Mizore Yoroizuka ist eine ruhige, introvertierte Schülerin im zweiten Jahr an der Kitauji-Oberschule und spielt Oboe im Blasorchester. Sie war früher im Blasorchester der Minami-Mittelschule und ist besonders ihrer Freundin Nozomi Kasaki sehr verbunden. Ihre Musikalität, geprägt von technischer Perfektion und tiefer Emotionalität, steht im Mittelpunkt ihrer Entwicklung – besonders nach einschneidenden Erlebnissen rund um Wettbewerbe und Freundschaft. Ihre Persönlichkeit zeichnet sich durch Menschenscheu, Empfindsamkeit und eine stille Leidenschaft für Musik aus. Im Laufe der Serie wächst sie sowohl musikalisch als auch menschlich und lernt, ihren eigenen Weg jenseits von Abhängigkeiten zu finden.
- Name: Mizore Yoroizuka
- Geburtstag: 2. Juli
- Größe: 154 cm
- Sternzeichen: Krebs
- Blutgruppe: AB
- Instrument: Oboe
- Lieblingsfarben: Blau, Marineblau, Grau
- Hobbys: Mit ihrer Katze zu Hause entspannen
- Fähigkeiten: Sehr gut in Musikspielen und psychologischen Spielen
- Lieblingsspeisen: Süßigkeiten mit Soda-Geschmack, kohlensäurehaltige Getränke
- Abneigungen: Orte mit schlechtem Empfang
Mizore hat im Originalroman und Manga kurz geschnittenes, schwarzes Haar, das ordentlich aussieht und ihr ein eher kühles, feines Aussehen verleiht – sie wird lieber als „schön“ denn als „niedlich“ beschrieben. In der Anime-Adaption trägt sie langes, bläulich schimmerndes Haar mit geradem Pony. Ihre blassen, durchsichtigen Hauttöne, die dunklen, unergründlichen Augen und die zarten Lippen verleihen ihr eine fragile, fast puppenartige Ausstrahlung.
Mizore ist eine ruhige, wortkarge und schüchterne Person, die ihre Gefühle selten offen zeigt. Sie tut sich schwer, mit Fremden zu sprechen, öffnet sich aber mit der Zeit ausgewählten Menschen. Ihre Selbstwahrnehmung ist oft getrübt von Unsicherheit und geringem Selbstwert. Gleichzeitig besitzt sie eine überraschende Schlagfertigkeit und kann manchmal ganz unerwartet reagieren. Trotz ihrer Zurückhaltung ist sie sehr loyal und fürsorglich gegenüber engen Freundinnen.
Ihr Elternhaus befindet sich nahe der Schule; dadurch kann sie täglich früh zum Üben kommen. Zwar sind Details zu ihrer Familie selten Thema, doch es wird erwähnt, dass sie seit ihrer Kindheit Klavierunterricht nahm und ihr von den Eltern eine teure Oboe gekauft wurde. Teilweise wird sie deswegen als „behütet“ innerhalb des Orchesters betrachtet.
Mizore gilt als eine der fleißigsten und technisch versiertesten Musikerinnen im Ensemble. Ihre Übungsdisziplin ist außergewöhnlich; sie feilt beständig an präzisen Läufen und Passagen, was ihr großes Ansehen einbringt. Ursprünglich war ihr Spiel voller Leidenschaft, doch nach einem traumatischen Ereignis wirkte ihr Klang zeitweise kalt und mechanisch. Erst durch die Versöhnung mit Nozomi Kasaki gewinnt ihre Darbietung erneut emotionale Tiefe. Ihr Gehör ist exzellent, sie beherrscht anspruchsvolle Musikspiele problemlos und erkennt Musikstücke am leisesten Ton. Ihr Oboenmodell ist die Yamaha YOB-432.
Freundschaft mit Nozomi Kasaki
Nozomi war die erste, die Mizore wirklich als Freundin gewann. Sie folgte ihr ins Blasorchester der Kitauji-Oberschule. Nach Nozomis abrupter Kündigung in der ersten Klasse und den darauffolgenden Missverständnissen war Mizore schwer verletzt und verlor an Lebensfreude. Dennoch blieb die Bindung stark und wurde später durch offene Gespräche und gegenseitiges Verständnis geheilt.
Yuuko Yoshikawa
Yuuko ist seit der Mittelschulzeit eine enge Freundin von Mizore. In schwierigen Zeiten ist Yuuko ein wichtiger Halt, und Mizore sucht oft ihren Rat und Trost. Ihre Rollen im Orchester und im Alltag ergänzen sich, was zu einer tiefen Freundschaft führt.
