Johness ist ein groß gewachsener, muskulöser, weißhäutig wirkender Massenmörder und Langzeithäftling, der als dritter Prüfungsaufseher in der dritten Phase der 287. Hunter-Prüfung in Hunter × Hunter auftritt.
Johness trägt den Beinamen „Zerleger“, weil er seine Opfer mit bloßen Händen in Dutzende Teile zerfetzte.
Er gilt als der schlimmste Massenmörder in der Verbrechensgeschichte der Stadt Zaban, mit mindestens 146 Opfern, vom elfjährigen Jungen bis hin zu Greisen.
Er wurde zu insgesamt 968 Jahren Haft verurteilt, was ihn zu einem der extremsten Langzeitgefangenen macht.
Seine Mimik strahlt eine unheimliche, fast leere Kälte aus, die seinen gefährlichen Charakter unterstreicht.
In der älteren Anime-Adaption hat er braune Haare und einen braunen Bart.
In der neueren Fassung sind Haare und Bart blond, was seinem massigen Körper ein noch auffälligeres Äußeres verleiht.
Johness ist einer der zum Dritten Test der 287. Hunter-Prüfung abgeordneten Verurteilten.
Er fungiert als sogenannter „Prüfungsaufseher“, dessen Aufgabe es ist, Bewerber aufzuhalten und in Kämpfe zu verwickeln.
Die teilnehmenden Häftlinge erhalten die Zusage, dass sich ihre Strafzeit umso mehr verkürzt, je länger sie die Prüflinge aufhalten.
Viele von ihnen wählen daher bewusst Kämpfe oder Spiele, die viel Zeit kosten, um maximal zu profitieren.
Johness bildet hier die Ausnahme:
Er hat kein Interesse an einer Verkürzung seiner Strafe und nimmt nur teil, um „Fleisch von Menschen von draußen mit den Händen zu packen“.
Sein Auftreten ist so bedrohlich, dass selbst Leorio Paradinight vorschlägt, den Kampf aufzugeben.
Er sagt sinngemäß, dass er lieber die Prüfung verliert, als sich mit einem derart abartigen Mörder anzulegen.
Johness stammt aus der Stadt Zaban, in der auch ein Teil der Hunter-Prüfung stattfindet.
Dort schrieb er Verbrechensgeschichte als brutalster Massenmörder der Stadt.
Er hat mindestens 146 Menschen getötet, und zwar ohne besondere Rücksicht auf Alter oder Geschlecht.
Seine Opfer reichten von einem elfjährigen Jungen bis zu alten Menschen.
Sein Markenzeichen ist, dass er ausschließlich mit bloßen Händen tötet.
Er zerriss seine Opfer in über 50 Fleischstücke, wodurch er den Beinamen „Zerleger“ erhielt.
Seine Fingerkraft ist so extrem, dass er mühelos Steine zerdrücken kann.
In der neueren Anime-Version reißt er ganze Stücke einer Ziegel- oder Steinwand heraus, als wäre sie aus weicher Masse.
Bei seiner Festnahme verhielt er sich zunächst überraschend ruhig.
Doch stellte sich heraus, dass er währenddessen unbemerkt einem Polizisten ein Stück des Arms abgerissen hatte – ohne dass dieser es sofort bemerkte.
Die beeindruckendste Eigenschaft von Johness ist seine abnorme Griffkraft.
Er kann Menschenfleisch, Stein und sogar Mauerwerk mit den Fingern greifen, zerdrücken und herausreißen.
Er verlässt sich fast ausschließlich auf seine rohe Körperkraft.
Das macht ihn extrem gefährlich für gewöhnliche Menschen, aber letztlich vorhersehbar für echte Profikiller.
Obwohl er die Aura eines Serienmörders besitzt, fehlt ihm feinere Kampftechnik.
Er ist kein ausgebildeter Kämpfer, sondern eher ein brutaler Schlächter, der mit Gewalt statt Strategie arbeitet.
Seine Motivation im Kampf ist rein instinktiv.
Er will das Gefühl genießen, menschliches Fleisch mit den Händen zu packen, und denkt kaum taktisch oder langfristig.
Sein Gegner in der Prüfung ist Killua Zoldyck, ein echter Profi-Attentäter aus einer weltberühmten Killerfamilie.
Killua lässt sich von der unheimlichen Ausstrahlung von Johness nicht beeindrucken und wirkt von Beginn an völlig ruhig.
Zu Beginn ihres Duells sagt Killua beiläufig, dass für ihn die Regel „Wer stirbt, verliert“ vollkommen in Ordnung ist.
Dadurch wird deutlich, dass er den Kampf nicht als riskant, sondern eher als Routine ansieht.
Der Kampf selbst ist extrem kurz.
Kaum eröffnet Johness den Angriff, hat Killua ihm bereits das Herz aus der Brust entfernt, ohne dass Johness es im ersten Moment bemerkt.
Johness spürt eine plötzliche Kälte im Rücken und dreht sich um.
Er blickt auf Killua, der sein noch schlagendes Herz in der Hand hält.
Killua kommentiert diese Aktion fast gelangweilt.
Er meint, sein Vater könne das noch eleganter – bei ihm fließe beim Herausnehmen des Herzens nicht einmal Blut.
Killua stuft Johness nach seinem Tod als „Amateur“ unter den Mördern ein.
Im Vergleich zu professionellen Assassinen wirkt Johness trotz Brutalität unbeholfen und grob.
Johness versucht in Panik, sein Herz zurückzubekommen.
Doch Killua zerquetscht das Organ vor seinen Augen, woraufhin Johness zusammenbricht und stirbt.
In der älteren Anime-Adaption wird die Szene relativ direkt und blutig dargestellt.
Killua hält Johness’ freiliegendes Herz ohne größere Zensur sichtbar in der Hand.
In der neueren Anime-Version war die Serie zu der Zeit als Morgensendung angesetzt.
Daher wurde die Darstellung entschärft, um für ein jüngeres Publikum tolerierbar zu sein.
Killua entfernt das Herz zusammen mit einem Stück der Kleidung von Johness’ Brust.
Dadurch bleibt das Herz die ganze Zeit in Stoff eingeschlagen und ist nicht direkt zu sehen.
Als Johness zusammenbricht, legt Killua ihm das in Stoff gehüllte Herz in die Hand.
Es ist zwar eine symbolische „Rückgabe“, kommt aber natürlich viel zu spät, um ihn zu retten.
Johness strahlt eine bedrohliche, zugleich aber merkwürdig leere Präsenz aus.
Sein Gesicht zeigt oft einen Ausdruck von unheimlicher Gleichgültigkeit, als wäre ihm das Leben anderer völlig bedeutungslos.
Seine Motivation ist nicht berechnend, sondern instinktgetrieben:
Er will schlicht „Fleisch greifen“, ohne sich um Konsequenzen, Strafen oder die Zukunft zu kümmern.
Für normale Menschen wirkt er wie ein absoluter Albtraum.
Für jemanden wie Killua Zoldyck ist er jedoch eher ein Lehrbeispiel dafür, dass reine Brutalität ohne Technik nicht ausreicht.
Diese Diskrepanz macht seine Figur interessant:
Er ist gleichzeitig einer der grausamsten Mörder seiner Stadt und doch aus Sicht echter Profis nur ein roher, ungeschliffener Amateur.
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