Alastor ist in Shakugan no Shana der mit Shana verbundene männliche König der Purpurwelt und trägt als wahren Namen „Himmelszerstörendes Inferno“; als Gott der Vergeltung verkörpert er die Autoritäten von Urteil und Verdammnis.
Wahrer Name: Himmelszerstörendes Inferno
Rufname: Alastor
Flammenfarbe: Karmesinrot
Größe: unbekannt
Gewicht: unbekannt
Lieblingssachen: unbekannt
Synchronsprecher: Masashi Ebara
Drama-CD-Stimme: Akio Ootsuka
Alastor ist gewöhnlich als einfacher König der Purpurwelt bekannt, tatsächlich ist er jedoch weit mehr als das.
Er gehört zu den übernatürlichen Existenzen, die in der Purpurwelt einem Gott gleichkommen, und wird sogar als ein „wahrer Dämonengott der Purpurwelt“ bezeichnet.
Seine göttliche Zuständigkeit ist Urteil und Verdammnis.
Darum schloss er in der Menschenwelt auch einen Vertrag: um jenen seiner eigenen Art himmlische Strafe zu bringen, die das Gleichgewicht der Welt stören und beiden Welten schaden.
Unter den Bewohnern der Purpurwelt gilt er als ein Gott, also als Verkörperung eines Weltgesetzes.
Daher wird er auch Gott der himmlischen Strafe genannt.
Aufgrund seiner besonderen Natur ist er zudem der einzige bekannte göttliche Bewohner der Purpurwelt, der die Schlange des Festes töten kann.
Ebenso ist er das einzige Wesen, das deren erschaffenes Perfektes Ganzes zerstören kann.
Himmelszerstörendes Inferno ist sein sogenannter wahrer Name.
Dieser Name beschreibt sein Wesen in den Worten dieser Welt und bedeutet sinngemäß etwas wie „das, was alles niederbrennt“.
Alastor ist dagegen nur ein Beiname.
Er wurde nach einer gleichnamigen Gottheit aus der Mythologie gewählt.
Normalerweise ruht Alastor im Inneren von Shana.
Seinen Willen äußert er durch ein pendelartiges göttliches Werkzeug in Form eines Anhängers namens Cocytus, versehen mit einem schwarzen Edelstein und einem goldenen Ringmotiv.
Wenn er manifest erscheint, nimmt er eine eindrucksvolle Gestalt an.
Dann wird er zu einer karmesinroten Flamme, in der ein pechschwarzer Kern verborgen liegt, und formt einen geflügelten, gehörnten Riesen mit echten flammenden Augen sowie Flügeln, deren Membranen an den Nachthimmel erinnern.
Seine Flammenfarbe ist ein tiefes Karmesin.
Sie steht für ein Feuer, das „alles restlos verbrennt“.
Im Alltag wirkt Alastor würdevoll, entschieden und von großer Autorität.
Sobald es jedoch um Frauenherzen, Liebe oder andere Dinge geht, die außerhalb seines Erfahrungshorizonts liegen, gerät er leicht ins Wanken.
Wilhelmina Carmel beschreibt ihn als jemanden, der Frauen gegenüber wenig Durchsetzungsvermögen besitzt.
Trotz seiner göttlichen Würde hat er also eine überraschend verletzliche Seite.
Er nimmt die Mission der Flame Haze ernster als fast jeder andere.
Gleichzeitig ist er erstaunlich fürsorglich und kümmert sich gern um andere.
Als Gott und als jemand, der einst als stärkster Flame Haze gepriesen wurde, scheint er einen gewissen Stolz auf seine Stellung gehabt zu haben.
Als er erfuhr, dass seine Autorität nach mehreren Jahrhunderten fern der großen Bühne stark verblasst war, traf ihn das schwer, und er verfiel für eine Weile in deutliche Niedergeschlagenheit.
Zwischen Alastor und Shana besteht eine außerordentlich starke geistige Bindung.
Gerade deshalb reagiert er oft verunsichert oder unzufrieden, wenn Shana ihm ihre „Sorgen als Mädchen“ ausgerechnet deshalb verschweigt, weil er ein Mann ist.
Er betrachtet Shana nicht nur als Vertragspartnerin, sondern in mancher Hinsicht auch mit einer fast schon überfürsorglichen Beschützerhaltung.
Besonders wenn ihre weibliche Seite oder romantische Themen zur Sprache kommen, tritt diese Seite deutlich hervor.
Vor allem in der frühen Phase zeigte sich das sehr stark.
Als Shana unbewusst Gefühle für Yuji Sakai entwickelte, begegnete Alastor ihm auffallend streng.
Zugleich wird ihm vorgehalten, Shana zu einseitig als Flame Haze erzogen zu haben.
Darum brachte er ihr anfangs kaum alltägliches Wissen darüber bei, wie man als junges Mädchen lebt, was ihn trotz seiner Göttlichkeit erstaunlich unvollkommen erscheinen lässt.
Mit Mathilde Saint-Omer verband Alastor eine gegenseitige Liebe.
Auch nach ihrem Tod liebt er sie bis in die Gegenwart weiter.
Diese Vergangenheit prägt viele seiner Reaktionen.
Shana ist für ihn gewissermaßen das Vermächtnis Mathildes, was seine starke Schutzinstinkte zusätzlich erklärt.
Mit Merihim, auch als „Regenbogenflügel“ bekannt, verbindet Alastor eine angespannte Rivalität.
Da auch Merihim Gefühle für Mathilde Saint-Omer hegte, betrachten sich beide zudem als Nebenbuhler in Liebesdingen und hegen wenig Sympathie füreinander.
Als Kampfkraft erkannte Alastor Yuji Sakai schon recht früh an.
Als Shanas echter Gefährte im Kampf hielt er ihn jedoch lange für unreif.
Deshalb unterzog er Yuji immer wieder einer strengen Erziehung.
Darin mischte sich nicht nur nüchterne Bewertung, sondern auch deutlicher Widerstand gegen den Jungen, in den Shana sich verliebte.
Chigusa Sakai, Yujis Mutter, begegnet Alastor mit besonderem Respekt.
Ihre Erfahrung als Frau und Mutter sowie ihr tiefes Verständnis für Liebe und Fürsorge beeindrucken ihn, gerade weil diese Bereiche für ihn selbst schwer zugänglich sind.
Er erkennt in ihr etwas an, das ihm fehlt.
Daher behandelt er sie mit aufrichtiger Hochachtung.
Der Name Alastor verweist auf eine gleichnamige Gottheit, die im Zoroastrismus als Vollstrecker von Strafen in der Hölle erscheint.
Auch der Name Cocytus hat einen mythologischen Hintergrund und erinnert an den Fluss Kokytos aus der griechischen Unterwelt.
„Wenn die unendliche Zeit ihren Pulsschlag anhält, gehen die Menschen lautlos in Flammen auf.
Niemand bemerkt es, die Welt gerät aus den Fugen und wird von den Flammen der Purpurwelt verschlungen.“
💬 Community-Diskussion
Sprich über diesen Anime mit Menschen, denen er wirklich am Herzen liegt.