Kyōko Inaba ist eine der Hauptfiguren und die Heldin in „Jigoku Sensei Nube“ sowie in der Fortsetzung „Jigoku Sensei Nube NEO“. Sie ist bekannt für ihr auffälliges, oranges Haar, das sie mit roten Haarspangen zu Zöpfen gebunden trägt, und ist ein temperamentvolles, freundliches und engagiertes Mädchen. Sie gilt als Schülerin mit hohen moralischen Ansprüchen, ist aber gleichzeitig manchmal eigensinnig und reagiert impulsiv. Sie ist sportlich, aber sehr ungeschickt in Haushaltstätigkeiten, was zu vielen humorvollen Momenten führt. Aufgrund ihrer übersinnlichen Fähigkeiten gerät sie immer wieder in unerwartete und gefährliche Situationen. Ihre enge Beziehung zu Hiroshi Tateno und ihr langer Kontakt zu Meisuke Nueno prägen sie stark. Nach ihrer Schulzeit schlägt sie eine Lehrerlaufbahn ein, inspiriert von ihrem Vorbild Nueno, und bleibt stets eine loyale Freundin und mutige Unterstützerin im Kampf gegen das Übernatürliche.
- Geburtstag: 9. Dezember 1985
- Sternzeichen: Schütze
- Blutgruppe: A
- Größe: 146 cm
- Gewicht: 36 kg
Kyōko Inaba hat leuchtend oranges Haar, das sie meist zu zwei langen Zöpfen mit roten Haarspangen trägt. Sie beschreibt sich selbst als schlanke Schönheit, macht sich aber oft Sorgen über ihre kleine Oberweite, was insbesondere von Miki Hosokawa öfter auf die Schippe genommen wird.
Kyōko Inaba besitzt ein freundliches Herz und zeigt sich als verantwortungsbewusste Schülerin. Sie hält sich meistens an Regeln und achtet auf gutes Benehmen, kann jedoch auch eigensinnig agieren und ihre eigenen moralischen Maßstäbe anwenden – beispielsweise, wenn sie gemeinsam mit Freunden die nächtlichen Regeln ihres Wohnortes ignoriert. Sie ist eigensinnig, neigt zu vorschnellen Handlungen und drängt anderen gerne ihr Verständnis von Glück auf, wodurch sie manchmal in Konflikte gerät. Ihr Tatendrang bringt sie oft in schwierige Situationen, die manchmal erst durch Freunde gelöst werden können.
Von Natur aus ist Kyōko Inaba sehr sportlich, besitzt aber eine ausgesprochene Unbeholfenheit in handwerklichen und kulinarischen Dingen – sie kann weder gut kochen noch stricken. Ihre Stärken liegen in sportlichen Aktivitäten (außer Schwimmen) und den Naturwissenschaften. Sie ist technisch versiert, kann Computer einrichten und beherrscht das Zehnfingersystem beim Tippen. Schwimmen zählt jedoch zu ihren größten Schwächen – sie ist das einzige Mitglied ihrer Klasse, das nicht schwimmen kann.
Kyōko Inaba wird von einem rauflustigen Samurai-Geist aus der Sengoku-Zeit beschützt, dessen Einfluss sich in ihrem schlaksigen, energiegeladenen Auftreten widerspiegelt. Als dieser Geist einmal von einem bösen Medium durch eine rachsüchtige Geistprinzessin ausgetauscht wird, verändert sich Kyōko Inabas Wesen komplett und sie wird beinahe zum Opfer einer tödlichen Intrige.
Ihr langjähriger, enger Kontakt zu Meisuke Nueno stammt aus einer Zeit vor dessen Tätigkeit an der Dōmori-Grundschule. Sie vertraut ihm grenzenlos, seit er sie als Kind vom Geist eines Fuchses befreit hat.
Kyōko Inaba ist für ihr großes körperliches Geschick bekannt: Sie schafft problemlos 100 Liegestütze und ist schnell auf den Beinen. Ihr Durchhaltevermögen, ihre Kraft und ihre zuverlässigen naturwissenschaftlichen Kenntnisse machen sie zu einer echten Allrounderin in Alltagssituationen, solange es nicht um Schwimmen, Kochen oder Handarbeit geht. Spirituell ist sie sehr empfänglich und wird häufig in Übersinnliches verwickelt.
