Rurumo

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Rurumo
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Alter: 315
Geschlecht: Weiblich
Englischer Name: Rurumo
Japanischer Name: るるも
Chinesischer Name: 璐璐萌
Koreanischer Name: 루루모
mag Anzahl: 3
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🎙️ Anime-Sprecher

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Suzuko Mimori
Suzuko Mimori
Japanisch(Anime、Synchronsprecher)

🎬 Erscheinende Anime

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Magimoji Rurumo
Magimoji Rurumo
Veröffentlichungsdatum: 9. Juli 2014
Magimoji Rurumo OAD
Magimoji Rurumo OAD
Veröffentlichungsdatum: 9. Juli 2019

Charaktereinstellung

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Rurumo ist die titelgebende Protagonistin der Reihe „Magimoji Rurumo“, eine äußerlich wie ein normales Schulmädchen wirkende, aber tatsächlich 315 Jahre alte Hexe, die nach dem Verlust ihrer Hexenlizenz als „Hexe in Ausbildung“ in der Menschenwelt lebt und einen Vertrag mit Kōta Shibaki geschlossen hat.

Rurumos voller Name lautet Magi = Mojirka Rurumo.

Sie ist eine Hexe aus der Dämonenwelt, die ursprünglich als Hexe der dreizehnten und damit niedrigsten Stufe eingestuft war.

Optisch wirkt sie wie ein gewöhnliches Mädchen im Mittelschulalter.

Tatsächlich beträgt ihr reales Alter 315 Jahre, was ihren unschuldigen, etwas schläfrigen Eindruck ironisch kontrastiert.

Sie schließt im ersten Teil der Geschichte einen Vertrag mit Kōta Shibaki, wodurch sie an die Menschenwelt gebunden wird.

Seitdem lebt sie im Haus von Shibaki und begleitet ihn im Alltag.

In der dritten Staffel ist sie zur Hexe zweiter Stufe aufgestiegen.

Sie arbeitet nun offiziell als Sonderzonen-Prüferin der Abteilung „Verwaltung der Erdhexen“ der Dämonenweltbehörde.

In der Menschenwelt tritt sie in dieser Phase getarnt als Chemielehrerin an der Mittelschule von Rurika und den anderen auf.

Dort verwendet sie den irdischen Namen „Majima Moji Rurumo“ (geschrieben als „真島文字 るるも“ in der Vorlage, aber hier vollständig deutsch wiedergegeben).

Ihre Synchronsprecherin ist Suzuko Mimori.

Vor Beginn der eigentlichen Handlung war Rurumo eine lizenzierte Hexe.

Sie gehörte der niedrigsten dreizehnten Hexenstufe an, was jedoch nur ihre Position, nicht ihr Talent widerspiegelte, da ihr schlicht jeglicher Ehrgeiz fehlt.

In ihrer Vergangenheit wurde sie von einer anderen Hexe hereingelegt.

Dadurch verstieß sie unwissentlich gegen die Regeln der Dämonenwelt.

Als Strafe wurde ihr der Hexenstatus aberkannt.

Sie verlor ihre Lizenz und wurde für 60 Jahre in ein Gefängnis gesperrt.

Nach dieser Strafe wird sie als Hexe in Ausbildung in die Menschenwelt geschickt.

Ihr Auftrag: unter Aufsicht durch einen Vertragspartner auf der Erde zu trainieren und sich zu bewähren.

Durch ein fehlgeschlagenes erstes Beschwörungs- und Vertragsereignis mit Kōta Shibaki gilt der ursprüngliche Vertrag als nicht erfüllt.

Das führt dazu, dass ihre magischen Kräfte versiegelt werden und sie nur noch eingeschränkt Magie nutzen kann.

Der Kern ihrer Bewährungsaufgabe besteht nun darin, ein bestimmtes Kontingent an Magie „abzuarbeiten“.

Erst wenn dieses Kontingent vollständig verbraucht ist, kann über ihre Zukunft als Hexe endgültig entschieden werden.

Rurumo verfügt über eine außerordentlich hohe magische Begabung.

Ihre eigentlichen Fähigkeiten werden jedoch durch ein Siegel eingeschränkt, das ihr bei Entzug der Lizenz auferlegt wurde.

Um Magie einzusetzen, benötigt sie die „magischen Tickets“, über die Kōta Shibaki verfügt.

Nur wenn Shibaki die Nutzung eines Tickets ausdrücklich erklärt, darf sie einen Zauber wirken.

Diese Tickets stellen eine Art Währung für ihre Zauber dar.

Jedes Ticket erlaubt ihr, eine konkrete Bitte oder einen Wunsch ihres Vertragspartners zu erfüllen.

Der Kern ihres Trainings besteht darin, Shibaki dazu zu bringen, alle Tickets aufzubrauchen.

Erst wenn das gesamte Ticketkontingent verbraucht ist, gilt ihre Prüfung als abgeschlossen.

Was Rurumo jedoch nicht weiß:

Die verbleibende Anzahl der Tickets entspricht direkt der verbleibenden Lebenszeit von Kōta Shibaki.

Das bedeutet, dass jeder von ihr gewirkte Zauber Shibakis Leben verkürzt.

Dieses tragische Detail ist ihr unbekannt und sorgt für eine emotionale Spannung zwischen Pflicht und Zuneigung.

Rurumo wirkt nach außen extrem ausdruckslos und wortkarg.

Ihr Gesicht bleibt meist unbewegt, und sie redet nur das Nötigste.

Diese scheinbare Kälte ist jedoch reine Fassade.

