Nach ihrem Zusammentreffen mit Kanazawa begegnen Chito und Yuuri der Überlebenden Ishii, die alleine in einem ehemaligen Luftwaffenstützpunkt lebt. Ishii arbeitet daran, ein eigenes Flugzeug zu bauen – inspiriert von alten Plänen, die sie in den verstreuten Lagerhäusern der Basis gefunden hat. Dank einer Vereinbarung helfen die beiden Mädchen Ishii beim Flugzeugbau und erhalten im Gegenzug Reparaturen, Nahrung und ein heißes Bad. Ishii setzt große Hoffnungen auf einen Flug in eine ferne Stadt, da Ressourcen wie Wasser und Elektrizität zur Neige gehen. Schließlich schafft sie es, das Flugzeug zu starten, aber es zerbricht bald darauf in der Luft. Ishii kann sich gerade noch mit einem Fallschirm retten und verschwindet mit einem gelassenen Lächeln nach unten – scheitert aber an ihrem Fluchtversuch.
Ishii ist eine Frau mittleren Alters. Sie trägt eine eckige Brille und hat stets einen schläfrigen Gesichtsausdruck.
Ishii wirkt ruhig und gefasst, zugleich aber auch ein wenig distanziert. Sie zeigt eine gewisse Resignation, aber auch Zielstrebigkeit im Streben nach ihren Zielen. Selbst nach dem Misserfolg ihres Fluges bleibt sie gelassen und kann noch lächeln.
Leben im verlassenen Luftwaffenstützpunkt
Ishii lebt komplett allein in einer Einrichtung, die früher als Luftwaffenstützpunkt diente. Die Karten in der Basis geben ihr den Hinweis „Luftwaffenstützpunkt 76“. Dort findet sie noch funktionierendes Wasser und Strom sowie Nahrungsmittel – vermutlich aus einer inzwischen stillgelegten Produktionsstätte innerhalb der Basis. Damit kann sie ihr Überleben notdürftig sichern.
Motivation für den Bau des Flugzeugs
Als Ausgangspunkt für ihr Vorhaben dienten Ishii mehrere Konstruktionspläne von Flugzeugen, die in verschiedenen Lagerbereichen der Basis verstreut waren. Anhand dieser Skizzen machte sie sich daran, selbst ein Flugzeug zu bauen. Für sie ist das Fliegen der einzige Ausweg aus der Stadt, deren Versorgung zusammengebrochen ist.
Ishii ist äußerst geschickt im Umgang mit Maschinen und handwerklichen Herausforderungen. Sie besitzt tiefgehendes technisches Wissen, das sie nutzt, um ein Flugzeug fast im Alleingang zu konstruieren und zu bauen.
Begegnung im Luftwaffenstützpunkt
Nachdem Chito und Yuuri von Kanazawa Abschied genommen haben, treffen sie auf die Ingenieurin Ishii beim Testen eines Prototyps auf dem ehemaligen Luftwaffenstützpunkt. Ishii bietet den beiden an, ihren beschädigten Kettenkrad zu reparieren, wenn sie ihr ihrerseits beim Bau des Flugzeugs helfen.
Das gemeinsame Projekt
Gemeinsam ergänzen sie Ishii bei der Fertigstellung des Flugzeugs. Neben praktischer Hilfe erhalten Chito und Yuuri Verpflegung und dürfen ein wohltuendes Bad genießen – ein seltener Luxus in dieser Welt. Ishii gewährt ihnen Einblick in ihre Beweggründe: Sie glaubt, dass der baldige Zusammenbruch der Stadt und der Entzug von Wasser und Strom ihr Überleben bedrohen, und setzt alles auf eine Rettungsmission per Flugzeug.
Der Flug
Nach harter Arbeit gelingt der Abschluss des Flugzeugs. Ishii verabschiedet sich von Chito und Yuuri, die als letzte Zeuginnen den Start miterleben. Als „letzte Fliegerin der Menschheit“ hebt Ishii ab und startet in Richtung einer fernen Stadt.
Die Bruchlandung und ein neuer Anfang
Doch nach wenigen Augenblicken beginnt das Flugzeug in der Luft auseinanderzufallen. Ishii kann sich rechtzeitig mit einem Fallschirm retten und schwebt gelassen ins tiefere Stockwerk der Stadt. Trotz des Scheiterns ihrer Hoffnung bleibt Ishii überraschend heiter und nimmt ihr Schicksal gefasst an.
Weiterreise
Chito und Yuuri beobachten Ishii beim Absprung und nehmen sich ihr Ziel zu Herzen: Auf Hinweise von Ishii brechen sie zum „westlichen Produktionskomplex“ auf, um ihre eigene Reise fortzusetzen.
Ishii verkörpert den menschlichen Drang, auch im Angesicht der Hoffnungslosigkeit weiterzumachen. Ihr gescheiterter Flug steht symbolisch für die Sehnsucht nach Überleben und Neuanfang.
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