Tsukuyo Inaba ist das jüngste Mitglied der fünf Schwerter und sticht als blinde, aber außergewöhnlich hörbegabte Schwertmeisterin hervor. Sie ist eine zurückgezogene Schülerin mit ernsthaftem Charakter und spielt sowohl in Armed Girl’s Machiavellism als auch in der Vorgängerserie eine entscheidende Rolle.
Tsukuyo Inaba besitzt auffälliges silberfarbenes Haar und rote Augen – Merkmale, die oft mit Albinismus assoziiert werden.
Sie wirkt sehr jung, tatsächlich entspricht ihr Alter etwa dem eines Grundschulkindes, obwohl sie aufgrund einer Hochbegabung eine Klassenstufe übersprungen hat.
Ihr schwacher Gesundheitszustand ist offensichtlich, und ihr Sehvermögen ist nahezu vollständig verloren, was sie körperlich und optisch von anderen unterscheidet.
Tsukuyo trägt fast immer ein auffälliges, besonders verziertes Priesterkostüm, das sich von den üblichen Schuluniformen der anderen Mädchen abhebt.
Darunter kann man gelegentlich die Schuluniform erkennen, aber ihr Stil ist klar geprägt durch ihr Priestergewand und ein charakteristisches Haaraccessoire auf der linken Seite.
Sie ist sehr introvertiert und bevorzugt es, sich aus dem Schulgeschehen herauszuhalten, solange niemand, der ihr wichtig ist, betroffen wird.
Aufgrund ihrer schweren Lebensumstände entwickelt sie starken Wunsch nach normalen sozialen Beziehungen und Freundschaften.
Ihre Sprechweise ist oft geprägt von kurz angebundenen, emotionalen Ausdrücken wie „Enttäuschend“, „Erschütternd“ oder „Wunderbar“, je nach Situation.
Tsukuyo zeigt deutliche Anzeichen eines kindlichen Ehrgeizes und bewahrt sich trotz ihrer Genialität ein hohes Maß an Empathie.
Tsukuyo entstammt einer komplizierten und von Familienproblemen geprägten Abstammung.
Ihr Vater ist ein Wahnsinniger mit dem Ziel, den stärksten Schwertkämpfer hervorzubringen, und beging mehrere Generationen von Inzest.
Sie ist die jüngere Schwester von Koharu Narukami und die jüngste Halbschwester von Ryunosuke, dem Helden aus der Vorgängerserie.
Ihre Mutter, Kogetsu, war außergewöhnlich kränklich und starb früh, was Tsukuyo zusätzlich belastet hat.
Nach einem dramatischen Abschluss in der Vorgängergeschichte wird angedeutet, dass sie endlich ein friedlicheres Leben führen konnte und die Schule genießen lernte.
Tsukuyo ist Meisterin der Yamakura Jikigen-Schwertkunst und beherrscht die Technik „Un’yo“, eine praktisch unsichtbare, extrem schnelle Iaido-Schwertkunst.
Ihre spezielle Fähigkeit „Shunkou“ ermöglicht es ihr, drei Hiebe praktisch gleichzeitig auszuführen – eine Geschwindigkeit, die sogar gestandene Kämpfer in Angst versetzt.
Durch ihr gesamtes Leben mit Blindheit hat sie ein nahezu übermenschliches Gehör entwickelt und kann sogar Muskelbewegungen und Atemgeräusche präzise wahrnehmen.
Sie ist in der Lage, Reflexbewegungen in Kampfsituationen zu nutzen, selbst wenn sie das Bewusstsein verloren hat.
Im Kampf gegen Kirukiru Amou und Koharu Narukami zeigte sie, dass sie auf höchstem Niveau mithalten kann, auch wenn ihr Material – ein nachgemachtes Schwert aus Sicherheitsgründen – sie temporär benachteiligte.
Außerhalb der Kampffähigkeiten überzeugt sie durch herausragende Intelligenz und Urteilskraft, die selbst Erwachsene oft übertrifft.
Tsukuyo hat eine komplexe Beziehung zu ihren Geschwistern; besonders zu Koharu Narukami, mit der sie zwischen Feindschaft und letztlicher Versöhnung schwankt.