In Wahrheit ist Rurumo außergewöhnlich schüchtern und schnell verlegen, was ihr das offene Zeigen von Emotionen schwer macht.

Sie ist ehrlich, pflichtbewusst und ernsthaft, nimmt ihre Aufgaben sehr wörtlich.

Auch kleine Gefälligkeiten oder Gesten der Freundlichkeit verwirren sie, weil sie nicht gewohnt ist, ihre Gefühle zu zeigen.

Rurumo ist unglaublich unbeholfen in praktischen Dingen.

Ihre Motorik ist schwach, sie ist langsam, tollpatschig und lernt körperliche Fertigkeiten nur schwer.

Ein großes Problem ist ihre Unfähigkeit, einen Hexenbesen zu reiten.

Für eine Hexe ist es fast peinlich, dass sie nicht einmal diese grundlegende Fortbewegungsmethode beherrscht.

Sie hat zudem eine ausgeprägte Abneigung gegen Frösche, die ihr regelrecht Angst machen.

In Situationen, in denen Frösche auftauchen, verliert sie schnell ihre Fassung.

Trotz ihrer Zurückhaltung erlebt sie das Leben auf der Erde zunehmend als Freude und Befreiung.

Immer wieder ermahnt sie sich selbst mit dem Gedanken „Ich bin zu ausgelassen“, wenn sie merkt, wie sehr sie den Alltag unter Menschen genießt.

Ihr Umgang mit Gefühlen ist unbeholfen, aber ehrlich.

Gerade deshalb wirkt sie auf andere oft sehr liebenswert, auch wenn sie das selbst nicht versteht.

Beziehung zu Kōta Shibaki

Der zentrale Mensch in Rurumos Leben ist Kōta Shibaki, ihr Vertragspartner in der Menschenwelt.

Er war derjenige, der sie erstmals beschworen hat und mit dem sie unfreiwillig in den aktuellen Trainingsvertrag geriet.

Rurumo fühlt tiefe Dankbarkeit gegenüber Shibaki.

Sie ist sich bewusst, dass er ihr in vieler Hinsicht hilft, im Alltag zurechtzukommen.

Mit der Zeit entwickeln sich zwischen den beiden besondere Gefühle, die über die reine Vertragspartner-Beziehung hinausgehen.

Rurumo beginnt, Zuneigung zu empfinden, die sie selbst kaum benennen kann.

Aufgrund ihrer extremen Schüchternheit kann sie ihre Dankbarkeit kaum in Worte fassen.

Oft möchte sie Shibaki etwas Liebes sagen, scheitert aber daran, es auszusprechen, und wirkt dadurch distanziert.

In der gemeinsamen Zeit in Shibakis Zuhause entsteht eine stille, aber enge Bindung.

Beide beeinflussen sich gegenseitig: Shibaki wird verantwortungsbewusster, Rurumo menschlicher und offener.

Ihre Magie ist direkt an Shibakis Tickets geknüpft, was eine dramatische Grundspannung erzeugt.

Je mehr Rurumo für ihn tut, desto kürzer wird sein Leben – ein Umstand, den nur er, nicht aber sie kennt.

Rolle in der dritten Staffel

In der dritten Staffel hat sich Rurumos Status grundlegend verändert.

Sie ist nun eine Hexe zweiter Stufe, also deutlich aufgestiegen.

Sie arbeitet für die Verwaltung der Erdhexen der Dämonenweltverwaltung.

Ihre genaue Position lautet „Sonderzonen-Prüferin“, und sie unterstützt in dieser Funktion unter anderem Rurika und andere Hexen.

Um ihre Aufgabe auf der Erde zu erfüllen, taucht sie an einer Mittelschule auf.

Dort gibt sie sich als Chemielehrerin aus und beobachtet unauffällig die Ereignisse, während sie ihre Aufträge aus der Dämonenwelt erfüllt.

Rurumo lebt während ihrer Ausbildungszeit im Haus von Kōta Shibaki.

Sie wird dadurch in einen ganz normalen, chaotischen Schulalltag hineingezogen.

In der Menschenwelt arbeitet sie als Aushilfe in der Schulkantine von Shibakis Oberschule.

Dort ist sie eine Art Lehrling in der Mensa.

Aufgrund ihrer angeborenen Unbeholfenheit und schlechten Motorik passieren ihr ständig Missgeschicke.

Sie verschüttet Essen, verwechseln Bestellungen oder stolpert – und wird deshalb häufig ausgeschimpft.

Trotz all dieser Pannen findet Rurumo großen Gefallen an der Arbeit.

Die einfachen, alltäglichen Handgriffe geben ihr das Gefühl, wirklich Teil der Menschenwelt zu sein.

Dieses neu entdeckte Glück macht ihr aber auch Angst.

Sie fühlt sich manchmal „zu ausgelassen“ und ermahnt sich innerlich, nicht zu sehr in dieses Leben hineinzuwachsen.

In den Sommerferien nimmt sie zusätzlich andere Nebenjobs an.

Nicht aus Ehrgeiz, sondern weil sie diese Erfahrungen in der menschlichen Welt spannend und erfreulich findet.

Rurumo erlebt die Erde damit als eine Mischung aus Schulung, Bewährung, Strafe und heimlicher Belohnung.

Zwischen Mensa-Chaos, Unterricht und stillen Momenten mit Shibaki entdeckt sie langsam, was es heißt, menschlich zu fühlen.

(Bearbeitungsverlauf anzeigen)

(Letzte Bearbeitung: 22. Dezember 2025 23:05)

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