Natsuki Nakagawa
Obwohl sie beide dieselbe Mittelschule besuchten, lernen sich Mizore und Natsuki erst in der Oberschule näher kennen. Natsukis ehrliche und pragmatische Art weiß Mizore zu schätzen, was ihre Teamarbeit im Orchester stärkt.
Kumiko Oumae
Kumiko begegnet Mizore zunächst in den Frühübungen. Im Verlauf der Geschichte werden sie durch gemeinsame Aufgaben und Herausforderungen vertrauter, sodass Mizore ihr zunehmend ins Vertrauen zieht.
Weitere Beziehungen
Zu Asuka Tanaka, der herausragenden Vizepräsidentin, blickt Mizore bewundernd auf. Mit ihren jüngeren Partnermitgliedern wie Ririka Kenzaki entwickelt sie mit der Zeit ein warmes, mentorhaftes Verhältnis.
Mizore liebt Farbnuancen in Blau und Grau, besitzt passende Accessoires und mag schnelle Fahrgeschäfte in Freizeitparks. Im Karaoke ist sie für ihr exzellentes Tamburinspiel bekannt – singen überlässt sie anderen. Sie spricht als eine der wenigen Figuren Standarddeutsch (in der Originalfassung Standardjapanisch), was auf Kontakte zu einer Cousine aus Saitama zurückzuführen ist.
- „Was bedeutet der Wettbewerb eigentlich?“
- „Ich hasse Wettbewerbe.“
- „Ich weiß nicht. Ich weiß gar nichts mehr.“
- „Gerade jetzt habe ich es lieben gelernt.“
- „Ich mag Wettbewerbe nicht. Sie sind unfair.“
Die Mittelschulzeit
Mizore, ehemals Einzelgängerin, freundet sich durch Nozomi Kasaki mit dem Blasorchester an und beginnt Oboe zu spielen. Das Ensemble gilt als renommiert, verfehlt aber nach großer Anstrengung das Weiterkommen zum nationalen Wettbewerb. Dieser Rückschlag geprägt von vermeintlicher Ungerechtigkeit lässt Mizore am Sinn der Wettbewerbe verzweifeln.
Wechsel zur Oberschule und Trennung von Nozomi
Aus reiner Orientierung an Nozomi tritt Mizore der Kitauji-Bläsergruppe bei – bis Nozomi das Orchester abrupt verlässt. Das belastet Mizore schwer; sie bleibt trotzdem und klammert sich an die Musik als einzige Verbindung zu ihrer Freundin. In dieser Zeit verändert sich ihr Stil: Technische Makellosigkeit ersetzt die frühere Ausdrucksstärke.
Neue Impulse durch Wiedersehen mit Nozomi
Als Nozomi nach ihrem Comeback ins Orchester zurückkehrt, müssen beide ihre Missverständnisse und Wunden aufarbeiten. Unterstützt von Freundinnen wie Yuuko kehrt zwischen beiden Vertrauen zurück und Mizore findet zu emotionaler Tiefe in ihrem Spiel zurück.
Kontinuität und Wachstum
Nach dem Ausscheiden älterer Jahrgänge übernimmt Mizore mehr Verantwortung – als Leiterin der Doppelrohrblattgruppe und bei der Organisation von Auftritten. Im Miteinander mit den neuen Erstklässlerinnen und ehemaligen Freundinnen wächst ihr Selbstbewusstsein.
Entscheidende Momente: „Liz und der blaue Vogel“
Im dritten Jahr widmet sich das Ensemble dem Stück „Liz und der blaue Vogel“, das Mizore und Nozomi musikalisch wie persönlich herausfordert. In künstlerischer wie emotionaler Hinsicht gelingt es Mizore, ihre Gefühle zu offenbaren und über sich hinauszuwachsen – unterstützt durch die Flötenmusikerin und Lehrerin Satomi Niiyama.
Abschied und eigener Weg
Mizore entschließt sich für ein Musikstudium, bestärkt durch Nozomis Inspiration und ihre eigenen Ambitionen. Nach der bestandenen Aufnahme verbringt sie ihre freie Zeit gemeinsam mit alten Freundinnen, bleibt diesen auch während des Studiums eng verbunden und entwickelt sich immer mehr zu einer eigenständigen Musikerin.
Mizore fährt nach dem Umzug ins Musikstudium Auto und wird von ihren Freundinnen auf einen Pandaausflug nach Wakayama begleitet. Auch nach dem Schulabschluss hält sie engen Kontakt zu ihrem Freundeskreis. Ihr Auftritt im Universitätsorchester zeigt, dass ihre musikalischen Fähigkeiten weiter wachsen und anerkannt werden.
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