Masataka Kiyomizu, auch bekannt als Kiyomasa, ist ein Mitglied der Dritten Division der Tokyo Manji Gang und der gefürchtete Anführer der Shibuya-Mittelschule. Bekannt für seine Grausamkeit, hat er die Leben vieler Figuren nachhaltig beeinflusst, insbesondere das von Takemichi Hanagaki, den er und seine Clique brutal misshandeln. Seine Handlungen provozieren zentrale Konflikte und machen ihn zu einer Schlüsselfigur – sowohl für bestimmte Traumen als auch für wichtige Wendepunkte in der Geschichte. Trotz seiner Kampfkraft bevorzugt er hinterhältige Taktiken und bleibt letztlich ein Symbol für alles, was das Ideal eines „ehrenhaften Rowdys“ nicht erfüllen kann.
Masataka Kiyomizu ist von großer Statur und wirkt ungewöhnlich erwachsen für einen Mittelschüler.
Auffällig sind seine dicken Lippen, eine Schnittnarbe auf der linken Augenbraue und am Mund.
Er raucht bereits im dritten Jahr der Mittelschule.
Feigling und Tyrann
Obwohl Masataka Kiyomizu kampfstark ist, scheut er sich vor Gegnern, die ihm überlegen sind.
Sein Mut zeigt sich hauptsächlich, wenn er Schwächere einschüchtert und tyrannisiert.
Heimtückisch und Berechnend
Er vermeidet direkte Kämpfe mit ebenbürtigen oder stärkeren Gegnern und lässt lieber andere für sich schmutzige Arbeit erledigen.
Er besitzt eine ausgeprägte Skrupellosigkeit und schreckt nicht davor zurück, seine Opfer mit Waffen anzugreifen oder sie ins Koma zu prügeln.
Zwiespältige Einstellung
Er bewundert und fürchtet Manjirou Sano, doch er merkt schnell, dass seine eigenen Werte genau das Gegenteil der Ideale von Manjirou Sano und Ken Ryuuguuji sind.
Sein Beitritt zur Tokyo Manji Gang erfolgte vermutlich auf listige Weise und nicht auf echte Anerkennung durch die Führung.
Masataka Kiyomizu ist der Anführer der Shibuya-Mittelschule und ein Mitglied der dritten Division der Tokyo Manji Gang.
Seine Position verdankte er vermutlich seinem manipulativen Geschick, wodurch er schwächere und leichtgläubige Mitglieder um sich scharte.
Körperliche Stärke
Kiyomizu ist physisch stark, vor allem im Vergleich zu durchschnittlichen Mittelschülern, nutzt dies jedoch zum Nachteil anderer und selten für einen fairen Zweikampf.
Einschüchterung und Kontrolle
Er ist geübt darin, schwächere Mitschüler einzuschüchtern, sie gewaltsam gefügig zu machen und sie für seine Zwecke als „Soldaten“ zu benutzen.
- Takemichi Hanagaki: Hauptopfer seiner Schikane und sein erklärter Erzfeind.
- Manjirou Sano und Ken Ryuuguuji: Er fürchtet sie gleichermaßen wie er sie bewundert, wird jedoch von ihnen kaum wahrgenommen.
- Die Dritte Division (insbesondere viele niedrigere Mitglieder): Dienen ihm als willige Unterstützer seiner Mobbing-Methoden.
„Auf einen Zweikampf habe ich keine Lust – das ist doch reine Hinrichtung!“
Das Netzwerk an der Shibuya-Mittelschule
Masataka Kiyomizu wird erstmals als Kopf der Shibuya-Mittelschule vorgestellt.
Er tyrannisiert Takemichi Hanagaki und seine vier Freunde, die eigentlich einen Kampf mit einer anderen Gruppe erwartet hatten.
Er macht sie zu seinen „Sklaven“ und zwingt sie fortan, seine Befehle auszuführen.
Die Ära der illegalen Kampfwetten
Obwohl innerhalb der Tokyo Manji Gang verboten, organisiert Kiyomizu illegale Kampfwetten.
Dabei nutzt er Takemichi Hanagaki und dessen Freunde als Kämpfer und nimmt skrupellos Wetten auf deren Niederlagen entgegen.
Dies missfällt besonders Manjirou Sano und Ken Ryuuguuji, die bei einer dieser Veranstaltungen Kiyomizu zur Rechenschaft ziehen.
Manjirou Sano schlägt ihn so lange, bis er bewusstlos wird.
Das 8/3-Konter-Manöver
Später wird Kiyomizu von Tetta Kisaki überredet, sich mit der Gang „Aimi Aishu“ (Abomination of Love) zu verbünden.
Er fasst aus Rache den Plan, Ken Ryuuguuji zu töten.
Beim Versuch, Ken Ryuuguuji zu ermorden, verletzt er ihn schwer mit einem Messer, wird jedoch von Takemichi Hanagaki herausgefordert.
Im Zweikampf benutzt Kiyomizu erneut ein Messer, wird aber schließlich von Takemichi besiegt und ohnmächtig gewürgt.
Sein Schicksal nach dem Fall
Nach dem Kampf wird Kiyomizu von seinen Begleitern im Stich gelassen.
Während Polizei und Krankenwagen eintreffen, bleibt er bewusstlos zurück.
Es wird angenommen, dass er verhaftet wurde und schließlich aus der Tokyo Manji Gang ausgeschlossen wird.
Auftritt in der Gegenwart
In der nachfolgenden Zeitebene taucht Masataka Kiyomizu als ehemaliges Mitglied einer Straßenbande unter der Führung von Tetta Kisaki auf.
Da er in Ungnade gefallen ist, arbeitet er nur noch als Aushilfs-Barkeeper in einer Abzockerbar.
Es wird vermutet, dass Kiyomizu vor allem durch seine Manipulation die Gunst von Mitgliedern der Dritten Division gewinnen konnte.
Er nutzte insbesondere die Naivität und das mangelnde Urteilsvermögen von Peh-yan und Pa-chin aus, die seine Machenschaften lange nicht bemerkten.
Masataka Kiyomizu ist ein Paradebeispiel für einen „bösartigen Rowdy“, der alles verkörpert, was Manjirou Sano an der Welt der Straßenbanden ablehnt.
Seine Handlungen und sein Einfluss ziehen schwere Konsequenzen für viele Figuren nach sich – insbesondere ist er der Ursprung zahlreicher Konflikte und Traumata in der Serie „Tokyo Revengers“.
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