Nagayoshi Mori ist der ältere Bruder von Ranmaru Mori und wurde am selben Tag wie Ranmaru zum Vampir. In der Gegenwart verehrt er immer noch Oda Nobunaga und hegt einen tiefen Groll gegen seinen Bruder, weil dieser Nobunaga nicht retten konnte.
Aussehen
Persönlichkeit
Hintergrund
Fähigkeiten
Beziehungen
Wissenswertes
Zitate
Handlung
Sonstiges
Nagayoshi Mori sieht wie ein kleiner Junge mit blondem Haar aus, doch sein Äußeres täuscht über seine wahre Stärke hinweg. Unter seinem schwarzen Umhang trägt er auffällige Kleidung, deren Stil an berühmte Musiker erinnert.
Nagayoshi Mori ist ein gereifter und mächtiger Vampir mit einer ruhelosen, wilden Natur. Seine Grausamkeit zeigt sich darin, dass er ohne Zögern Gewalt gegen Unschuldige anwendet und sich hemmungslos dem Blutrausch hingibt.
Noch zu Lebzeiten war Nagayoshi Mori als „Dämonenmusashi“ bekannt – eine berüchtigte und unnachgiebige Persönlichkeit. Nach über 450 Jahren als Vampir sucht er ständig nach neuen Reizen, da ihn die Ewigkeit langweilt. Im Gegensatz zu seinem Bruder, der den Frieden mit den Menschen sucht, lebt Nagayoshi seine dunklen Gelüste voll aus.
Nagayoshi ist einer der stärksten Vampire seiner Zeit. Seine physische Kraft und Kampfkunst zeichnen ihn aus, ebenso wie seine beeindruckende Langlebigkeit und Erfahrung. Er kann mit seinem Willen und seiner Wildheit sogar ausgewiesene Vampirjäger in Angst versetzen.
Nagayoshi ist der ältere Bruder von Ranmaru Mori, mit dem er eine komplizierte und von Hass geprägte Beziehung hat. Er verachtet Ranmaru für dessen Schwäche gegenüber Nobunaga. Seine Begegnungen mit anderen Charakteren verlaufen oft brutal und konfliktgeladen.
Das Design von Nagayoshis Outfit ist vermutlich von dem Stil des Musikers Takanori Nishikawa inspiriert. Der Erfinder des Charakters, Hiromasa Okushima, gab an, dass er sich von auffälligen und extravaganten Modevorbildern inspirieren ließ. In der Realverfilmung wird Nagayoshi von Gordon Maeda dargestellt, während Ranmaru von Ryo Yoshizawa gespielt wird. In diesem Fall ist der Schauspieler des älteren Bruders jünger als der des jüngeren – optisch passt es jedoch perfekt. Nagayoshi glaubt aus reiner Einbildung, eine Schwäche für Kruzifixe zu haben, weil er dies im Internet gelesen hat.
„Langeweile ist mein schlimmster Feind. Dieses Jahr nehme ich mir vor, alle Vampirjäger auszulöschen — was kommt danach? Vielleicht meine eigenen Leute!”
Hass und Rache an Ranmaru
Nagayoshi Mori verachtet seinen Bruder, weil dieser Oda Nobunaga beim Zwischenfall im Honnoji-Tempel nicht retten konnte, obwohl er bereits die Kräfte eines Vampirs besaß. Diese Feindschaft bleibt über Jahrhunderte bestehen und motiviert viele von Nagayoshis Handlungen.
Angriff auf Ryoma Sakamoto
In der Zeit des Umbruchs tötet Nagayoshi Sakamoto Ryoma und tarnt die Tat als Werk des Shinsengumi-Mitglieds Sanosuke Harada. Während dieses Rückblicks klingt an, dass Ryoma ihn „Izo“ nennt.
Konfrontation mit Ranmaru
Nachdem Ranmaru von Nagayoshi dessen Tat erfährt, kommt es zum Kampf zwischen den Brüdern. Ranmaru kann Nagayoshi besiegen.
Niederlage und die Schwäche vor dem Kruzifix
Kurz darauf versucht Nagayoshi, Kaoru Yamaba anzugreifen, um ihr Blut zu trinken. Doch Kaoru bildet mit ihren Händen im Reflex ein Kreuz. Nagayoshi erleidet einen Schock – obwohl Vampire normalerweise keine Schwäche für Kruzifixe besitzen, glaubt er durch einen Internet-Mythos fest daran und wird tatsächlich davon beeinträchtigt.
Überwachung durch Ranmaru
Nach dieser Niederlage lebt Nagayoshi fortan im Umfeld von Ranmaru und wird von diesem im Auge behalten.
Nagayoshi plant, nach der Auslöschung der Vampirjäger die eigene Vampir-Sippe auszuradieren. Seine Rolle in „Baban Baban Ban Vampire“ ist eine der schillerndsten und bemerkenswertesten der ganzen Serie.
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