerteilen einfach komplett zu sich herüberbläst.
Zwar erreicht er schnell die Personen, wird dafür aber wegen mangelnder Rücksicht und Gefährdung der „Opfer“ deutlich abgewertet.
Klingenwind: Sturm
Bei dieser Technik bündelt Inasa seine Windkraft so, dass sie wie schneidende Klingen wirkt.
Die Luft wird zu einem reißenden Sturm, der Objekte beschädigen oder Gegner wegfegen kann.
Blauer Sturm: Held
Hier verstärkt Inasa seine Windströme zu einem besonders mächtigen, massiven Sturm.
Der „blaue“ Aspekt ist sinnbildlich für die gewaltige, fast schon naturgewaltige Intensität des Luftdrucks.
Flammenruf im vollen Glanz (Kōen Banjō)
Diese Technik ist eine kombinierte Attacke von Inasa und Shoto Todoroki.
Inasa erzeugt einen massiven Wirbelwind, in den Shoto seine Flammen einspeist.
Durch die Kombination aus Wind und Feuer entsteht eine riesige Feuerspirale, die sowohl als Flächenangriff als auch als Käfig funktioniert.
Gegner können direkt von den Flammen getroffen oder im Zentrum des Wirbels eingesperrt werden.
Diese Technik kam besonders eindrucksvoll in der Prüfung gegen Kugo Sakamata (Gang Orca) zum Einsatz.
Obwohl der Angriff imposant ist, zeigt Gang Orca, dass er selbst einem solch verheerenden Angriff standhalten kann.
Empfehlung und Schulwahl
Inasa gehört zur gleichen Generation wie Izuku Midoriya und die anderen Heldenanwärter der Yuei-Oberschule.
Bei der Empfehlungseignungsprüfung der Yuei erzielte er die Bestnote und hätte problemlos einen Platz an dieser berühmten Schule bekommen.
Aufgrund seiner Begegnung mit Shoto Todoroki und dem wieder aufbrechenden Groll gegen Enji Todoroki lehnte er die Aufnahme jedoch ab.
Stattdessen entschied er sich für die Shiketsu-Oberschule, die als der große Rivale der Yuei gilt.
Seine Entscheidung zeigt, dass er seine Überzeugungen über strategische Vorteile stellt.
Er will nicht an einer Schule lernen, an deren Symbolfiguren er sich innerlich aufreibt.
Prüfung für den vorläufigen Heldenführerschein
Obwohl er erst im ersten Jahrgang ist, nimmt Inasa als Ausnahme zusammen mit den Zweitklässlern an der Prüfung für den vorläufigen Heldenführerschein teil.
Das unterstreicht seinen Status als Ausnahmetalent innerhalb der Shiketsu-Oberschule.
Im ersten Teil der Prüfung, einem Wettkampf mit Zielscheiben und „Treffkugeln“, räumt Inasa spektakulär ab.
Er besteht als Erster und eliminiert im Alleingang ungefähr 120 Teilnehmer – eine Zahl, die seine Überlegenheit deutlich demonstriert.
Im zweiten Teil, einer Rettungs- und Kampfsimulation unter Angriff von Kugo Sakamata und dessen Team, treten jedoch seine Schwächen zutage.
Sein ungelöster Konflikt mit Shoto Todoroki führt zu ständigen Reibungen, Fehlentscheidungen und gestörter Teamarbeit.
In einer kritischen Situation wirbelt Inasa mit Shotos Flammen jemanden fast im Angriff mit, der eigentlich gerettet werden soll, darunter Yo Shindo von der Ketsubutsu-Akademie.
Dieser Beinahe-Fehler ist ein schwerer Verstoß, der im realen Einsatz Leben kosten könnte.
Trotz einer später beeindruckenden gemeinsamen Technik mit Shoto – ihrem Feuerspiralen-Angriff – ist der Schaden im Bewertungssystem bereits angerichtet.
Inasa und Shoto fallen durch die Prüfung und müssen zur Nachprüfung antreten.
Nachprüfung und Arbeit mit Kindern
In der Nachprüfung für den vorläufigen Heldenführerschein wird Inasa zusammen mit unter anderem Katsuki Bakugo, Shoto Todoroki und Camie Utsushimi zu einer besonderen Aufgabe eingeteilt.
Unter Anleitung von Kugo Sakamata müssen sie eine Gruppe problematischer Kinder „für sich gewinnen“ und deren Respekt und Vertrauen erlangen.
Die Kinder sind frech, misstrauisch und testen die Grenzen der angehenden Helden bewusst aus.
Inasa muss lernen, seine laute, überbordende Art so einzusetzen, dass er die Kinder motiviert, statt sie zu überfordern.
Gemeinsam mit seinen Mitstreitern schafft er es, den Kindern echte Heldenwerte vorzuleben, statt sie nur mit roher Kraft zu beeindrucken.
Am Ende besteht er die Nachprüfung und erhält den vorläufigen Heldenführerschein.
Zweite große Schlacht und spätere Karriere
Inasa tritt in der finalen großen Auseinandersetzung zwischen Helden und Schurken erneut in Erscheinung.
Gemeinsam mit Camie Utsushimi, Seiji Shishikura und Nagamasa Mora erscheint er am Ort des zerstörten Gebirgsstaates Gunga, um die bedrängten Helden zu unterstützen.
Dort nutzt er seine Windkraft, um eine Vielzahl von Klonen von Himiko Toga in die Luft zu schleudern und deren Bewegungen zu stören.
Neben seiner physischen Stärke zeigt sich dabei auch seine verbale Schlagfertigkeit, denn die Worte von All For One prallen wirkungslos an ihm ab.
Acht Jahre nach der zweiten großen Schlacht ist Inasa als professioneller Held etabliert.
Er hat sich die Haare silbern gefärbt, was auf einen Anstoß durch einen Kommentar von Camie zurückgeht, und wirkt optisch reifer, ohne seine Energie verloren zu haben.
In der nationalen Heldenrangliste „Helden-Billboard Japan“ belegt er den 16. Platz.
Das ist ein Beleg dafür, dass aus dem emotionalen, leicht chaotischen Schüler ein anerkannter Profiheld geworden ist, der seine Leidenschaft in kontrollierte Bahnen gelenkt hat.
Inasa wird von Shota Aizawa (Eraser Head) als äußerst talentierter Schüler eingeschätzt, trotz dessen Zugehörigkeit zur rivalisierenden Shiketsu-Schule.
Seine Leistungen und sein Potenzial werden also auch außerhalb seiner eigenen Schule anerkannt.
Seine Art, sich zu verbeugen und dabei mit dem Kopf auf dem Boden aufzuschlagen, ist zu einem Running Gag geworden.
Dieses übertriebene Verhalten unterstreicht seine Neigung, alles „mit voller Kraft“ zu tun – sogar Entschuldigungen.
Interessant ist, dass der Name seiner Spezialität „Wirbelwind“ ursprünglich im Manga gar nicht explizit genannt wurde.
Erst in der Anime-Umsetzung wurde der offizielle Name der Spezialität klar kommuniziert.
Inasa verkörpert insgesamt das Motiv des „heißblütigen Helden“, der lernen muss, dass echte Größe nicht nur aus Kraft und Emotion, sondern auch aus Selbstreflexion und verantwortungsvoller Kontrolle besteht.
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