Kyōko Inaba gilt als die feste Freundin von Hiroshi Tateno. Die gesamte Klasse erkennt dieses Paar an. Ihre beste Freundin ist Miki Hosokawa, die sie gerne neckt, aber auch loyal unterstützt.
Mit Meisuke Nueno verbindet sie eine außergewöhnlich lange und tiefe Freundschaft. Sie vertraut ihm nicht nur durch frühere gemeinsame Erlebnisse im Kindesalter, sondern steht ihm auch im späteren Verlauf als Kollegin zur Seite. Auffällig ist ebenfalls ihr misstrauisches Verhalten gegenüber Kyōsuke Tamamo, da sie von dessen wahrer Identität weiß.
- Kyōko Inaba wird von einem Samurai-Geist beschützt, dessen Charakter auf sie abfärbt.
- Ursprünglich wollte sie Stewardess werden, entschied sich dann aber nach dem Vorbild von Meisuke Nueno dazu, Grundschullehrerin zu werden.
- Ihre Haarfrisur erinnert an Usagi Tsukino aus „Sailor Moon“, was in der Serie mehrfach scherzhaft thematisiert wird.
- Der Name Kyōko stammt von der Schauspielerin Kyoko Yoshizawa, der Nachname von einem realen Klassenkameraden des Zeichners.
Frühe Beziehung zu Meisuke Nueno und Alltag in der Schule
Bereits vor Meisuke Nueno Einzug als Lehrer an der Dōmori-Grundschule haben sich die Wege von Kyōko Inaba und ihm gekreuzt. Als Kind erlitt sie eine Fuchsbesessenheit, von der sie dank seines Eingreifens geheilt wurde. Seitdem hegt sie uneingeschränktes Vertrauen zu ihm.
In ihrer Klasse nimmt sie eine Vorbildfunktion ein und setzt sich für Mitschülerinnen und Mitschüler ein, auch wenn sie mit ihrer durchsetzungsstarken und manchmal ungeduldigen Art öfter mal für Aufregung sorgt.
Erlebnisse in „Jigoku Sensei Nube“
Kyōko Inaba erlebt zahlreiche Abenteuer an der Seite von Hiroshi Tateno, Miki Hosokawa und den übrigen Klassenkameraden. Immer wieder geraten sie in Berührung mit Geistwesen, Monstern oder übersinnlichen Vorfällen, in denen sie Mut, Loyalität und ihre übernatürlichen Sinne beweist – dabei aber oft auch selbst in Gefahr gerät und gerettet werden muss.
Entwicklungen in „Jigoku Sensei Nube NEO“
Nach dem Schulabschluss verfolgt Kyōko Inaba zunächst das Ziel, Stewardess zu werden und studiert an einer sprachwissenschaftlichen Universität. Später entscheidet sie sich jedoch, wie ihr Vorbild Meisuke Nueno, Grundschullehrerin zu werden. Sie kehrt als junge Lehrerin an ihre ehemalige Schule zurück und unterstützt Nueno in der Bekämpfung gegen neue Geisterphänomene.
Zu dieser Zeit bleibt ihre Beziehung zu Hiroshi Tateno bestehen, gerät jedoch ins Wanken, als er als Fußballspieler im Ausland lebt und sein Lebensstil von den Medien aufgegriffen wird. Nach seiner Heimkehr und nach einer gefährlichen Begegnung mit einem übermächtigen Geist, dem „Dämonenkaiser“, beschließt sie, ihren Lehrerberuf aufzugeben und Hiroshi nach Italien zu folgen.
Auch im Alltag bleibt sie außergewöhnlich
Ihr Alltag schwankt zwischen actiongeladenen Abenteuern, humorvollen Missgeschicken und dem Streben danach, ihren eigenen Weg zu finden – inspiriert vom heldenhaften Beispiel ihres Mentors. Trotzdem bleibt sie tief im Herzen stets das ehrgeizige, temperamentvolle Mädchen und eine verlässliche Freundin.
- Kyōko Inaba taucht nach ihrer Ausreise mit Hiroshi Tateno in der späteren Fortsetzung „Nube S“ nicht mehr auf.
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