Critter ist ein männlicher Hacker und Untergebener von Gabriel Miller, der während des Alicization-Konflikts sowohl in der realen Welt als auch im virtuellen System Underworld operiert und dort eine Schlüsselfunktion bei militärischen Operationen übernimmt.
Critter arbeitet als Spezialist für Hacking und Systemmanipulation in Gabriels Team.
Er unterstützt Gabriel Miller bei dessen geheimen Operationen rund um das Projekt „Underworld“ und die Forschungseinrichtung „Ocean Turtle“.
Er bleibt während der zentralen Operation physisch in der realen Welt und greift nur über technische Schnittstellen in das System ein.
Seine Aufgabe ist es dabei, Gabriels Aktivitäten innerhalb der Underworld permanent zu überwachen und taktisch zu unterstützen.
Critter trägt eine Brille, die zu einem markanten Teil seines Erscheinungsbildes geworden ist.
Aufgrund dieser Brille erhält er von PoH den spöttischen Spitznamen „Four-Eyes“ („Vierauge“).
Der Spitzname unterstreicht das eher nerdige, technikorientierte Image von Critter innerhalb des Teams.
Gleichzeitig zeigt er, wie wenig Respekt PoH vor ihm als Person hat, obwohl Critter technisch äußerst fähig ist.
Während der Operation bleibt Critter in der realen Welt zurück, während Gabriel Miller als Vektor-Account in die Underworld eingeloggt ist.
Er überwacht Gabriers Fluctlight-Aktivität und den Verlauf der Schlacht aus der Kontrollzentrale heraus.
Ein wichtiger Teil seiner Aufgabe besteht darin, die sogenannte FLA-Verstärkung (Fluctlight Acceleration) herunterzusetzen.
Dadurch synchronisiert er die Zeitwahrnehmung der Underworld mit der realen Welt, sodass Aktionen außerhalb und innerhalb des Systems besser koordiniert werden können.
Nachdem die Zeiten synchronisiert sind, setzt Critter den nächsten Teil des Plans um:
Er leitet massenhaft VRMMO-Spieler aus den USA, China und Korea in die Underworld, indem er sie durch Täuschung und falsche Informationen als „Verstärkung“ auf das Schlachtfeld lockt.
Diese Spieler fungieren als zusätzliche „Truppen“, die gegen die Verteidiger der Menschenwelt in der Underworld eingesetzt werden.
Critter übernimmt dabei eine Art Kommandorolle und koordiniert die Spieler und Soldaten taktisch, um Gabriels Ziele zu unterstützen.
Als Gabriel Miller in der Underworld schließlich getötet wird, verliert Critters ursprünglicher Plan seine Grundlage.
Gleichzeitig scheitert auch das Kernziel der Mission: die Flucht mit Alice Zuberg, die als hochentwickelte Künstliche Intelligenz von größtem strategischem Wert ist.
Angesichts dieses doppelten Scheiterns entscheidet Critter, den Operationszweck radikal zu ändern.
Statt Alice Zuberg zu entführen, richtet er sein Ziel nun darauf, sie samt System zu zerstören, um zu verhindern, dass die Technologie in feindliche Hände fällt oder Spuren zurückbleiben.
Auf der Forschungsanlage „Ocean Turtle“ nutzt Critter seine Fähigkeiten, um das Sicherheitssystem zu manipulieren.
Er lenkt die Situation dahin, dass der Reaktor des Schiffes beziehungsweise der Anlage in einen kritischen Zustand gebracht wird.
Sein Plan besteht darin, den Reaktor zum Überhitzen und zur potenziellen Kernschmelze zu bringen.
Durch diese Eskalation versucht er, alle Beweise zu vernichten und damit die gesamte Operation zu verschleiern, während er selbst die Flucht ergreift.
Critter nutzt die entstehende Panik und den drohenden Reaktorunfall, um von der Ocean Turtle zu entkommen.
Sein Fokus liegt nun vor allem auf seiner eigenen Rettung und der Absicherung eines Fluchtwegs in die Heimat.
Nach seiner Rückkehr in sein Heimatland beginnt Critter, sich auf mögliche Konsequenzen vorzubereiten.
Er arbeitet sich Strategien und „Notfallargumente“ zurecht, um im Ernstfall um sein Leben zu bitten und sich gegenüber seinen Auftraggebern zu rechtfertigen.
Trotz dieser Vorkehrungen ist ihm bewusst, dass er von seinen eigenen Hintermännern aus Gründen der Geheimhaltung jederzeit beseitigt werden könnte.
Die Gefahr einer „Wegwerfbarkeit“ als Mitwisser der Operation ist ihm völlig klar.
Noch mehr als die Angst vor einer möglichen „Beseitigung“ durch seine Auftraggeber erschreckt ihn jedoch das Schicksal von PoH.
PoH ist nicht einfach nur getötet oder offiziell verhaftet worden, sondern auf eine unheimliche, schwer greifbare Weise verschwunden.
Dieses unheimliche Verschwinden, fern jeder normalen Logik, erfüllt Critter mit tief sitzender Furcht.
Es lässt ihn spüren, dass es in der gesamten Underworld-Operation Kräfte und Konsequenzen gibt, die weit über gewöhnliche militärische oder politische Risiken hinausgehen.
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