Zu Fudou Nomura entwickelt sie nach einer Reihe von Konfrontationen eine respektvolle Schülerin-Mentor-Beziehung und erkennt ihn schließlich als ihren Meister an.
Sie ist die einzige, die Nomura persönlich vom Schuldirektor aus überwachen soll, und behandelt ihn mit einer einzigartigen Mischung aus Tutorenehrgeiz und kindlicher Strenge.
Mit ihren Geschwistern hat sie doch nach dramatischen Ereignissen eine Annäherung erfahren und sieht sie nun als Familie an.
Tsukuyo ist die einzige der fünf Schwerter, die mit einem nachgemachten Schwert kämpft, statt mit einem echten, was vermutlich auf die Abkehr von ihrem Vater und dessen grausamen Idealen zurückzuführen ist.
Ihr auffälliges Priesterkostüm könnte eine Verbindung zum Mutterhaus „Inaba“ sein, das möglicherweise religiöse Wurzeln hat.
Das Modeaccessoire und der Priesterstil variieren zwischen der Vorgängerserie und Armed Girl’s Machiavellism, vermutlich als Ausdruck ihrer Weiterentwicklung.
Fans spekulieren, dass sie dank einer Empfehlung ihrer Gegnerin Satou Kujira die jüngste Vertreterin der fünf Schwerter wurde.
Sie ist oft sehr sensibel in Bezug auf ihre Brustgröße und reagiert empfindlich auf entsprechende Kommentare, was zu komischen Momenten mit Nomura führt.
„Enttäuschend.“
„Erschütternd.“
„Wunderbar.“
„Ich bringe dich um…“ (in ernsten/lustigen Situationen, besonders nach Nomonuras unbedachter Berührung)
Armed Girl’s Machiavellism – Gegenwart
Tsukuyo ist Anfangs ein fast unsichtbares Mitglied der fünf Schwerter und verlässt selten ihr Zimmer.
Sie beobachtet Kämpfe von Fudou Nomura trotz ihrer Blindheit durch ihr außerordentliches Gehör und erkennt seine noch unvollständige „Magische Kugel“-Technik.
Nach einer gescheiterten Einladung in ihr Mädchenwohnheim und einem Streit mit Nomura entwickelt sie Interesse, ihn als Schüler zu korrigieren und ihm die erweiterte Technik vorzuführen.
Im Verlauf der Handlung wird Tsukuyo zu einer freundlichen, unterstützenden Mentorin für Nomura und beginnt sich aus ihrer Isolation zu befreien.
Vorgeschichte – „Kurzes Bambusschwert, verliebe dich“
Tsukuyo erscheint erst am Ende der Serie in Begleitung ihres wahnsinnigen Vaters, kurz nach dem finalen Showdown zwischen ihren Geschwistern.
Ihr Rang in der Narukami-Familie ist „Nummer Drei“, direkt nach ihrer Schwester Koharu.
In einer von Dramatik und dunkler Familiengeschichte geprägten Umgebung ist sie anfangs eher als Instrument des Wahnsinns ihres Vaters positioniert.
Aufgrund des abgeschlossenen und verkürzten Endes bleibt ihre weitere Entwicklung zunächst offen, wird aber im Epilog der Manga-Ausgabe als Symbol für Hoffnung und einen Neuanfang gezeigt.
Die Namensherkunft von Tsukuyo und ihrer Familie verweist auf die „Weiße Häsin von Inaba“, ein berühmtes mythologisches Motiv.
Ihr Modell unter den fünf berühmten Schwertern ist Mikazuki Munechika, ein legendäres japanisches Schwert.
Tsukuyo ist bei den Fans besonders für ihren lakonischen Humor und ihre unverwechselbaren Zitate geliebt und wird häufig als „Mein Meister“ bezeichnet.
Trotz ihrer kindlichen Erscheinung ist sie eine ernstzunehmende Autorität im Schwertkampf und der einzige Charakter, der Quantensprünge in der Kampftechnik ausdrücklich demonstriert.
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