Biba Amatori ist ein außergewöhnlicher Charakter aus Koutetsujou no Kabaneri: ein 22-jähriger, gutaussehender Mann mit pinkfarbenem, zurückgekämmtem Haar, der als Anführer der Elitetruppe "Jägergarde" gegen die Kabane kämpft. Von den Menschen wird er als „Befreier“ verehrt, doch sein wahres Ich offenbart schonungslose Grausamkeit. Früher war er ehrlich, bis die Feigheit seines Vaters ihn prägte. Er ist der Bruder, Lebensretter und Lehrmeister von Mumei. Hin- und hergerissen zwischen Rache und Erlösung, prägt sein tragisches Schicksal die Serie maßgeblich.
Geburtstag: 6. Dezember
Alter: 22 Jahre
Blutgruppe: A
Biba Amatori besticht durch sein auffallend langes, pinkfarbenes Haar, das er stets streng nach hinten frisiert trägt. Sein Aussehen ist elegant und fast schon androgyn, was zusammen mit seiner würdevollen Haltung viele Bewunderer anzieht.
Biba wirkt zunächst charmant und heldenhaft, geniesst die Anerkennung der Masse und den Respekt seiner Untergebenen. Doch hinter dieser Fassade verbirgt sich ein kalter, sadistischer Charakter. Er lächelt sogar, wenn er Menschen tötet, die ihn bedrohen. Ursprünglich war er ein aufrichtiger Mensch, aber er wurde durch die Feigheit und den Verrat seines Vaters innerlich gebrochen und verlor seine Ideale.
Geboren als ältester Sohn der herrschenden Familie Amatori im Sitz der Regierung, wurde Biba trotz seines adeligen Ursprungs von seinem Vater verstoßen und musste seinen Platz verlassen. Durch diesen Verrat verlor er viel von seinem Glauben an Gerechtigkeit und entwickelte eine obskure Sicht aufs Leben: Nur die Starken verdienen es, zu existieren.
Er zwang Mumei dazu, ihren richtigen Namen „Hozumi“ abzulegen und gab ihr einen neuen, kennzeichnenden Namen, der für Identitätsverlust und Gehorsam steht.
Biba ist ein ausgezeichneter Anführer und Meisterstratege. Er leitet seine eigene, unabhängige Wissenschaftsgruppe und forscht an den Kabane sowie den Kabaneri. In seinem mobilen Schloss versteckt er das riesige, bläulich schimmernde Herz eines Kabane, dessen genaue Herkunft unbekannt ist.
- Mumei: Sie verehrt ihn wie einen älteren Bruder, betrachtet ihn als Lebensretter und nennt ihn liebevoll „Bruder“. Allerdings prägt er ihr Denken stark, was zu Konflikten führt.
- Sein Vater (Amatori Okimasa): Ein von Angst getriebener Mensch, der Biba zum Sündenbock gemacht und letztlich verraten hat. Die Beziehung ist von Rachsucht und Schmerz geprägt.
- Ikoma: Hegt starke Zweifel an Bibas wahren Motiven, nachdem er dessen Grausamkeit und Geheimnisse entdeckt.
- Uryuu: Einer seiner loyalen Untergebenen, dem Biba am Schluss das Überleben seiner Leute befiehlt.
Die Entstehung der Jägergarde
Biba übernimmt als Oberhaupt die Führung der unabhängigen Jägertruppe, die mit ihren mobilen Festungen Kabane jagt und große Gebiete rettet. Er gewinnt schnell das Herz des Volkes, das ihn als „Befreier“ hochleben lässt.
Die dunkle Seite von Biba
Trotz der äußeren Verehrung zwingt er Mumei ihren Geburtsnamen abzulegen und indoktriniert sie mit dem Glauben, dass Schwäche den Tod verdient. Sein Umgang mit Menschen, die ihm schaden, ist eiskalt und gnadenlos – er hat Freude daran, sie lächelnd zu töten.
Geheime Forschung und düstere Pläne
Biba arbeitet mit Wissenschaftlern zusammen an Experimenten mit Kabane und Kabaneri. In seinem mobilen Schloss lagert er das gewaltige, blauschimmernde Herz eines Kabane, dessen Ursprung niemand kennt.
Die Suche nach Verrat
Seit einem schicksalhaften Vorfall vor zehn Jahren sucht er nach dem Drahtzieher, der seine Truppe verriet und ihn dem Tod preisgab. Die Aufdeckung, dass sein eigener Vater dahintersteckte, ist für Biba der Wendepunkt.
Angriff auf Kongoukaku – Der Sturz der Regierung
In einem furiosen Feldzug lässt sich Biba scheinbar gefangen nehmen, um in das Regierungszentrum zu gelangen. Mit einer präparierten Klinge infiziert er seinen Vater mit Kabane-Blut, ruft Unruhe hervor und hetzt Soldaten gegeneinander auf. Sein finaler Plan: die Festung der Feigheit, den Regierungssitz Kongoukaku, zu zerstören und zu „befreien“.
Das Schicksal erfüllt sich
Im Finale überlässt Biba das Überleben seiner eigenen Leute Uryuu und tritt in eine erbitterte Schlacht gegen Ikoma. Die Wahrheit kommt ans Licht: Auch Biba ist ein Kabaneri. Letztlich wird er von Mumei getötet, die ihm mitten ins Herz sticht. In seinen letzten Zügen schießt Biba eine spezielle Kugel mit weißem Plasma auf Ikoma, wodurch dieser gerettet wird und sein Menschsein behalten kann.
„Darum werden wir das Symbol der Feigheit, die Residenz des Shoguns in Kongoukaku, zerstören und befreien!“
Biba ist in der Welt von Koutetsujou no Kabaneri eine der tragischsten und zugleich faszinierendsten Figuren, da sein Streben nach Gerechtigkeit und Rache ihn letztlich zerstört.
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